Erektionsstörungen behandeln

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Medikamente für Erektionsstörung

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Medikamente gegen Erektionsstörung sind zumeist rezeptpflichtig. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus.

Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt. Beachten Sie bitte, dass diese Behandlung nur auf Erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern gerichtet ist.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 29 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.

Möchten Sie mehr über die Behandlung von Erektiler Dysfunktion erfahren?

Erektionsstörungen oder Erektionsprobleme umfassen generell mehrere Problematiken und Krankheitsbilder. In der Regel wird der Begriff aber mit der erektilen Dysfunktion, also der eingeschränkten oder fehlenden Fähigkeit eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten, gleichgesetzt.

Erektionsprobleme können zu einer erheblichen psychischen Belastung für Betroffene führen und wirken sich häufig negativ auf Beziehungen aus. Neben dem negativen Einfluss auf die Lebensqualität kann eine erektile Dysfunktion aber auch ein Symptom für andere Krankheiten sein.

Die genaue Anzahl der betroffenen Männer in Deutschland ist nicht bekannt. Zwar gibt es mehrere umfangreiche Studien zu diesem Thema, man geht aber auch bei diesen von einer hohen Dunkelziffer aus. Das liegt daran, dass insbesondere jüngere Betroffene eine medizinische Behandlung scheuen und auch in Umfragen nicht wahrheitsgemäß antworten.

Geschätzt wird, dass 6 - 8 Millionen Männer in Deutschland unter einer Erektionsstörung leiden.1 Eine 2007 veröffentlichte Studie des Carl‐Thiem‐Klinikum Cottbus mit 10.000 befragten Männern, kam bei 3.124 beantworteten Fragebögen auf eine Prävalenz von 40,1 %.2 Die Prävalenz gibt die durchschnittliche Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung oder einer bestimmten Gruppe an.

Andere Studien in Frankreich (2002) und den USA (1994) kamen auf eine Prävalenz von 31,6 % bzw. 52 %, jedoch bezogen auf Männer über 40.3 Andere Experten gehen davon aus, dass 20 - 30 % der Männer aller Altersklassen betroffen sind.4,5 Wobei die Wahrscheinlichkeit an einer Erektilen Dysfunktion zu leiden mit dem Alter deutlich zunimmt.

Aus allen Studien wird allerdings klar, dass Erektionsprobleme den Großteil aller Männer irgendwann in ihrem Leben betreffen. Betroffene sollten sich daher nicht scheuen, bereits frühzeitig beim Eintreten der Probleme medizinischen Rat und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aus allen Studien wird allerdings klar, dass Erektionsprobleme den Großteil aller Männer irgendwann in ihrem Leben betreffen. Betroffene sollten sich daher nicht scheuen, bereits frühzeitig beim Eintreten der Probleme medizinischen Rat und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Erektionsstörungen oder Erektionsprobleme sind eigentlich nur ein Oberbegriff für verschiedene Probleme und Krankheitsbilder. Außerdem überschneiden sie sich zusätzlich mit dem Oberbegriff der Impotenz, der sich auch auf die erektile Dysfunktion beziehen kann.

Arten von Erektionsstörungen

  • Erektile Dysfunktion (in unterschiedlichen Schweregraden)
  • Impotenz (umfasst auch Krankheiten unabhängig von Erektionsproblemen)
  • Priapismus

Erektile Dysfunktion

Von einer Erektilen Dysfunktion spricht man erst, wenn eine “fortwährende” Unfähigkeit besteht, eine für den Sex ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten. Das Problem tritt über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten bei der Mehrzahl der Versuche auf.3

Zum Problem wird das für die meisten Männer bereits früh und damit auch zu einer Belastung für die Psyche und meist auch die Beziehung. Zwar zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, dass 80 % aller erektilen Dysfunktionen organisch und nicht psychisch bedingt sind, jedoch können psychische Faktoren auch verantwortlich sein oder die Problematik verstärken.7

Betroffene geraten dadurch mitunter in einen Teufelskreis. Die Angst keine ausreichende Erektion zu erhalten bringt sie dazu sich mehr zurückzuziehen, was die Problematik zusätzlich verstärkt.

