Genitalherpes behandeln

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Medikamente für Genitalherpes

Um den durch einen Virus verursachten Genitalherpes effektiv zu behandeln, können oftmals rezeptpflichtige Medikamente helfen. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 19 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Genitalherpes erfahren?

Herpes genitalis ist eine häufige sexuell übertragbare Erkrankung. Nach einer Ansteckung stehen gute Behandlungsmethoden zur Verfügung, um die Krankheitssymptome abzumildern. Eine gesunde Lebensführung kann zudem einer Reaktivierung des Virus vorbeugen.

Was ist Genitalherpes?

Herpes genitalis zählt zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Zu den typischen Symptomen zählen ein Jucken und Brennen sowie eine gerötete Haut und mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen in der Intimregion. Hinzu können Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und eine Schwellung der Lymphknoten treten. Die Geschlechtskrankheit betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Die Ansteckung mit der Krankheit erfolgt klassischerweise über den vaginalen und analen Geschlechtsverkehr, der Kontakt mit infizierter Haut oder Schleimhaut als Ursache der Krankheit ist ausreichend. Anschließend bahnen sich die Herpesviren ihren Weg in den Körper. Um die Krankheit übertragen zu können, müssen keine sichtbaren Symptome von Herpes genitalis vorliegen. Viele Menschen wissen überhaupt nicht, dass bei ihnen diese Infektion besteht.

Die Infektion mit Herpes genitalis

Für die Krankheit verantwortlich zeichnet sich das Herpes-simplex-Virus vom Typ 1 oder Typ 2, wobei um die 80 Prozent der Fälle vom Typ 2 ausgelöst werden. Ist der Typ 1 für die Erkrankung verantwortlich, kann ein Herpes im Intimbereich durch eine Übertragung von Lippenherpes auf die Genitalien, etwa durch Oralverkehr oder mit dem Virus verunreinigte Hände, ausgelöst worden sein. Generell ist die Übertragung vom Mann auf die Frau häufiger als umgekehrt. Herpesviren vom Typ 1 können bei über 90 Prozent der Bevölkerung als Ursache nachgewiesen werden. Die Erstinfektion mit Genitalherpes kann ohne Symptome verlaufen. Häufig übertragen Mütter das Virus während der Geburt auf ihre Kinder. Eine Schmierinfektion ist ebenfalls im Säuglingsalter möglich. Befindet sich das Virus in einer akuten Phase und zeigt Reaktionen auf der Haut und den Schleimhäuten, ist eine Infektion mit Typ 2 sehr wahrscheinlich. Eine Ansteckung ist jedoch auch ohne diese Merkmale möglich. Bei sexuell sehr aktiven Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern ist das Risiko einer Ansteckung generell höher als bei anderen Personengruppen. Das Herpes-simplex-Virus dringt über die auf den Schleimhäuten sitzenden Epithelzellen in den Organismus ein und beginnt sofort, sich zu vermehren. Danach erfolgt die umgehende Zerstörung der Wirtszellen, wodurch es durch typische Hautläsionen und die Bildung von Bläschen und Krusten kommt. In den Bläschen ist die Konzentration des Virus extrem hoch. Die Erreger können von hier aus leicht in die Nervenbahnen gelangen und den Nervenknoten infizieren. Das Immunsystem ist in der Lage, das Herpesvirus bis zu einem gewissen Grad zu bekämpfen, kann jedoch gegen die DNA der Viren nichts ausrichten, da diese sich in den Nervenzellen zu verstecken weiß.

Die Symptome der Erkrankung

Nach einer Erstinfektion mit Herpes genitalis treten krankheitstypische Frühsymptome nach einer Inkubationszeit zwischen zwei und zwölf Tagen auf. Die Geschlechtsorgane bei Mann und Frau sind gerötet, geschwollen und oft kommt ein unangenehmer Juckreiz oder ein Brennen hinzu. Nach wenigen Stunden bis Tagen treten kleine Bläschen auf, die schmerzen und mit einer trüben, eitrigen Flüssigkeit gefüllt sind. Durch das sukzessive Aufplatzen dieser Bläschen entstehen Erosionen der Haut oder auch schmerzhafte, kleine Geschwüre. Häufig schwellen die Lymphknoten in der Leiste an. Betroffene klagen ferner über Schmerzen beim Wasserlassen sowie Entzündungserscheinungen von Vagina und Eichel. In komplizierten Fällen können sich die Bläschen auf größere Gebiete bis in die Afterregion und die Schenkel ausbreiten. Herpes genitalis gilt dann als ausgeheilt, wenn alle diese Anzeichen abgeklungen sind. Der Verlauf hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Krankheitsdauer variiert zwischen wenigen Tagen bis im Extremfall zu vier Wochen. Dabei muss das komplette Krankheitsbild nicht bei jedem Patienten auftreten. Erstinfektionen mit Herpes genitalis fallen generell heftiger aus als eine Reaktivierung der Krankheit. Bei einer Reaktivierung treten eher allgemeine Krankheitsanzeichen auf, die denen einer Grippe vergleichbar sind. Viele Betroffene zeigen jedoch überhaupt keine Symptome. Träger des Herpesvirus vom Typ 1 haben bei einer Infektion mit dem Erreger vom Typ 2 generell schwächere Anzeichen, da die beiden Viren sehr ähnlich sind, sodass vom Immunsystem bereits entsprechende Abwehrmechanismen entwickelt wurden.

