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Potenzmittel für den Mann

Auf dem Markt werden diverse Potenzmittel für den Mann angeboten. Wir zeigen Ihnen, welche verschiedenen Arten es gibt und welche davon für Sie geeignet sind.

Welche Potenzmittel gibt es? - Verschreibungspflichtige Potenzmittel - Rezeptfreie Potenzmittel / Potenzfördernde Mittel - Mechanische Erektionshilfen - Illegaler verkauf & gefälschte Medikamente - Potenzmittel mit Online-Rezept bestellen

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Medikamentöse Potenzmittel für Männer

In der Regel sind mit Potenzmitteln sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer, gemeint. Sie sind in den Meisten Fällen die erste Wahl um erektile Dysfunktion zu behandeln.

PDE-5-Hemmer helfen die Muskulatur um Blutgefäße zu entspannen, wodurch mehr Blut in die Schwellkörper im Penis fließen kann. Durch ihre Wirkung werden sie auch gegen Bluthochdruck oder gutartige Prostatavergrößerungen eingesetzt.

Potenzmittel sind in Deutschland generell verschreibungspflichtig, da sie auch verschiedene Nebenwirkungen haben können und nicht von allen Betroffenen eingenommen werden dürfen.

Besonders im Internet werden gerne rezeptfreie Potenzmittel angepriesen. Hier muss zwischen drei Bereichen klar unterschieden werden:

  • Verkauf mit Online-Rezept
    • Online-Ärzte wie Fernarzt erheben die relevanten Informationen über einen medizinischen Fragebogen. Die Angaben werden von einem erfahrenen Arzt geprüft, der das Rezept dann ausstellt oder auch ablehnt.
  • Verkauf ohne Rezept
    • Der Verkauf von verschreibungspflichtigen Rezepten ist illegal. Meist handelt es sich um Portale außerhalb der EU die, genauso wie die angebotenen Medikamente, keiner Prüfung unterliegen. Der illegale Kauf von Arzneimitteln kann auch für den Käufer rechtliche Folgen haben und vor allem erhebliche gesundheitliche Risiken haben.
  • Rezeptfreie Medikamente (Potenzfördernde Mittel)
    • Auch in Apotheken findet man in der Regel rezeptfreie Produkte die die Potenz steigern sollen. Diese dürfen zwar in Deutschland verkauft werden, ihre Wirkung ist aber nicht wissenschaftlich erwiesen. In einigen Fällen können sie aber eine positive Wirkung auf die Erektionsfähigkeit haben. Daher werden solche Medikamente als potenzfördernde oder potenzsteigernde Mittel angepriesen.

Verschreibungspflichtige Potenzpillen

Medikamente zur Behandlung von Erektionsproblemen sind in Deutschland rezeptpflichtig. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um sogenannte PDE-5-Hemmer.

Der erste Wirkstoff dieser Art der zugelassen wurde ist Sildenafil, dass 1998 unter dem Namen VIAGRA auf den Markt gekommen ist.

Sie wirken gegen das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5), das den Botenstoff cyklisches Guanin-Monophosphat (cGMP) abbaut. Dieser Botenstoff bringt die Gefäßmuskulatur dazu sich zu entspannend, wodurch der Blutfluss verbessert wird.

Bei sexueller Erregung bedeutet das, dass mehr Blut in die Schwellkörper im Penis gelangt und es so zu einer Erektion kommt, diese stärker wird und länger hält.

Die Medikamente steigern aber nicht grundsätzlich die sexuelle Lust. Eine Erektion kommt weiterhin nur unter sexueller Erregung zustande.

Zu den PDE-5-Hemmern zählen:

  • Sildeanfil (Viagra, diverse Generika)
  • Tadalafil (Cialis, diverse Generika)
  • Vardenafil (Levitra)
  • Avanafil (Spedra)

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Andere rezeptpflichtige Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion

Da PDE-5-Hemmer generell als gut verträglich gelten, sehr gut erforscht sind und auch langfristig eingenommen werden, sind verschreibungspflichtige Alternativen die Ausnahme.

Hinzu kommt, dass Erektionsprobleme in den meisten Fällen psychisch und nicht körperlich bedingt sind. Potenzpillen müssen mitunter also nur vorrübergehend eingenommen werden.

Alprostadil

Als Alternative zu PDE-5-Hemmern kommt gelegentlich der Wirkstoff Alprostadil zum Einsatz. Die Anwendung ist aber unüblich und kommt in der Regel nur zur Anwendung, wenn andere Potenzmittel keine Wirkung gezeigt haben oder nicht eingenommen werden dürfen.

Alprostadil ist die synthetische Alternative zum körpereigenen Prostaglandin E1. Es fördert die Durchblutung und hemmt die Gerinnung. Der Vorteil zu andren Mitteln ist, dass es auch bei Errektionsstörungen aufgrund von Nervenschädigungen eingesetzt werden kann.

Alprostadil muss allerdings lokal angewandt werden. Das bedeutet, dass der Wirkstoff entweder direkt in den Schwellkörper des Penis injiziert oder als Harnröhrenstäbchen in die Harnröhre eingeführt und platziert werden muss.