Impotenz

Impotenz ist eigentlich der Oberbegriff für mehrere Problematiken die alle mit einer eingeschränkten Fähigkeit Kinder zu zeugen zusammenhängen.

Impotenz umfasst folgende Funktionsstörungen:

  • Erektile Dysfunktion
    • Unzureichende oder komplette Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten
  • Anejakulation (impotentia ejaculandi)
    • Unzureichende oder komplette Unfähigkeit zu einem Samenerguss zu kommen.
  • Zeugungsunfähigkeit (Impotentia generandi)
    • Die Unfähigkeit Kinder zu zeugen trotz voller Erektionsfähigkeit und Ejakulation/Samenerguss

Priapismus

Priapismus, eigentlich ischämischen Priapismus, oder auch als “low-flow” bezeichnet, ist eine schmerzhafte, lang anhaltende Erektion.6
Von Priapismus ist die Rede, wenn die Erektion über 2 Stunde anhält.

Bei einem Priapismus über 4 Stunden kann es sich um ein sogenanntes Kompartment-Syndrom handeln. Dabei kommt es durch einen erhöhten Gewebedruck zu Durchblutungsstörungen. Es fließt dann zwar kein oder nur unzureichend neues Blut in die Schwellkörper, das angestaute Blut kann trotzdem aber nicht abfließen.

Derartige Störungen müssen möglichst schnell behandelt werden, da es in Folge zu Gewebeschäden kommen kann. Diese Behandlung sollte innerhalb von 4 - 6 Stunden erfolgen um Folgeschäden zu vermeiden.

Die Dauererektion wird behandelt in dem der Penis punktiert wird um das angestaute Blut abzusaugen. Zusätzlich wird eine Kochsalzlösung in die Schwellkörper gespritzt um diese zu spülen.
Der Arzt kann außerdem den Blutfluss fördern indem er eine Substanz in den Penis spritzt, die dazu führt, dass sich die Muskeln zusammenziehen.

Sollten diese minimalinvasiven Verfahren keine Wirkung zeigen, muss der Priapismus operativ behandelt werden. Dabei wird ein sogenannter “Shunt” gelegt, eine Kurzschlussverbindung zwischen Schwellkörper und Eichel, der dafür sorgt, dass das Blut wieder abfließen kann.

Die Ursachen erektiler Funktionsstörungen werden in zwei Gruppen aufgeteilt, organische Ursachen und psychische Ursachen.8 Wobei organische Ursachen für bis zu 80 % aller Erektionsstörungen verantwortlich sind.

Organische Ursachen erektiler Dysfunktion:3

  • vaskulär
  • arteriell
  • venös
  • gemischt
  • neurogen
  • anatomisch
  • endokrin

Psychologische Ursachen erektiler Dysfunktion:3

  • Generalisierter Typ
    • fehlendes sexuelles Interesse (Libidomangel)
    • primärer Libidomangel
    • altersabhängige Abnahme des sexuellen Interesses
    • generalisierte Behinderung
    • chronische Störungen der Intimbeziehungen
  • Situativer Typ
    • partnerbezogen
    • situationsbezogen
    • konfliktbezogen

Die häufigsten Ursachen für erektile Dysfunktion sind Durchblutungsstörungen. Diese können arteriell oder venös bedingt sein.

Bei arteriellen Durchblutungsstörungen gelangt nicht genug Blut in die Schwellkörper um eine Erektion zu ermöglichen oder aufrecht zu erhalten.

Bei venösen Ursachen fließt das Blut zu schnell wieder aus den Schwellkörpern ab.

Aber auch Erkrankungen oder Schädigungen am Nervensystem (neurogene) sowie hormonelle Störungen können häufige körperliche Ursachen für eine mangelnde Erektionsfähigkeit sein.

Risikofaktoren für Erektionsprobleme

Erektionsstörungen treten im fortgeschrittenen Lebensalter deutlich häufiger auf als bei jüngeren Männern. Das hat natürlich auch biologische Ursachen, da zum Beispiel der Testosteronspiegel im Alter zunehmend abnimmt.

Mit steigendem Alter wirkt sich aber auch der Lebensstil stärker auf den Körper aus. Viele Faktoren begünstigen Erektionsprobleme, da sie sich zum Beispiel auf die Durchblutung auswirken.

