Arten und Ursachen von Erektionsstörungen

Fast jeder Mann leidet im Laufe seines Lebens hin und wieder unter Erektionsproblemen - 20 bis 30 Prozent aller Männer sollen von den Schwierigkeiten betroffen sein. Ist über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten hinweg in über 70% der Fälle eine Erektion nicht ausreichend möglich, spricht man von erektiler Dysfunktion.

Die Ursachen hierfür können psychischer oder physischer Natur sein. Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck, Depressionen, Angstzustände, Stress oder eine ungesunde Lebensweise begünstigen Erektionsprobleme.

Die Behandlung der Erektionsstörungen richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Sind diese körperlichen Ursprungs, kann sich eine Behandlung mit sogenannten PDE-5-Hemmern wie Viagra, Cialis oder Levitra als sehr erfolgsversprechend erweisen. Die von uns vermittelten Online-Ärzte stellen Ihnen bei Eignung im Rahmen einer Online-Sprechstunde gerne ein entsprechendes Rezept aus.

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Kann man Erektionsproblemen vorbeugen?

Um Erektionsproblemen vorzubeugen, gibt es eine Reihe präventiver Maßnahmen. Generell ist es wichtig, den eigenen Körper – und auch den Geist – gesund zu halten. Eine gesunde Lebensweise hilft dabei, Erektionsstörungen zu vermeiden. Hierzu gehört:

  • Genug Schlaf und Erholung
    • Sie sollten im Idealfall mindestens sieben Stunden pro Nacht schlafen und gerade in stressigen Lebensphasen auf genügend Erholungsphasen achten. Diese können in Form von Sport, Yoga, Meditation oder anderen Entspannungstechniken erfolgen.
  • Ausreichend Bewegung
    • Achten Sie darauf, dass Sie sich regelmäßig sportlich betätigen. Ausdauer- oder Kraftsport, aber auch regelmäßige Spaziergänge verringern Stress, führen zu einem besseren Blutfluss und beugen Übergewicht vor.
  • Eine ausgewogene Ernährung
    • Nehmen Sie viele frische, vitaminreiche Nahrungsmittel zu sich. Auch Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind (Nüsse, Zitrusfrüchte, Kartoffeln) können sich positiv auf die Potenz auswirken. Zu einer gesunden Ernährung gehört außerdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie mehrere Liter ungesüßten Tee oder Wasser täglich.
  • Verzicht auf Nikotin, Alkohol und anderen Drogen.
    • Rauchen wirkt sich besonders negativ auf die Potenzfähigkeit eines Mannes aus. Auch übermäßiger Alkoholgenuss oder das Konsumieren anderer Drogen sollte reduziert werden.

All diese Faktoren sorgen im Idealfall für einen normalen Blutdruck, ein angemessenes Körpergewicht und einen guten Cholesterinspiegel, was sich positiv auf die Erektionsfähigkeit auswirkt.

Erektionsprobleme und Partnerschaft

Leidet Mann unter Erektionsstörungen, beeinflusst das auch die Partnerschaft. Viele Betroffene ziehen sich von ihrer Partnerin zurück und vermeiden jegliche Konfrontation.

Durch das Fehlen von Zärtlichkeit und Sex, aber auch das Vermeiden von Gesprächen darüber, zieht sich auch die Partnerin bzw. der Partner tendenziell zurück. Häufig werden Erektionsschwierigkeiten des Gegenübers fälschlicherweise mit der eigenen Person assoziiert.

Daher sollten Betroffene stets das Gespräch mit ihrer/ihrem Partner/in suchen. Öffnen Sie sich Ihrem Partner und lassen sich unterstützen.

Was tun bei Erektionsproblemen?

Nur weil Sie einmal nicht in der Lage sind, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, heißt dies nicht, dass Sie an Erektionsstörungen leiden. Dies ist nur dann der Fall, wenn diese Situation länger anhält oder besonders oft auftritt. Dann ist ein Gang zum Arzt unvermeidbar.

Auch wenn die Hemmschwelle hoch ist, ein Mediziner kann Ihnen am besten helfen und vor allem die Ursache der Störung ergründen. Zudem kann ein Arzt bisher unentdeckte Grunderkrankungen wie zum Beispiel Diabetes ausschließen und die Therapie entsprechend ausrichten.

Um potenzsteigernde Mittel wie Viagra oder Levitra zu bekommen, ist die Konsultation eines Arztes im Übrigen unablässig, da diese Medikamente verschreibungspflichtig sind.

Erektionsstörung behandel

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