Heuschnupfen behandeln

Erhalten Sie Ihr Medikament gegen Juckreiz und laufende Nase - Behandlungsgebühr 15 Euro

  • Diskrete Behandlung & Lieferung
  • Erfahrene Ärzte
  • Kostenloser Versand in der Regel innerhalb von 48 h

MEDIKAMENT AUSWÄHLEN

Medikamente für Heuschnupfen

Um Heuschnupfen effektiv zu behandeln, können oftmals rezeptpflichtige Medikamente helfen. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Heuschnupfen erfahren?

Viele kennen es: juckende, angeschwollene Augen und ständiges Niesen. Heuschnupfen bezeichnet eine allergische Erkrankung der Nasenschleimhaut und der Augen gegenüber Pflanzenbestandteilen. Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden in ihrem Leben an der Erkrankung, dabei überwiegend Frauen bis 50 Jahre. Heuschnupfen wird auch allergische Rhinitis (allergischer Schnupfen) genannt. Korrekterweise handelt es sich darum, falls die Reaktion durch Pollen ausgelöst wird. 

Symptome

Körperliche Beschwerden zeigen sich bei Heuschnupfen insbesondere an der Nase und den Augen. Die möglichen Symptome sind folgende:

Augen:

  • Rötung
  • Tränen
  • Juckreiz
  • Schwellung

Nase:

  • Niesen, oft attackenartig
  • Juckreiz
  • verstopfte Nase
  • Schwierigkeiten beim Atmen aufgrund von Schwellungen
  • Laufende Nase (“Rhinorrhoe”)
  • Störungen der Riechfunktion

Weitere Symptome:

  • Asthma (falls die unteren Atemwege betroffen sind) mit Atemnot und Husten
  • allgemeines Krankheitsgefühl

 

Die Beschwerden bei Heuschnupfen ähneln der einer Erkältung. Um Herauszufinden, ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt, hilft vor allem Beobachtung.

Tritt die Erkrankung regelmäßig zu einer bestimmten Jahreszeit bzw. in einem bestimmten Zeitraum auf, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich um eine Allergie handelt. Schließlich haben die allergieauslösenden Pflanzen ebenfalls eine typische Blütezeit. Beachten Sie hierbei, dass auch im Winter allergische Reaktionen auftreten können. Einige Bäume wie die Hasel und Erle blühen unter Umständen bereits im Dezember.

Informationen zu den Pollenflugzeiten finden Sie auch in unserem Heuschnupfenkalender. 

Erfahren Sie die Symptome zu einer bestimmten Tageszeit oder Ort am intensivsten, kann dies ein weiteres Zeichen sein. Im Freien nehmen die Beschwerden üblicherweise zu, allerdings können sie auch noch auf der Arbeit oder zu Hause belasten, da sich die Pollen gerne in Kleidung und/oder Haaren festsetzen.

Ein bekanntes Unterscheidungskriterium ist die Beschaffenheit des Nasensekrets. Während bei einer Erkältung in der Regel grün-gelblicher "Schleim" auftritt, ist er bei der Allergie klar und wässrig.

Tritt Juckreiz auf, deutet dies auf eine Allergie hin, ebenso Niesen in Form von Attacken. Handelt es sich um Fieber, ist eine Grippe oder Erkältung deutlich wahrscheinlicher.

Ursache für Heuschnupfen ist die Sensibilisierung des Immunsystems, also die Überempfindlichkeit gegenüber verschiedenen Allergenen, genauer gesagt Pflanzenpollen, also Blütenbestandteile von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Einfach gesagt liegt also eine Fehlfunktion des Immunsystems vor, welches im menschlichen Körper für die Bekämpfung von krankheits-verursachenden Erregern zuständig ist. Heuschnupfen stellt also im Endeffekt eine fälschliche Abwehrreaktion auf Allergene dar.

Bei Heuschnupfen stuft der Körper die Proteine der Pollen als Krankheitserreger ein. Beim Erstkontakt mit dem entsprechenden Allergen werden Antikörper gebildet. Bei jedem weiteren Kontakten werden daraufhin Entzündungen hervorgerufen, die dem Betroffenen die typischen Symptome in Form von Abwehrreaktionen bescheren. Schließlich gelangen die Proteine der Pollen in erster Linie über Nase, Augen und Rachen in den Körper. Dort löst beispielsweise das sogenannte Histamin als Entzündungsmediator eine Anschwellung des Gewebes aus.

Was nach aktuellem Forschungsstand noch unklar ist, ist die Frage, was diese allergische Reaktion bedingt. Einigkeit besteht, dass bestimmte Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit, an Heuschnupfen zu leiden, erhöhen.

Zunächst spielen Gene eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Veranlagung zur Überempfindlichkeit wird also durch die Eltern mitgegeben. Wenn demnach beide Elternteile allergisch sind, wird zu 40 bis 60 Prozent auch das Kind im Laufe seines Lebens an einer Allergie leiden. Das erklärt auch, wieso viele Betroffene zugleich unter weiteren Allergien wie gegen Tierhaar oder Neurodermitis leiden.