Zum Beispiel können mangelnde Bewegung, Nikotin-, Alkohol- und Medikamentenkonsum das Risiko einer Erektilen Dysfunktion erheblich erhöhen und beschleunigen.

Häufige Risikofaktoren für eine erektile Dysfunktion:

  • Schlechte Ernährung / Übergewicht / Erhöhte Blutfettwerte
  • Alkoholkonsum
  • Nikotinkonsum
  • Drogenkonsum
  • Medikamente
  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck

Erektile Dysfunktionen lassen sich in der Regel gut behandeln. Revolutioniert wurde die Therapie vor allem 1998 durch die Marktzulassung des Wirkstoffs Sildenafil, unter dem Namen VIAGRA.

Sildenafil gehört zur Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) und wurde ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris entwickelt. PDE-5-Hemmer sind heute die gängigste Behandlungsmethode bei erektiler Dysfunktion, welche die aktuell effektivsten zugelassenen Medikamente darstellen.3

Bis dahin wurden Erektionsprobleme zum Beispiel mit psychogenen Substanzen wie Yohimbin behandelt.
Da man lange Zeit davon ausgegangen ist, dass erektile Dysfunktion hauptsächlich psychisch Bedingt ist wurde diese früher auch überwiegend mit Hilfe von Psychotherapie behandelt.

Alternativ stehen auch mechanische Erektionshilfen wie Penispumpen oder Penisringe zur Verfügung.

Da sich viele Männer durch die Einnahme von Medikamenten, oder die Nutzung mechanischer Hilfsmittel eingeschränkt fühlen, kann auch eine Änderung des Lebensstils und gezieltes Training eine effektive Therapie darstellen.
So lassen sich mit der Zeit viele Ursachen für Erektionsprobleme, zum Beispiel durch jahrelanges Rauchen, wieder korrigieren.

Medikamente gegen Erektionsprobleme

Erektile Dysfunktion wird heutzutage vor allem mit sogenannten PDE-5-Hemmern behandelt. Diese helfen die Muskulatur um Blutgefäße zu entspannen, wodurch mehr Blut in die Schwellkörper im Penis fließen kann.

Der erste Wirkstoff der Gruppe war Sildenafil, das als VIAGRA, 1998 auf den Markt gekommen ist. Da das Patent für den Wirkstoff mittlerweile abgelaufen ist, gibt es mittlerweile aber auch einige Generika mit Sildenafil auf dem Markt.

Zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehören:

  • Sildenafil (Viagra, diverse Generika)
  • Tadalafil (Cialis, diverse Generika)
  • Vardenafil (Levitra)
  • Avanafil (Spedra)

Andere Medikamente gegen Erektionsstörungen

Lange Zeit wurde Yohimbin gegen erektile Dysfunktion eingesetzt. Es wirkt psychogen und hilft so Stress und Angst abzubauen und kann durch eine erweiternde Wirkung auf die Blutgefäße auch als Potenzmittel funktionieren.

Da die Wirkung von Yohimbin aber bei Patienten stark variiert und mit starken Nebenwirkungen einhergehen kann, wird es heute kaum noch als Erektionsmittel eingesetzt.

Alprostadil
Alprostadil kommt vor allem zum Einsatz, wenn andere Medikamente die gewünschte Wirkung verfehlen. Ein Vorteil des Wirkstoffs ist, dass er zum Beispiel auch bei Erektionsproblemen durch Nervenschädigungen hilft.

Da Alprostadil allerdings direkt in den Schwellkörper injiziert wird, oder in die Harnröhre eingeführt werden muss, muss die Anwendung erst speziell erlernt werden und die Behandlung wird nur in Ausnahmen eingesetzt.

Apomorphin
Apomorphin wird von allem in der Therapie von Parkinson eingesetzt. Dabei wurde zufällig festgestellt, dass geringe Dosen des Wirkstoffs auch erektionsfördernd wirken können.

2001 wurde das erste Medikament mit dem Wirkstoff Apomorphin auch zur Behandlung von erektiler Dysfunktion in Deutschland zugelassen. Allerdings wurde der Verkauf bereits vier Jahre später, aufgrund ausbleibender Nachfrage, wieder eingestellt.

