Chlamydien Behandlung

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Medikamente für Chlamydien

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Um Chlamydien-Infektionen effektiv zu behandeln, helfen oftmals nur rezeptpflichtige Medikamente. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Füllen Sie einfach unseren kurzen Fragebogen aus und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament. Ein Online-Arzt stellt auf der Grundlage Ihrer Anfrage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das Rezept aus. Das Medikament wird Ihnen dann von der Apotheke samt Privatrezept zugeschickt. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein. Diese beträgt 19 Euro. Nicht inkludiert sind die Kosten für das Medikament.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Chlamydien-Infektion erfahren?

Chlamydiose, im Volksmund Chlamydien-Infektion, bezeichnet eine Infektion mit Chlamydien-Bakterien. Sie zählt zu den am häufigsten vorkommenden sexuell übertragbaren Krankheiten (STD’s, sexually transmitted diseases).

In Deutschland infizieren sich jährlich rund 300.000 Frauen und Männer mit Chlamydia trachomatis. Betroffen sind vor allem junge Menschen unter 25 Jahren, darunter insbesondere homosexuelle Männer. Dabei bleibt die Chlamydien-Infektion in bis zu 90 Prozent der Fälle unerkannt, da die Betroffenen keine Symptome erleben.

Bei Chlamydiose handelt es sich um eine übertragbare Krankheit!

Wenn von Chlamydien gesprochen wird, so ist meist genauer von dem Bakterium Chlamydia trachomati die Rede. Auch für dieses Bakterium liegen verschiedene Typen vor, die jeweils den Urogenitaltrakt (Harn- und Geschlechtsorgane), teilweise auch den Rachen, die Augen oder Lymphknoten erkranken lassen. 

Ursachen einer Infektion

Eine Infektion mit Chlamydia trachomatis ist durch alle sexuellen Praktiken möglich, bei denen unmittelbarer Kontakt zu infektiösen Schleimhäuten und Flüssigkeiten besteht. Übertragen wird Chlamydia trachomatis also primär durch Vaginal- oder Analverkehr, sofern er ungeschützt stattfindet. Die Bakterien befinden sich dann im Vaginalsekret und Sperma sowie in den Schleimhäuten der Scheide, Harnröhre oder des Enddarms. Auch in Urin und im sogenannten Lusttropfen sind Chlamydien zu finden. Als Lusttropfen wird ein Präejakulat bezeichnet, welches bei sexueller Erregung aus dem Penis austritt.

Vor allem Mädchen sind aufgrund ihrer Anatomie gefährdet, sich durch Geschlechtsverkehr anzustecken. Bei ihnen befindet sich eine spezielle Form der Schleimhaut vermehrt am äußeren Teil des Muttermunds. Dieser Bereich wird bei Chlamydiose zuerst infiziert. Grundsätzlich erhöht natürlich auch die Häufigkeit wechselnder Sexualpartner das Infektionsrisiko. In diesem Zusammenhang werden Chlamydieninfektionen oft als Beleg der Untreue gewertet. Allerdings sollten hier keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Nicht selten befinden sich die Erreger einige Jahre im Körper des Betroffenen ohne sich bemerkbar zu machen.

Ein weiterer Weg, sich zu infizieren, stellt der Aufenthalt in Pools oder Gewässern dar. Dies ist allerdings eher selten der Fall. Auch bei der Geburt kann das Neugeborene durch das Vaginalsekret gefährdet sein. Die Zahl dieser Fälle ist mit etwa 60 bis 70 Prozent nicht gering. Dadurch sind Bindehaut- und Lungenentzündungen beim Kind möglich. Außerdem können bei der Mutter generell Fehlgeburten die Folge sein.

 

Chlamydia trachomatis siedeln sich im Urogenitaltrakt (Harn- und Geschlechtsorgane), seltener den Augen oder Lymphknoten an. Dies liegt daran, dass die Krankheit vor allem durch sexuellen Verkehr übertragen wird. Mehr zur Übertragung finden Sie unter dem Punkt "Ursachen".