Aufgrund der schmerzhaften Anwendung und der hohen Überdosierung und Verletzungsgefahr muss Verabreichung erst speziell erlernt werden.

Apomorphin

Apomorphin ist ein sogenanntes Aporphin-Alkaloid, das ursprünglich gegen Vergiftungen eingesetzt wurde und heute vor allem zur Parkinson-Therapie verschrieben wird. Zufällig wurde dabei festgestellt, dass der Wirkstoff in geringen Dosen auch erektionsstimulierend wirkt.

Im Gegensatz zu PDE-5-Hemmern stimuliert Apomorphin allerdings direkt die entsprechenden Regionen im zentralen Nervensystem und beeinflusst nicht einzelne Botenstoffe.

2001 wurde es als verschreibungspflichtiges Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion in Deutschland zugelassen. Nach knapp 4 Jahren wurden jedoch beide erhältlichen Medikamente, aufgrund ausbleibender Verkäufe, wieder vom Markt genommen.

Aktuell wird weiterhin an Apomorphin als Potenzmittel geforscht.

Rezeptfreie Potenzmittel / Potenzfördernde Mittel

Erektionsstörungen sind auch heutzutage noch ein großes Tabuthema. Viele Betroffene schämen sich für ihr Problem und möchten dem Arzt nur ungern einen Besuch abstatten. Daher finden sich auf dem Markt auch viele Anbieter die Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel anbieten die Erektionsprobleme lösen sollen.

Wissenschaftlich ist die Wirkung dieser "natürlichen Potenzmittel" nicht erwiesen. Allerdings enthalten einige davon Wirkstoffe, die sich unter andrem auch positiv auf die Potenz auswirken können, zum Beispiel indem sie die Durchblutung generell fördern. Dazu gehören aber zum Beispiel auch alle Lebensmittel mit vielen Antioxidantien, die helfen können, Impotenz vorzubeugen, wie Brombeeren oder auch grüner Tee.

Die häufigsten Wirkstoffe rezeptfreier Potenzmittel sind:

  • Turnera Diffusa (Damiana)
  • Arganin
  • Maca
  • Yohimbin

Turnera Diffusa

Turnera diffusa ist der lateinische Name der Damiana, einer Pflanze die vor allem im südlichen Nordamerika bis Südamerika vorkommt. Ihr wird, sowie einigen anderen Pflanzen der Gattung der Safranmalven, eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.

Wie bei den meisten natürlichen „Potenzmitteln“ ist eine tatsächliche Wirkung nicht wissenschaftlich erwiesen. Studien, unter anderem an Ratten, legen aber nahe, dass sich Turnera Diffusa das Sexualhormon Progestron beeinflusst und sich so positiv auf die Potenz auswirkt.

Arganin

Arganin, auch L-Arganin, ist eine Aminosäure. Sie kommt in gebundener Form natürlich in vielen Lebensmitteln vor, zum Beispiel Walnüssen, Pinienkernen und Kürbiskernen.

L-Arganin ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid, das als Botenstoff im menschlichen Körper auch das Gefäß- und Nervensystem beeinflussen. Unter anderem ist es für den sogenannten Endothelium-derived relaxing Factor (EDRF) verantwortlich. Dadurch kommt es zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur wodurch sich die Gefäße erweitern.

Durch diesen Effekt kann L-Arganin tatsächlich einigen Krankheiten wie erektiler Dysfunktion entgegenwirken. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 2011 jedoch beurteilt, dass das Werben mit gesundheitlichen Vorteilen, sogenannten „health claims“, im Zusammenhang mit Arginin, bei gesunden Menschen nicht gerechtfertigt ist.

Maca

Die Maca-Pflanze kommt ursprünglich in den Anden in Peru vor. In Europa und Nordamerika wird die Knolle, oder Pulver aus der Knolle, gerne als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Da sie natürlich viele Mineralien beinhaltet gilt Maca tatsächlich als gesundheitsförderlich.

Auch der Maca-Knolle werden gerne aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Aus wissenschaftlicher Sicht liegt das vor allem an den enthaltenen Sterinen (auch Sterole). Sie verbessern unter anderem die Durchblutung des Beckengewebes und können damit auch einen positiven Effekt auf die Erektionsfähigkeit haben.

Yohimbin

Yohimbin wird aus der Rinde und Blättern des Yohimbebaumes gewonnen. Yohimbin wurde tatsächlich lange auch in der Medizin eingesetzt um Erektionsstörungen zu behandeln. Mit dem Aufkommen der effektiveren PDE-5-Hemmer hat es aber weitestgehend an Bedeutung verloren.

Yohimbin wirkt psychogen und hilft Stress und Ängste abzubauen. Sein Einfluss auf verschiedene Rezeptoren im Körper bewirkt auch eine Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch kann Yohimbin durchaus erektiler Dysfunktion entgegenwirken.

