Erektionsstörung

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Medikamente gegen Erektionsstörung sind zumeist rezeptpflichtig. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Füllen Sie einfach unseren medizinischen Fragebogen aus und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament. Ein Online-Arzt stellt auf der Grundlage Ihrer Anfrage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das Rezept aus. Das Medikament wird Ihnen dann von der Apotheke samt Privatrezept zugeschickt. Beachten Sie bitte, dass diese Behandlung nur auf Erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern gerichtet ist. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein. Diese beträgt 27,50 Euro. Nicht inkludiert sind die Kosten für das Medikament.


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Die Erektile Dysfunktion (ED)

Unter Erektiler Dysfunktion versteht man eine sexuelle Funktionsstörung, bei dem es dem Mann gar nicht oder unzureichend möglich ist, eine Erektion zu erhalten, um den sexuellen Akt in befriedigenderer Weise auszuführen oder zu beenden. Nicht zu verwechseln ist die Erektile Dysfunktion mit dem im Volksmund gängigen Begriff Impotenz.  Viele Betroffene sind jedoch fähig, Ejakulationen zu haben, Orgasmen zu erleben und auf natürlichem Wege zu zeugen.

Erektile Dysfunktionen können signifikante Auswirkungen auf das Wohlbefinden eines Mannes haben. Verringertes Selbstwertgefühl, Versagensangst oder aber auch Auswirkungen auf die Beziehung sind nicht zu unterschätzende Folgen der Erektilen Dysfunktion und tragen maßgeblich zu einer verschlechterten Lebensqualität bei. Zusätzlich fällt es vielen Betroffen aus Scham schwer, zuzugeben, dass Sie Erektionsstörungen haben. Trotz sehr guter Behandlungsmöglichkeiten gegen Erektile Dysfunktion, bleibt diese dadurch oft unbehandelt.

Mit einer Prevalenz, also einer durchschnittlichen Krankheitshäufigkeit von ca. 20-30% der Männer aller Altersklassen[1,2], handelt es sich um ein weltweites Gesundheitsproblem. Forscher gehen davon aus, dass bis 2025 ca. 322 Millionen Männer weltweit von Erektiler Dysfunktion betroffen sind[3]. Die Wahrscheinlichkeit, unter einer Erektilen Dysfunktion zu leiden, nimmt mit dem Alter deutlich zu. So zeigen Studien, dass über diese Problematik die Hälfte aller Männer im Alter von 40-70 Jahren betrifft[1]

 

Ursachen der Erektilen Dysfunktion

Die Ursachen einer ED sind vielfältig. Grundsätzlich unterscheidet man organische, also körperlich bedingte, von psychischen Ursachen.

In der Vergangenheit glaubte man, dass nahezu alle Fälle einer Erektilen Dysfunktion psychischen Ursprungs sind. Aktuelle Studien zeigen hingegen, dass 80% der Fälle auf organische Gründe zurückzuführen sind[4]. Tatsächlich führt oft das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu einer Erektilen Dysfunktion. So kann beispielsweise ein organisch bedingtes Versagen der Manneskraft zu psychischen Problemen wie Versagensangst und Stress führen, was die Ausprägung der Erektilen Dysfunktion manifestiert oder sogar noch verstärkt.

Vom biologischem Standpunkt her ist die Ersteifung des Penis ein komplexer Vorgang, bei dem mehrere Organsysteme beteiligt sind. Als Reaktion auf eine sexuelle Erregung erweitern sich die blutzuführenden Gefäße (Arterien) des Penis und die glatte Muskulatur erschlafft. Dadurch wird die Blutzufuhr zum Penis erleichtert und die Schwellkörper füllen sich mit Blut. Der steigende Fülldruck und die Vergrößerung der Schwellkörper bewirken nun ein „Abklemmen“ der rückführenden Blutgefäße (Venen). Durch den verminderten Blutrückfluss verbleibt der Penis dann im erigierten Zustand. 

Da vor allem Gefäß- und Nervensysteme eine essentielle Rolle spielen, stellen Fehlfunktionen die Hauptursachen für eine Erektile Dysfunktion dar. Ist die Nervenweiterleitung zum Schwellkörper gestört oder unterbrochen, spricht man von neurogenen Ursachen. Gründe dafür können Krankheiten sein, die das Nervensystem betreffen (z. B. Multiple Sklerose), Verletzungen der Nerven durch operative Eingriffe im Beckenbereich (z. B. am Mastdarm oder Prostata), Rückenmarksschädigungen oder aber auch Nervenschädigungen, verursacht durch Diabetes. Sind hingegen die Blutgefäße betroffen, spricht man von vaskulogenen Ursachen der Erektilen Dysfunktion. Beispiele hierfür sind Gefäßverkalkungen bzw. –verhärtungen (Ateriosklerose) oder Bluthochdruck.

Mögliche Ursachen der Erektilen Dysfunktion:

  • Hirntraumata
  • Diabetes Mellitus
  • Multiple Sklerose
  • Arteriosklerose und andere kardiovaskulkäre Erkrankungen
  • Verletzungen von Nerven (z.B. durch Operationen im Beckenbereich)
  • Rückenmarkschädigungen
  • Hormonelle Störungen
  • Psychologische Störungen (vor allem bei jüngeren Patienten)

Durchschnittlich 20% der Männer aller Altersgruppen leiden unter Erektionsstörungen. Die Folgen sind vermindertes Wohlbefinden, verschlechterte Lebensqualität und nicht zuletzt psychische Belastungen, die Auswirkungen auf die Beziehung haben und die Erektionsstörungen sogar noch verschlimmern können.