Urogenitaltrakt

Chlamydien führen bei Infektion der Harnröhre, des Genitaltrakts und Enddarms in erster Linie zu Entzündungen an den sich befindlichen Stellen. Im Genitalbereich und der Harnröhre zeigt sich bei Frauen bis zu 80 Prozent keine Symptomatik. Werden die häufig unerkannten Chlamydien nicht behandelt, kommt es bei etwa 10 bis 40 Prozent aller Frauen zu Infektionen außerhalb der Genitalien, vorrangig in der Harnröhre sowie Gebärmutter und Eileiter. Dies kann neben chronischen Schmerzen schwerwiegende Folgen haben, vor allem, dass die Frau keine Kinder bekommen kann. Dabei kann es sich um Unfruchtbarkeit handeln, da verklebte Eileiter eine Schwangerschaft verhindern. Sind die Eileiter verklebt, kann es auch passieren, dass ein befruchtetes Ei zwar in den Eileiter gelangt, dort aber verbleibt (“Eileiterschwangerschaft”). Der Anteil Chlamydien-infizierter Frauen, die durch diese an Unfruchtbarkeit leiden, liegt etwa bei ein Prozent. Auch Männer können durch betroffene Hoden oder Samengänge zeugungsunfähig werden.

Rachen und Lyhmphknoten

Im Rachen treten fast immer, und im Rektum in über 80 Prozent der Fälle, keine Folgen in Form von Beschwerden auf. Ist dies doch der Fall, handelt es sich um einem geröteten Rachen, Hals- und Schluckschmerzen. Lymphknoten in der Leistengegend werden ebenfalls durch sexuelle Aktivitäten infiziert. Ist dies der Fall, entstehen Geschwüre mit schmerzhaften Schwellungen. Wird die Erkrankung (genannt “Lymphogranuloma venereum”) nicht rechtzeitig therapiert, kann es im schlimmsten Fall durch Lymphstauungen zu übergroßen Körperteilen kommen (“Elephantitis”).

Augen

Die Infektion mit C. trachomatis im Augenbereich wird als "Trachom" bezeichnet. In den meisten Fällen erfolgt diese bereits in der Kindheit und bewirkt eine Bindehautentzündung. Infiziert sich der Betroffene im Laufe seines Lebens erneut oder handelt es sich um besonders schwerwiegende Infektionen, kann es zu einer Verkleinerung der nun narbigen Bindehaut kommen. Durch die Vernarbung kommt es dann häufig zu Verletzungen der Hornhaut, die dadurch trübe wird. Die Folge kann dann Erblindung sein. Chlamydien sind deshalb die zweithäufigste Ursache für Erblindung.

Chlamydia sittaci

In Deutschland infizieren sich Männer und Frauen nur selten mit Chlamydia sittaci. Die Übertragung erfolgt durch Vögel. Deshalb wird die Infektion auch Zoonose genannt. Die Erreger befinden sich in Federn, Kot und respiratorischen Sekreten des Tieres und können bis zu 4 Wochen infektiös bleiben. Die Infektion erfolgt dementsprechend über die Atemwege oder direkten Kontakt.

Chlamydophila pneumoniae

Chlamydophila pneumoniae stellt eine häufige Ursache von Atemwegsinfektionen dar. Tatsächlich wird vermutet, dass jeder Mensch in seinem Leben diese Bakterien in sich trägt. Menschen in den 60ern haben sie zu 50 bis 70 Prozent in sich. Übertragen werden sie über die Luft sowie durch Speichel - von Mensch zu Mensch.

Chlamydien führen bei Infektion der Harnröhre, des Genitaltrakts und Enddarms in erster Linie zu Entzündungen an den sich befindlichen Stellen. In Rachen und Rektum haben über ein Drittel der Erkrankten keine Beschwerden. Im Genitalbereich und der Harnröhre zeigt sich bei Frauen bis zu 80 Prozent keine Symptomatik. Jeder zweite Mann hingegen leidet hierbei an Beschwerden. Genitale Infektionen äußern sich durch Schmerzen, Druck und Brennen beim Urinieren. Sofern die Infektion sich auch auf die Hoden und Prostata ausbreitet, ist dies durchaus schmerzhaft.

