Sexuell übertragbare Krankheiten

Die Zahl der von sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs, sexually transmitted diseases) Betroffenen nimmt zu. Bei STDs handelt es sich um Erkrankungen, welche häuptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Möglich ist die Ansteckung allerdings bei einem Teil der Erreger bereits durch andere Kontaktarten. Was häufig nicht bekannt ist: Sexuell übertragbare Erkrankungen sind nicht automatisch gleichzustellen mit Geschlechtskrankheiten. Bei letzteren erfolgt die Ansteckung einzig durch Geschlechtsverkehr, STDs können hingegen auch etwa durch Viren, Pilze und Parasiten übertragen werden. Einige sexuell übertragbaren Konditionen sind einfach an charakteristischem Jucken oder Brennen zu erkennen, andere verlaufen ohne Symptome, können jedoch teils zu Unfruchtbarkeit führen oder sogar lebensgefährlich sein.

STDs im Überblick

Virusinfektionen Bakterielle Infektionen Pilzinfektionen
  • Scheidenpilz
Parasitäre Infektionen
  • Trichomonaden-Infektion
  • Krätze
  • Filzläuse

Informieren Sie sich

Herpes kann an verschiedenen Stellen sichtbar werden. Am bekanntesten ist er wohl im Gesicht, genauer gesagt an der Lippe. Erkennbar ist er anhand der charakteristischen Bläschenbildung. Die Ansteckung erfolgt nicht selten in jungen Jahren - auf zwei möglichen Wegen.

Herpex simplex ist die Bezeichnung eines Virus. Er ist auch bekannt unter dem Namen HSV. und bringt eine hohe Ansteckungsgefahr mit sich. Die Folge ist Herpes, an Mund, an den Lippen, aber auch im Genitalbereich.

Herpes Zoster bezeichnet nicht den klassischen Lippenherpes, den vermutlich die meisten kennen. Es handelt sich dabei tatsächlich um Gürtelrose. Der weit verbreitete Virus ruft bei Betroffenen einen schmerzhaften Hautausschlag hervor.

Menschen mit ständig wechselnden Sexualkontakten haben ein deutlich erhöhtes Risiko, sich mit Herpes simplex zu infizieren. Über die Schleimhäute gelangen die Erreger in den Körper und verbreiten sich dort. Mit der richtigen Therapie können Symptome gelindert werden, hier helfen rezeptpflichtige Medikamente am besten.

Feigwarzen gehören zu einer der am häufigsten vertretenen STDs. Sie treten als Hautveränderungen bei Männern und Frauen auf, lösen jedoch bei den Geschlechtern mitunter unterschiedliche Konsequenzen aus.

Feigwarzen sind Hautwucherungen im Genitalbereich. Glücklicherweise gelten sie als gut behandelbar. Die Therapie kann der Patient in der Regel selbst durchführen.

Die Symptome zeigen sich bei Feigwarzen im Intimbereich. Verantwortlich für Feigwarzen ist der Humane Papillomavirus, auch HPV genannt. Dieser bewirkt unter Umständen auch die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Alles über die Ansteckung erfahren Sie hier.

Infektionen mit Papillomaviren bleiben häufig unbemerkt, falls keine Beschwerden auftreten. Dabei sind die Folgen nicht zu unterschätzen. Mehr über die Vorbeugung, Symptome und Konsequenzen finden Sie hier.

Humane Papillomaviren sind der Auslöser für Herpes. Diese bewirken erst nach zwei bis vier Wochen sichtbare Symptome im Genitalbereich. Betroffene sollten sich bewusst sein, dass sie andere Personen bei sexuellem Verkehr mit der Erkrankung schnell anstecken können.

Genitalwarzen können leicht übertragen werden, hauptsächlich über Geschlechtsverkehr. Nicht immer werden die stecknadelgroßen Warzen direkt wahrgenommen. Informieren Sie sich hier über Symptome und Folgen beim Mann.

Chlamydien werden oft als eine typische Frauenkrankheit betrachtet. Allerdings sind Männer genauso wenig vor der Krankheit gefeit, besonders in jungen Jahren. Mehr über Chlamydien-Infektionen und Symptome bei Männern erfahren Sie bei Fernarzt.

Nicht nur Frauen, auch Männer können von den Bakterien betroffen sein. Aber wo siedeln sich diese genau an und wie kommt es dazu? Das hängt vor allem von der Bakterienart ab. Eines vorweg: Chlamydien im Auge gibt es tatsächlich. Erfahren Sie mehr über Chlamydien bei Fernarzt.

Chlamydien werden auf drei Wegen übertragen, am häufigsten über Geschlechtsverkehr. Besonders junge Frauen sind für diese Geschlechtskrankheit anfällig. Der Übertragungsweg hängt mit dem Typ des Bakteriums zusammen. Mehr über die genauen Zusammenhänge finden Sie hier.

Chlamydien-Infektionen werden häufig nicht erkannt. Der Grund dafür ist der häufig asymptomatische Verlauf. Treten dennoch Symptome auf, handelt es sich beispielsweise um Juckreiz. Hier gibt es Details zu weiteren Symptome und Informationen zur Behandlung.

Chlamydien treten insbesondere bei jungen Menschen auf. Obwohl häufig fälschlicherweise anders angenommen, können sich auch Männer infizieren. Die potenziellen Folgen sind dabei nicht zu unterschätzen. Welche Testmöglichkeiten es bei Chlamydien für Männer gibt, erfahren Sie hier.

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