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HPV Viren (Humane Papillomviren) zählen zu den sexuell übertragbaren Infektionen. Einige Subtypen verursachen tumorartiges Wachstum an Haut und Schleimhäuten.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Humane Papillmviren (HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen
  • HPV-Subtypen sind für fast alle Fälle von Feigwarzen und Gebährmutterhalskrebs verantwortlich
  • Eine komplette Heilung ist bisher nicht möglich, Kondome bieten den besten Schutz Gegen viele krankheitserregende Subtypen gibt es eine Impfung die vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen sollte
Leiden Sie an Genitalwarzen?
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Wollen Sie einen Arzt sprechen?
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Online können Sie bei uns einen Termin für ein Gespräch vereinbaren. Unsere Ärzte konsultieren Sie dann via Telefon oder Video und können alle Symptome schildern und Fragen stellen.

Welche Symptome sind für Feigwarzen üblich?
Welche Symptome sind für Feigwarzen üblich?

Humane Papillomviren sind der Auslöser für Genitalwarzen. Diese bewirken erst nach zwei bis vier Wochen sichtbare Symptome im Genitalbereich. Betroffene sollten sich bewusst sein, dass sie andere Personene bei sexuellem Verkehr mit der Erkrankung schnell anstecken können.

Wie werden Feigwarzen übertragen?
Wie werden Feigwarzen übertragen?

Humane Papillomviren, auch HPV genannt, sind unter anderem für die Entstehung von Genitalwarzen verantwortlich. Übertragen werden sie vor allem beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die hoch ansteckenden Warzen können die Viren bei engem Hautkontakt aber auch trotz der Nutzung eines Kondoms übertragen.

Feigwarzen beim Mann - geht das?
Feigwarzen beim Mann - geht das?

Genitalwarzen können leicht übertragen werden - hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr. Nicht immer werden die stecknadelgroßen Warzen direkt wahrgenommen. Jetzt zu Symptomen und Folgen einer Infektion bei Männern informieren.

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Quellen

  • Gross et al.: HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut. PEG (Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V.); Stand November 2017; aufgerufen am 08.08.2019
  • https://www.amboss.com/de/wissen/Infektion_mit_humanen_Papillomaviren, aufgerufen am 08.08.2019
  • Bzhalava, D., Eklund, C., Dillner, J. (2015) International standardization and classification of human papillomavirus types. Virology, 476,341-4.
  • Dr. Cloe Borton, Dr. Laurence Knott: Human Papillomavirus and Genital Warts, 19. Juli 2013, aufgerufen am 08.08.2019
  • Susanne Krüger Kjær, Trung Nam Tran, Par Sparen, Laufey Tryggvadottir, Christian Munk, Erik Dasbach, Kai-Li Liaw, Jan Nygård, Mari Nygård: The Burden of Genital Warts: A Study of Nearly 70,000 Women from the General Female Population in the 4 Nordic Countries.
  • https://academic.oup.com/jid/article/196/10/1447/1075253, aufgerufen am 19.08.2019
  • Humane Papillomviren und Krebs: Antworten auf häufige Fragen – Ansteckungswege: Wie werden die Viren übertragen?, Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Heidelberg; 17.02.2014
  • https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/hpv2.php#inhalt5, aufgerufen am 19.08.2019
  • Venerology Guide: https://www.geschlechtskrankheiten.de/feigwarzen/, aufgerufen am 19.08.2019
  • S2k Leitlinie „HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut“
  • https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/082-008l_S2k_HPV_assoziierte_anogenitale_L%C3%A4sionen_2017-11.pdf, aufgerufen am 19.08.2019
  • Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften. Condylomata acuminata und andere HPV-assoziierte Krankheitsbilder von Genitale, Anus und Harnröhre. DSTIG-S 1 Leitlinie.
  • https://www.dstig.de/images/059-001_S1_Condylomata_acuminata_und_andere_HPV-assoziierte_Krankheitsbilder_des_Genitale_und_der_Harnroehre_07-2006_07_2011.klein.pdf, aufgerufen am 15.08.2019
  • https://flexikon.doccheck.com/de/Kolposkopie, aufgerufen am 19.08.2019
  • Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin 26/2018: Wissenschaftliche Begründung für die Empfehlung der HPV-Impfung für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren.
  • https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html, aufgerufen am 19.08.2019
  • https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Gebaermutterhalskrebs/gebaermutterhalskrebs_node.html