Aktuell wird weiterhin an Apomorphin als Potenzmittel geforscht.

Übersicht der Wirkung verschreibungspflichtiger Potenzmittel3

Wirkstoff Dosis Wirkungsdauer Effektivität Wirkungseintritt
Avanafil 50 - 200 mg 6 h bis 59 % nach 15 - 30 min
Sildenafil 25 - 100 mg ca. 4 h bis 80 % nach 25 min
Tadalafil 10 - 20 mg 24 - 36 h bis 80 % nach 30 min
Vardenafil 10 - 20 mg ca. 4 h bis 80 % nach 25 - 60 min
Yohimbin 15 - 30 mg ca. 3 h bis 30 % nach 2 - 3 Wochen Therapie
Apomorphin 3 mg ca. 0,3 h 47 % nach 20 min

Rezeptfreie Potenzmittel
Gerade im Internet wird eine Vielzahl rezeptfreier Mittel angeboten, die bei Erektionsproblemen helfen sollen. Bei keinem der Präparate konnte die Wirkung jedoch bisher wissenschaftlich bestätigt werden.

Gerade Maca, aufgrund seiner vielen enthaltenen Mineralien und L-Arganin als wichtige Aminosäure für den Körper, können sich aber positiv auf die Gesundheit und auch die Erektionsfähigkeit auswirken.

Gesunder Lebensstil und gezieltes Training

Erektionsprobleme sind in den meisten Fällen organisch bedingt. Besonders häufig liegt das Problem daran, dass zu wenig Blut in die Schwellkörper im Penis fließt (arterielle Ursachen) oder das Blut zu schnell wieder abfließt (venöse Ursachen).

Medikamente können das Problem in der Regel gut behandeln, doch viele Männer fühlen sich durch die Abhängig in ihrer Spontanität eingeschränkt. Außerdem sind Erektionsstörungen mitunter nur ein Symptom eines größeren gesundheitlichen Problems, dass durch die Arzneimittel nicht behandelt wird.

Dabei lässt sich erektile Dysfunktion häufig langfristig durch einen gesünderen Lebensstil und gezieltes Training behandeln.

Gesünder leben - Risikofaktoren beseitigen

Wer sich körperliche fit hält und gesund ernährt setzt auch die besten Voraussetzungen, dass die Potenz langfristig erhalten bleibt. Negative Einflussfaktoren auf die Gesundheit, besonders die Durchblutung, machen sich mit der Zeit häufig auch bei der Erektionsfähigkeit bemerkbar.

Insbesondere mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum können direkt zu Erektionsproblemen führen oder Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes begünstigen, die mit erektiler Dysfunktion in Verbindung stehen.

Gezieltes Training

Durch gezielte Übungen kann die sogenannte “Potenzmuskulatur” trainiert werden. Diese befindet sich im Dammbereich, also zwischen Hoden und Anus.

Besonders durch gezielte Aktivierung des Beckenbodens und des Rumpfes lassen sich die Muskeln hier stärken und so die Erektionsfähigkeit fördern und auch den Samenerguss hinauszögern.

Übungen zur Steigerung der "Potenzmuskulatur" und Durchblutung:

  • Beckenkippung
  • Glute Bridges (Beckenheben)
  • Planking
  • Intervalltraining

Operative Behandlung

Eine operative Behandlung von Erektionsproblemen kommt in der Regel erst in Frage, wenn andere Behandlungsversuche keine Wirkung zeigen.

Sogenannte Penisprothesen, Implantate die operativ in den Penis eingesetzt werden, ermöglichen eine “künstliche” Erektion und ermöglichen so wieder den Geschlechtsverkehr. Die Prothesen sind äußerlich nicht sichtbar.

Bei den Penisprothese wird zwischen zwei Arten von Implantaten unterschieden

  • Hydraulische Implantate
  • Biegsame Implantate

Hydraulische Implantate

Hydraulische Penisprothesen sind die modernste Art der Schwellkörperimplantate. Sie funktionieren als Pumpe und werden über den Hodensack eingebracht.