Auch bestimmte Partikel in der Luft können zu Allergien beitragen, insbesondere Tabak-Bestandteile. Die Atemwege werden dabei gereizt und ebnen den Weg zu einer Allergen-Sensibilisierung.

Die sogenannte Hygienehypothese besagt, dass, je mehr das Immunsystem eines Menschen im Kindesalter gefordert wird, desto unwahrscheinlicher tritt eine Allergie auf. Wird das Immunsystem also häufiger mit Erregern konfrontiert, stärkt dies die Abwehr. Tatsache ist zumindest, dass Landkinder, die vermutlich vermehrt Bakterien ausgesetzt sind, seltener an Asthma leiden.

Diagnose

Bitte lassen Sie sich Heuschnupfen von einem Arzt diagnostizieren. Ein Allergologe wird anhand der Symptome und geeigneten Diagnostik feststellen, ob es sich tatsächlich um die Erkrankung handelt und die passende Behandlung ansetzen.

Zur Diagnostik von Heuschnupfen können viele verschiedene Verfahren herangezogen werden. Bei diesen kann grundsätzlich unter In-vitro- (in aller Regel dem Bluttestund In-vitro-Diagnostik, unterschieden werden.

Im Rahmen des Bluttests wird untersucht, ob übermäßig hohe Antikörperbildung und deshalb eine Allergie vorliegt.

Bei In-vivo-Verfahren werden mehrere Allergene nebeneinander auf oder in die Haut gebracht. Dies kann, je nach Verfahren, beispielsweise durch eine Nadel oder Stiche mit einer sogenannten Lanzette erfolgen. Daraufhin wird die Entzündungsreaktion der verschiedenen Stellen überprüft. Der Prick-Test wird von Ärzten am häufigsten angewandt. In den Unterarm wird auf der Vorderseite zunächst mithilfe einer Nadel an verschiedenen Stellen vorsichtig in die Hautoberfläche gestochen. Daraufhin werden auf die Einstichstellen jeweils unterschiedlichen Allergene geträufelt. Kurz darauf zeigt sich dann gegebenenfalls eine allergische Reaktion an der Hautoberfläche. Häufig werden neben den erwähnten Stichen weitere eingebracht und als Vergleichskontrolle mit einer Kochsalzlösung beträufelt. Dabei sollte dann keine Reaktion auftreten.

In-vivo-Verfahren:

  • Scratch-Test
  • Intrakutantest
  • Reibtest
  • Prick-Test
  • Prick-to-Prick-Test

 

Behandlung

Heuschnupfen kann grundsätzlich auf verschiedenen Wegen behandelt werden. Dazu gehören auch Medikamente und Hyposensibilisierung. Wer auf Arzneimittel verzichten möchte, kann auf Akupunktur oder Homöopathie zurückgreifen, allerdings konnte deren Wirkung bisher nicht wissenschaftlich belegt werden. Die Allergenvermeidung sei an dieser Stelle als Prävention in dem entsprechenden Punkt genauer erläutert.

Hyposensibilisierung

Hyposensibilisierung ist u.a. unter dem Begriff Desensibilisierung oder unter “Immun-Therapie” bekannt. Bei dieser Therapie wird der Patient regelmäßig mit steigender Dosis dem Allergen ausgesetzt, mit dem Ziel, das Immunsystem gegenüber diesen Stoffen zu stärken. Schließlich lernt der Körper, nicht mehr die allergieauslösenden Antikörper zu bilden. Der Patient muss sich in diesem Rahmen alle 6 Wochen zum Arzt begeben und sich den Stoff per Spritze injizieren lassen. Alternativ können Tropfen verwendet werden. Die Behandlung dauert bis zu 3 Jahre, mindestens aber ein Jahr.

Bei etwa 80 Prozent der Betroffenen ist diese Methode erfolgreich, insbesondere bei Frühbehandlung, also bei Kindern und Jugendlichen.

Medikamentöse Behandlung

Häufig nehmen Betroffene bei Heuschnupfen während der akuten Pollenflugphase Medikamente ein, um das Immunsystem nicht zu sehr zu fordern und Beschwerden zu lindern. Werden Allergien nicht behandelt, können sie sich verstärken oder auf die Bronchien übergreifen und Asthma hervorrufen. Außerdem ist eine Frühbehandlung stets am effektivsten.

Zu den angewandten Medikamenten gehören u.a. DNCG-Präparate und Antihistaminika. Letztere vermindern beispielsweise die Freisetzung des Botenstoffs Histamin, welcher die allergischen Reaktionen hervorruft.

Zu beachten ist, dass eine medikamentöse Behandlung die Allergie nicht heilt. Sie schafft lediglich temporäre Abhilfe während der Einnahme.

Tipps zur Prävention 
 
Generell gilt: möglichst die Allergene fernhalten. Aber wie geht das?