Mechanische Erektionshilfen

Klassische Arzneimittel zur Behandlung erektiler Dysfunktionen werden von den meisten Männern sehr gut vertragen und helfen zuverlässig. Trotzdem können oder wollen einige Betroffene Viagra, Levitra oder Cialis nicht einnehmen.

Ist dies der Fall, können mechanische Mittel wie Penispumpen, Penisringe oder Implantate zum Einsatz kommen.

Mehr über Erektionshilfen

Vorsicht vor gefälschten Potenzmitteln & unseriösen Anbietern

Erektionsstörungen sind auch heutzutage noch ein großes Tabuthema. Viele Betroffene schämen sich für ihr Problem und möchten dem Arzt nur ungern einen Besuch abstatten. Deshalb suchen sie oftmals, vor allem online, auf eigene Faust nach Potenzmitteln. Häufig werden auch original Medikamente wie VIAGRA oder Cialis auch ohne Rezept und kostengünstiger angeboten.

Der Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente ist allerdings illegal. Diese dürfen nur auf Rezept und nur von Apotheken verkauft werden. Damit unterliegen alle Medikamente einer strengen Prüfung und sind an deutsche Medikamentpreise gebunden – diese gestatten Apotheken nur einen festgelegten Zuschlag zum Preis des Herstellers und Großhändlers.

Mit einem widerrechtlichen Kauf werden diese Gesetzte umgangen und es macht sich auch der Käufer selbst strafbar.

Gesundheitliche Risiken illegaler Anbieter

Da ein illegaler Verkauf keiner Kontrolle unterliegt gibt es keine Garantie, dass die bestellten Medikamente überhaupt versandt werden. Außerdem werden Medikamente aus dem Ausland in der Regel vom Zoll abgefangen.

Noch entscheidender als das Finanzielle ist allerdings das gesundheitliche Risiko. Denn laut WHO sind rund 50 Prozent aller online verkauften Medikamente gefälscht, insbesondere Potenzmittel.

Im besten Fall enthält das Medikament zwar den richtigen Wirkstoff, allerdings in der Regel in einer falschen Dosierung. Die erhoffte Wirkung bleibt also mitunter aus. Eine zu hohe Dosierung kann gerade bei PDE-5-Hemmern gesundheitlich Risiko darstellen.

Im schlimmsten Fall kann es sich tatsächlich um Tabletten handeln, die nicht in richtigen medizinischen Laboren hergestellt wurden. Inhaltsstoffe und Rezeptur sind also komplett unkontrolliert und könnten sogar lebensgefährlich sein.

Das Problem ist, dass sich ein gefälschtes Medikament ohne Laboranalyse kaum vom Original unterscheiden lässt. Werden die Arzneimittel also nicht über eine in der EU zugelassene und kontrollierte Apotheke verkauft, ist es dem Zufall überlassen was Patienten tatsächlich mit den Pillen einnehmen.

Wie erkenne ich unseriöse Anbieter?

Nicht immer sind unseriöse Anbieter leicht zu entlarven. Professionell gestaltete Websites und die missbräuchliche Verwendung bekannter und vertrauenserweckender Logos und Prüfsiegel machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck.

Einige Punkte um unseriöse Anbieter zu erkennen:

  • Das Impressum fehlt
  • Es gibt keine richtige Datenschutzrichtlinie
  • Es fehlen die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
  • Kontaktinformationen sind nur als Bilder hinterlegt und nicht klickbar
  • Es werden Testpackungen mit verschiedenen Wirkstoffen angeboten
  • Es fehlen Hinweise und prüfbare Informationen zur verkaufenden Apotheke
  • Weder bei der Produktauswahl, Behandlung oder dem abschließenden Bezahlprozess wird nach einem Rezept gefragt oder medizinische Fragen für ein Online-Rezept erhoben.
  • Fehlende Hinweise auf behandelnde Ärzte und Aufsichtsbehörden
  • Die Seite bietet Medikamente die nicht von der European Medicines Agency (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen wurden.

Online-Ärzte als sichere Alternative

Der sicherste Weg ist, zuerst einen Arzt aufzusuchen. Mit diesem werden Begleiterkrankungen ausgeschlossen, Ursachen festgestellt und eine entsprechende Behandlung besprochen. In manchen Fällen erfolgt die Überweisung zu einem anderen Facharzt, etwa einem Therapeuten, sofern die Probleme psychischer Natur sind. Ist eine medikamentöse Behandlung vorgesehen, wird ein entsprechendes Rezept für ein Potenzmittel für den Mann ausgestellt. Dieses kann dann in einer Apotheke eingelöst werden.

Eine sichere Alternative zum direkten Arztbesuch sind Online-Ärzte wie Fernarzt. So können Sie sich diskret online, ohne persönliche Vorstellung, durch die Beantwortung eines Fragebogens das passende Medikament verschreiben lassen. Unsere Ärzte stellen sicher, dass die Medikation für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist.

Ihr Rezept wird dann direkt an unsere Partnerapotheke in den Niederlanden weitergeleitet, die das entsprechende Medikament mit Rezept in einer neutralen Verpackung verschickt.