Chlamydien - das sind die Symptome

Chlamydien sind die am häufigsten vorkommende sexuell übertragbare Krankheiten. Sie werden zuweilen als die "stille Krankheit" bezeichnet, da die Symptome einer Chlamydien-Infektion (Chlamydiose) oft nicht direkt erkennbar sind oder häufig ganz fehlen.

Es ist davon auszugehen, dass die Hälfte der männlichen Infizierten und rund 70 Prozent der erkrankten Frauen symptomfrei sind, was zu einer raschen Ausbreitung in der Bevölkerung beiträgt.

Die Chlamydienbakterien dringen über die Schleimhäute des Organismus ein, zum Beispiel im Bereich der Geschlechtsorgane und der Harnwege, des Analbereichs, des Rachens, aber auch der Atemwege und der Augen.

Die häufigste Übertragungsursache der Krankheit ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Da es sich bei den Erregern, den Chlamydiaceae, um Bakterien handelt, muss die Chlamydiose in der Regel mit verschreibungspflichtigen Antibiotika behandelt werden.

Beliebte Chlamydien-Medikamente

Symptome für eine Chlamydien-Infektion bei Frauen

Bei Frauen, die sich infiziert haben, können nach etwa zwei bis sechs Wochen Symptome auftreten. Oftmals kommt es zu keinen oder nur schwachen Beschwerden. Häufig wird eine eitrige Entzündung der Harnröhre beobachtet, die sich durch starken Ausfluss oder Brennen beim Wasserlassen, das auch in den Intimbereich überspringen kann, bemerkbar macht.

Sind die Bakterien auf Eileiter, Gebärmutter oder Eierstöcke übergesprungen, können starke Unterleibsschmerzen und Fieber auftreten. Charakteristisch ist ebenfalls ein abnormaler Ausfluss, der streng riecht und eine ungewöhnliche Färbung aufweist.

Die monatliche Regelblutung kann stärker werden, Zwischenblutungen sind möglich. Blutungen und Schmerzen können bei dieser Krankheit auch während des Geschlechtsverkehrs auftreten.

Typische Chlamydien-Symptome bei Frauen

  • Starker verfärbter/riechender Ausfluss
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Jucken oder Brennen im Vaginalbereich
  • Schmerzen, Blutung beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen im Unterleib
  • Zwischenblutungen
  • Bindehautentzündung

Symptome für eine Chlamydien-Infektion bei Männern

Bei Männern macht sich eine Chlamydiose eher bemerkbar als bei Frauen. Auch hier kommt es nach etwa zwei bis sechs Wochen zum Auftreten erster Symptome.

Es kann eine eitrige Harnröhrenentzündung sowie in manchen Fällen auch eine Entzündung der Nebenhoden in Erscheinung treten. Die Harnröhrenentzündung ist charakterisiert von einem schleimig-eitrigen Ausfluss an der Penisspitze, Jucken, Brennen sowie ziehenden Schmerzen beim Wasserlassen. Im Bereich der Hoden sind Schwellungen möglich.

Bei beiden Geschlechtern kann eine Chlamydiose auch zu einer Entzündung von Rachen und Enddarm führen. Die Bakterien können zudem eine Bindehautentzündung hervorrufen, denn eine Übertragung kann via Wasser auch bei einem gemeinsamen Bad stattfinden.

Typische Symptome für Chlamydien bei Männern

  • Schleimiger/eitriger Ausfluss
  • Jucken der Penisspitze
  • Schmerzen beim Geschlechtsvehrkehr
  • Schmerzen, jucken oder brennen beim Wasserlassen
  • Schmerzen und Schwellungen an den Hoden
  • Bindehautentzündung

Infektion bei Neugeborenen

Leidet eine Schwangere an einer Chlamydiose, können die Bakterien unter der Geburt auf das Kind übertragen werden und dort eine Bindehautentzündung oder eine Lungenentzündung hervorrufen.

Wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt

Unbehandelt hat die Infektion oft schwere Folgen. Werden keine Medikamente gegen Chlamydien verschrieben, kann es bei Frauen zu eitrigen Entzündungen im Unterleib kommen. Dadurch können die Eileiter verkleben und vernarben, was mit Unfruchtbarkeit oder einem stärkerem Risiko für eine Eileiterschwangerschaft einhergehen kann.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 100.000 Frauen aufgrund dieser Erkrankung unfruchtbar. Zu Unfruchtbarkeit kann es auch bei Männern kommen, das Risiko für Entzündungen der Prostata steigt ebenfalls an.

Online-Therapie von Chlamydien

In der Regel sind Antibiotika das Mittel der Wahl. Diese sind allerdings rezeptpflichtig. Eingesetzt werden hier vor allem Tabletten mit den Wirkstoffen aus der Gruppe der Makrolide oder Tetrazykline. Wird die Infektion festgestellt, sollte unbedingt der Partner mitbehandelt werden, um einen Pingpong-Effekt bei der Ansteckung zu vermeiden.

Da Geschlechtskrankheiten ein heikles Thema sind, möchten viele Betroffene gerne den Gang zum Arzt vermeiden. Dieser sollte allerdings konsultiert werden, um eine geeignete Therapie zu finden. Auch im Rahmen einer Online-Behandlung kann ein Arzt einschätzen, welche Behandlung unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Krankengeschichte die beste ist und Ihnen direkt das passende Rezept ausstellen.

Auf Fernarzt.com können Sie noch heute Ihre Online-Behandlung starten und sich Medikamente gegen eine Chlamydieninfektion verschreiben lassen. Der Online-Arzt ermittelt auf Basis eines zuverlässigen Verfahrens, sowie einer individuellen Diagnostik die richtige Therapie. Das Medikament wird dann von einer Apotheke an Sie verschickt.

Chlamydien behandeln

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