Zu den diversen Behandlungsmöglichkeiten zählen orale Pharmaka wie Viagra und verwandte Präparate, beispielweise Cialis oder Levitra. Es existieren Therapiemöglichkeiten wie die lokale Pharmakotherapie, welche bei Kontraindikationen für PDE-5-Hemmer angewendet werden können. Dabei werden sogenannte vasoaktive Substanzen, also Stoffe, die die Gefäße beeinflussen, direkt in den Schwellkörper injiziert. Daher wird diese Behandlung auch SKAT, Schwellkörperautoinjektionstherapie, genannt. Da hier der Wirkstoff direkt an der Stelle zugeführt wird, wo er seine Wirkung entfalten soll, gilt die Effizienz und Erfolgsaussicht sehr hoch. Jedoch bereitet vielen Männern die Injektion in den Penis Unbehagen und stellt somit eine Limitierung dieser Therapie dar. Eine andere Möglichkeit zur Behandlung von erwachsenen Männern mit erektiler Dysfunktion ist die Einführung eines Medikaments in Zäpfchenform in den Harngang. Allerdings ist hier die Effizienz geringer und kann als weniger angenehm empfunden werden.

Fast in Vergessenheit geraten, aber dennoch sehr wirksam, sind Vakuumserektionshilfen. Durch das Erzeugen eines Unterdruckes wird Blut förmlich in den Penis „gezogen“. Um die Erektion nach der Entfernung der Vakuumerektionshilfe zu erhalten, wird ein Gummiring um den Penisansatz gestreift, welcher den Rückfluss des Blutes verhindert.

Ein weiteres Mittel stellt die Implantationschirurgie dar. Dabei werden die Implantate, welche manuell mit einer Flüssigkeit aufgepumpt werden können, in den Schwellkörper eingesetzt. Da hier die Schwellkörper gewissermaßen „zerstört“ werden, ist diese Methode nicht rückgängig zu machen.

 

Medikamentöse Behandlung der Erektilen Dysfunktion durch PDE-5-Hemmer

Zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion zählen die sogenannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Der bekannteste Vertreter dieser Wirkstoffklasse ist Sildenafil, eher bekannt unter dem Handelsnamen Viagra, welcher 1998 eingeführt wurde und sich zu einem der erfolgreichsten Medikamente aller Zeiten entwickelte. 2003 folgten dann zwei weitere Vertreter, Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis). PDE-5-Hemmer zeichnen sich durch eine sehr gute Wirksamkeit und milde Nebenwirkungen aus.

Um eine Erektion erlangen zu können, müssen sich Blutgefäße im Penis erweitern, damit sich die Schwellkörper mit Blut füllen und sich der Penis aufrichten kann. Die Blutgefäße sind von einer Muskulatur umgeben, die im schlaffen Zustand angespannt ist und somit die Erweiterung der Gefäße verhindert. PDE-5-Hemmer können an dieser Stelle eingreifen. Die Hemmung des Enzyms PDE-5 bewirkt die Erschlaffung der Muskulatur, wodurch der Blutfluss in den Penis erleichtert wird. Damit derartige Medikamente ihre Wirkung entfalten können, muss allerdings sexuelle Stimulation erfolgen. PDE-5-Hemmer sind somit keine Medikamente zur Luststeigerung, sondern können bei gegebener sexueller Stimulation helfen, eine Erektion zu erlangen.

Nebenwirkungen und Kontra-Indikationen der PDE-5-Hemmer:

PDE-5-Hemmer gelten allgemein als gut verträgliche und milde Medikamente. Wie bei anderen Medikamenten können jedoch bei PDE-5-Hemmern auch Nebenwirkungen auftreten. Diese sind bei den Arzneimitteln Sildenafil, Vardenafil und Tadalifil ähnlich. Zu ihren Nebenwirkungen gehören:

  • vorrübergehende Kopfschmerzen
  • vorrübergehende Sehstörungen
  • vorrübergehende Verdauungsstörungen
  • Gesichtsröte
  • Schwindel
  • Schwellungen der Nasenschleimhaut
  • Anhaltende, schmerzhafte Erektion (sehr selten)

Um einen vollständigen Überblick der Nebenwirkungen zu erhalten, lesen Sie bitte die Packungsbeilagen der jeweiligen Medikamente. Auf fernarzt.com finden Sie ebenfalls auf der jeweiligen Produktseite ausführliche Informationen.

PDE-5-Hemmer dürfen nicht in Kombination mit bestimmten Medikamenten eingenommen werden. Dazu zählen Koronartherapeutika wie Nitrate (o. a. NO-Donatoren) oder ähnliche Präparate (z. B. zur Behandlung von Angina Pectoris) und Mittel zur Senkung des Blutdrucks. Zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten konsultieren Sie bitte einen Arzt.

 

Vergleich der Präparate auf fernarzt.com

Generell beruht die Wirkung von Viagra, Levitra und Cialis auf dem gleichen Prinzip. Die enthaltenen Wirkstoffe dieser Medikamente hemmen alle das Enzym PDE-5, wodurch der Blutfluss in den Penis erleichtert wird. Alle Medikamente funktionieren nur bei sexueller Erregung. Unterschiede gibt es in Beginn der Wirkung, Dosierung und Wirkdauer.

 

 Medikament   Wirkstoff  Dosierung  Beginn der Wirkung nach Einnahme   Wirkdauer   Einnahme auf leeren Magen? 
 Viagra  Sildenafil  25-100mg bei Bedarf  14-60 min  bis 4h  Ja
 Levitra  Vardenafil   10-20mg bei Bedarf  25 min  bis 4h  Ja
 Cialis  Tadalafil  10-20mg / 5 mg täglich   16-45 min  bis 36h  Nein

Adaptiert nach Smith-Harrison, Patel und Smith 2016


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