Wann ist Genitalherpes ansteckend?

Sobald der Körper Viren ausscheidet, gilt ein Betroffener als ansteckend. Je höher die Virenlast, desto größer ist für andere, das Risiko, sich mit Herpes genitalis anzustecken. Im Ruhezustand ist eine Ansteckungsgefahr nicht gegeben. Sobald sich bei einer Erstinfektion oder einer Reaktivierung die charakteristischen Bläschen bilden, ist eine Ansteckung mit Genitalherpes sehr wahrscheinlich. In einigen Fällen kann es jedoch zu einer Reaktivierung des Virus kommen, die völlig ohne die typischen Anzeichen verläuft. Dem Erkrankten ist dadurch nicht bewusst, wie ansteckend er aktuell ist, wodurch das Risiko, die Krankheit an einen Geschlechtspartner weiterzugeben, ansteigt.

Die Reaktivierung von Herpes genitals

Herpes genitalis verbleibt nach der Erstinfektion und dem Abklingen der Krankheitserscheinungen lebenslang im Körper. Die DNA der Viren schaltet, gut verborgen vom Immunsystem, in einen Ruhemodus. Diese Viren können jedoch nach einer gewissen Zeit reaktiviert werden und wandern zurück zu den Epithelzellen der Haut. Dort bricht die Krankheit erneut aus, manchmal mit dem Vollbild, zuweilen jedoch auch abgeschwächt. Diese Reaktivierung des Herpes genitalis tritt vor allem dann auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Häufig wird das Virus bei Erkältungen oder in Zeiten großer körperlicher oder psychischer Belastung reaktiviert. Verletzungen der Haut oder Infektionen an Penis und Vagina können einen Ausbruch begünstigen. Bestimmte Medikamente, hormonelle Störungen, starkes UV-Licht und Immunschwächen wie HIV können fördern ebenfalls einen erneuten Ausbruch von Genitalherpes.

Diagnose von Genitalherpes

Die Erkrankung hat in der Regel ein typisches Erscheinungsbild, doch wird der Arzt sich nicht alleine auf eine Diagnose mit seinen Augen bei einer erstmaligen Ansteckung verlassen. In der Regel schließen sich an die Untersuchung Laboruntersuchungen an. Der Mediziner wird in der Regel spezielle Antikörpertests durchführen. Ferner können im Labor Bestandteile des Virus als Antigennachweis durchgeführt oder nach den Erbinformationen des Virus geforscht werden, um eine optimale Behandlung einzuleiten.

Die Behandlung von Genitalherpes

Es stehen zur Behandlung von Genitalherpes verschiedene antivirale Medikamente zur Verfügung, die auch als Virustatika bezeichnet werden. Die handelsüblichen Wirkstoffe dieser Virustatika sind Aciclovir, Valaciclovir und Famciclovir. Rezeptpflichtige Medikamente wie diese helfen, die Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Tabletten werden fünf bis zehn Tage genommen. Werden rezeptpflichtige Medikamentefrühzeitig eingenommen, kann eine Ausbreitung über die Nervenbahnen verhindert werden. Diese Tabletten sorgen dafür, dass es später seltener zu Rückfällen mit Genitalherpes kommt. Sich mit Herpes genitalis anstecken wird dadurch weniger wahrscheinlich. Die Therapie sollte jedoch spätestens 48 Stunden nach der Ansteckung begonnen werden. Ansonsten steht die Behandlung der Geschlechtskrankheit im Zeichen der Linderung der Beschwerden und der Abheilung der Bläschen. Es empfiehlt sich immer, den Partner mitzubehandeln. Erhalten Schwangere die Diagnose Genitalherpes, wird eine Infusionstherapie durchgeführt, um eine Ansteckung des Neugeborenen zu vermeiden.

Sich mit Genitalherpes anstecken erfolgt hauptsächlich über Sexualkontakte. Bei häufig wechselnden Partnern sollten daher immer Kondome als Schutz vor der Krankheit verwendet werden. Ist es zum Kontakt mit infizierter Haut gekommen, kann es hilfreich sein, die Hände zur Prävention einer Ansteckung gründlich zu waschen und zu desinfizieren. Daneben existieren Langzeittherapien, in deren Rahmen rezeptpflichtige Medikamente über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten eingenommen werden. Allgemein hilft es, das Immunsystem zu stärken und für ausreichend Schlaf zu sorgen, um eine Reaktivierung des Virus zu vermeiden. Im Sinne einer gesunden Lebensführung ist Stress zu vermeiden. Wer bereits infiziert ist, sollte ausgedehnte Sonnenbäder meiden sowie sich vor Verbrennungen in Acht nehmen, um einer Reaktivierung des Herpesvirus vorzubeugen.

Mehr über Herpesinfektionen

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Genitalherpes Symptome

Symptome beim Herpes genitalis zeigen sich meist nach rund einer Woche. Meist tritt erst ein Jucken und Brennen in der betroffenen Region ein, gefolgt von der bekannten Bläschenbildung.
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