 

Umgehen kann man den feinen Blütenstaub kaum. Versuchen kann man eher, den Kontakt mit ihm zu reduzieren. Pollenflugkalender sind ein beliebtes Mittel zur Orientierung, wann die betreffenden Pflanzen blühen. Informationen über den aktuellen Pollenflug kann mich sich auch täglich beispielsweise über spezielle Apps einholen. An diesen Tagen sollte dann starke körperliche Belastung tendenziell vermieden werden.

Tatsächlich gibt es im Verlauf des Tages bestimmte Zeitfenster, in denen die Konzentration von Pollen am größten ist. Am Besten sollte in dieser Zeit vermieden werden, die Räume stark zu belüften. Die Zeiten unterscheiden sich dabei zwischen urbaner und ländlicher Gegend. Auf dem Land liegen die ungünstigsten Zeiten bei 4 bis 6 Uhr morgens, in der Stadt wiederum bei 19 Uhr bis Mitternacht.

Um die Wohnung von Pollen frei zu halten, hilft natürlich auch häufige Reinigung. Da der Staub insbesondere dann aufgewirbelt wird, kann eine Feinstaubmaske hilfreich sein, die verhindert, dass er in die Atemwege gerät. Abgesehen davon kann darauf geachtet werden, dass Pollen aus der Kleidung und vor allem bei Frauen aus den Haaren entfernt werden. Auch hier setzt sich der Blütenstaub gerne fest.

Beim Verreisen sollte man sich zudem über den Pollenflug in der jeweiligen Region informieren und lieber in wenig bis gar nicht belastete Orte fahren. Gut bedient ist man dabei in den Bergen. Zudem sind wasserreiche Gegenden durch geringere Pollenkonzentration gekennzeichnet.

Mehr zum Thema Heuschnupfen

junge Frau in Café schnupft in ein Taschentuch

Welche Symptome treten bei Heuschnupfen auf?

Bei heftigem Schnupfen im Frühjahr oder Sommer ist häufig eine Allergie ursächlich. Zu den klassischen Anzeichen gehört der namensgebende Schnupfen, der sich zumeist durch beständigen Sekretfluss in klarer Farbe äußert. Aber auch andere Beschwerden können auf eine Allergie hinweisen.
Welche Symptome treten bei Heuschnupfen auf?

Frau in Wald schnupft in ein Taschentuch

Heuschnupfen im Winter - ist das möglich?

Nicht wenige Menschen klagen kurz vor Weihnachten über trockene, juckende Augen und eine laufende Nase. Das sind typische Anzeichen für einen Heuschnupfen. Aber kann das sein?
Heuschnupfen im Winter – wie ist das möglich?

Junger Mann in blauem Shirt mit Taschentuch vor Bäumen

Die besten Heuschnupfenmittel

Immer mehr Menschen fürchten sich auch, sobald es draußen beginnt zu grünen. Grund dafür sind die Pollen in der Luft, denn es beginnt die Zeit der allergischen Rhinitis. Abhilfe schaffen wirkungsvolle Arzneimittel.
Die besten Heuschnupfenmittel


Unsere Top 5 FAQs

Fernarzt vermittelt nur zugelassene Ärzte mit langjähriger fachärztlicher Berufserfahrung. Wir wollen jederzeit sicherstellen, dass Sie als Patient den besten Service mit der höchsten Sicherheit bekommen. Aus diesem Grund hat Fernarzt in Zusammenarbeit mit den Ärzten einen Fragebogen erstellt, der Ihre persönliche Krankengeschichte berücksichtigt und eine auf Sie zugeschnittene, gut verträgliche Medikation ermöglicht.

Alle Medikamente sind deutsche Original-Medikamente, die aus dem deutschen Großhandel stammen. Sobald der Arzt Ihr Rezept ausgestellt hat, wird dieses an unsere Partnerapotheke in den Niederlanden weitergeleitet. Diese verschickt im Anschluss Ihr Medikament an Sie.

Die auf unserer Webseite einsehbaren Medikamente sind zumeist in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich. Antibabypillen sind beispielsweise auch in 6-Monats-Packungen erhältlich. Über Fernarzt können Sie nur 1 Medikament auf einmal erhalten - wie es auch in einer Arztpraxis der Fall wäre. Deshalb sind auch nachfolgende Bestellungen im Zusammenhang mit derselben Behandlung nur in einem gewissen, medizinisch unbedenklichen Zeitabstand möglich.

Grundsätzlich handelt es sich bei den Verschreibungen um Privatrezepte. Das bedeutet, der Patient muss die Kosten für das Medikament in der Regel zunächst selbst tragen. Das Rezept kann anschließend unter Umständen bei den Krankenkassen eingereicht werden.

Der Versand ist für Medikamente, die im Rahmen einer von Fernarzt vermittelten Behandlung verschrieben und versendet wurden, immer kostenlos.

Bitte beachten Sie, dass eine Online-Behandlung in einigen Fällen nicht den persönlichen Gang zum Arzt ersetzt und dass Sie bei akuten Beschwerden Ihren Hausarzt konsultieren sollten.
OBEN