Diagnose

In Anbetracht der potenziellen schweren Folgen von Chlamydiose ist eine frühestmögliche Behandlung von hoher Bedeutung. Insbesondere junge Frauen sollten sich einmal im Jahr auf die Bakterien hin untersuchen lassen (“Chlamydienscreening”). Vom deutschen Gesetzgeber wurde inzwischen die unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit eingeräumt, kostenlos Tests auf die Bakterien beim Frauenarzt durchführen zu lassen. So können sich seit 1995 schwangere Frauen und seit 2008 generell Frauen unter 25 Jahren jährlich unter Kostenübernahme der Krankenkassen testen lassen.

Verschiedene Testmöglichkeiten:

Betroffene können Urin-Heimtests für rund 30 bis 90 Euro selbst durchgeführen. Der Vorteil ist hierbei, dass das Ergebnis bereits nach einer Viertelstunde sichtbar ist. Natürlich sind Selbsttest nicht so verlässlich wie die unter der Kontrolle eines Arztes. Der Besuch einer Praxis ist also in jedem Fall empfehlenswert.

Bevor die Chlamydien-Untersuchung beim Arzt abgenommen wird, wird dieser zunächst ein Anamnese-Gespräch über Ihre Krankengeschichte mit Ihnen führen. Auf diesem Weg soll herausgefunden werden, ob es sich tatsächlich aufgrund dessen und der Symptome um eine Infektion handeln könnte und ob ein Test Sinn macht. Möglicherweise führt der Frauenarzt eine Untersuchung am Betroffenen durch. Bestimmter Ausfluss kann schließlich ein Hinweis darauf sein.

Ärzte haben typischerweise die Wahl zwischen drei verschiedenen Testformen: Dem Urin- oder Bluttest oder dem Abstrich.

Chlamydia trachomatis kann durch einen Abstrich der betroffenen Stellen nachgewiesen werden. Typische Stellen sind also etwa Gebärmutterhals und Harnröhre. Im Rahmen eines sogenannten Immunfluoreszenztests werden die Erreger im Labor identifiziert. Bluttests besitzen ebenfalls das Potenzial, die Erreger aufzudecken, genauer gesagt deren Antikörper, allerdings ohne den Zeitpunkt der Infektion festzustellen. Akute Infektionen können demnach nicht nachgewiesen werden, da Antikörper erst nach einigen Wochen gebildet werden. Urinproben zu nehmen, ist sinnvoll, sofern die Harnröhre von dem Bakterium besiedelt ist.

 Behandlung

Wird also der Erreger früh erkannt, reichen in der Regel Behandlungen mit Antibiotika aus, um die Infektion ohne Konsequenzen zu heilen. Nichtmedikamentöse Therapien sind an dieser Stelle nicht möglich bzw. sinnvoll, da lediglich wirkungsstarke Antibiotika in der Lage sind, Bakterien im angemessenen Umfang zu bekämpfen. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Medikament. In diesem Zeitraum muss zumeist auf Sex verzichtet werden, zum Teil auch noch eine Woche danach.

Dabei sollte der Partner bzw. die Partnerin sich ebenfalls der Therapie unterziehen, da er/sie möglicherweise bereits die Erreger in sich trägt und eine wiederholte Infektion verhindert werden soll. Wiederholte Erkrankungen treten häufig auf. Deshalb macht auch eine erneute Untersuchung nach Abschluss der Behandlung Sinn.

Zur Prävention sind Kondome, auch Femidome, bei Chlamydia trachomatis ein sehr sicheres Mittel. Sie stellen eine physische Barriere zur Schleimhaut des Sexualpartners dar und sollten möglichst bei neuen Partnern auch zusätzlich zu hormonellen Verhütungsmethoden verwendet werden.


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