Die Prothese muss manuell aktiviert und deaktiviert werden und pumpt Flüssigkeit in künstliche Schwellkörper. So wird die natürliche Erektion imitiert.

Biegsame Implantate

Bei den biegsamen Implantaten handelt es sich um Silikonimplantate, die die natürlichen Schwellkörper im Penis ersetzen. Die natürlichen Schwellkörper werden bei der Operation zerstört.

Um die Erektion zu imitieren müssen die Silikonimplantate erst in die richtige Position für den Geschlechtsverkehr gebogen werden. Das bedeutet aber auch, dass sich der Penis in gewisser Weise permanent in einem erigierten zustand befindet.

Mechanische Erektionshilfen

Bei mechanische Erektionshilfen handelt es sich um “Geräte” deren Anwendung helfen eine Erektion zu erzielen oder aufrecht zu erhalten. Dazu zählen die Penispumpe und Penisringe, die in der Regel gemeinsam eingesetzt werden.

  • Penispumpen
    • Penispumpen werden über den Penis gestülpt. Durch das Pumpen wird ein Vakuum erzeugt, dass zu einer Erektion führt.
  • Penisringe
      Penisringe werden um den Penis gelegt und verhindern, dass das Blut zu schnell wieder abfließen kann. So wird die Erektion aufrecht erhalten, um den Geschlechtsverkehr zu ermöglichen.

Psychotherapie

Psychologische Probleme können eine häufige Ursache für erektile Dysfunktion sein. Betroffene geraten mitunter in einen Teufelskreis, da sie die Angst haben, “sexuell zu versagen”.

Außerdem ziehen sich Männer in dieser Situation häufig zurück, wodurch auch die Beziehung zusätzlich leidet und das Problem zusätzlich verstärkt.

In solchen Fällen kann eine Psychotherapie, aber auch eine Paartherapie eine effektive Behandlungsmethode sein. In diesem Rahmen können auch Medikamente gegen erektile Dysfunktion, meist PDE-5-Hemmer, verschrieben werden.

Sind Erektionsprobleme psychisch bedingt, reicht mitunter schon ein einziges erfolgreiches Erlebnis um diese zu beseitigen.

Elektrostimulation

Die Elektrostimulation zur Behandlung von erektiler Dysfunktion ist bisher noch nicht hinreichend erforscht. In einer Studie in Hamburg konnten allerdings an 252 Patienten vielversprechende Erfolge erzielt werden.

Interesse weckte die Behandlung insbesondere, weil die Studie bei bestimmten Patienten eine Heilung der Erektionsstörung in Aussicht stellt, während andere Behandlungen bisher nur Symptome behandeln.
Zu beachten ist allerdings, dass sich die Behandlung nur bei Potenzproblemen aufgrund von zu schwachen Muskelzellen im Beckenboden und den Schwellkörpern eignet.

  1. Trottmann, M. Uro-News (2018) 22: 48. https://doi.org/10.1007/s00092-018-1681-0
  2. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1464-410X.2007.07101.x
  3. https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-112l_S1_Erektilen_Dysfunktion_Diagnostik_Therapie_2018-05.pdf
  4. Feldman HA, Goldstein I, Hatzichristou DG, Krane RJ, McKinlay JB. Impotence and its medical and psychosocial correlates: results of the Massachusetts Male Aging Study. J Urol. 1994; 151:54– 61.
  5. Derogatis LR, Burnett AL: The epidemiology of sexual dysfunctions. J Sex Med. 2008; 5(2): 289–300.
  6. Marcon, J., Stief, C.G. & Becker, A. MMW - Fortschritte der Medizin (2018) 160: 44. https://doi.org/10.1007/s15006-018-0244-3
  7. Yafi FA, Jenkins L, Albersen M, Corona G, Isidori AM, Goldfarb S, Maggi M, Nelson CJ, Parish S, Salonia A, Tan R, Mulhall JP and Hellstrom WJG. Erectile dysfunction. Nat Rev Dis Primers. 2:16003. doi:10.1038/nrdp.2016.3.
  8. Lizza EF, Rosen RC. Definition and classification of erectile dysfunction. Report of the nomenclature committee of the international society of impotence research. Int J Impotence Res 1999; 11: 141–143

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