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Wie werden Feigwarzen übertragen?

Feigwarzen sind die häufigste durch Viren ausgelöste Geschlechtskrankheit.

Auch wenn, wie bei den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten, ungeschützter Geschlechtsverkehr die häufigste Übertragungsursache ist, gibt es auch andere Ansteckungswege.

Da die Humane Papillomaviren (HPV), die für Genitalwarzen verantwortlich sind, auch die Arealen um die Genitalien infizieren können, reicht häufig bereits Hautkontakt mit dem betroffenen Bereich.

Betroffen von Genitalwarzen sind besonders junge und sexuell aktive Menschen, die häufig wechselnde Sexualpartner haben.

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Was sind Humane Papillomaviren (HPV)?

Männer und Frauen können von der Ansteckung gleichermaßen betroffen sein. Ein gesundheitliches Risiko stellt eine Infektion aber vor allem für Frauen dar.

HPV-Viren gelten als Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, der häufigsten Krebsform bei jungen Frauen.

Insgesamt leiden ein bis zwei Prozent der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben an Feigwarzen. Darüber hinaus tragen laut Experten zumindest 14 Prozent der Bevölkerung ein latentes Virus in sich und können damit auch Humane Papillomaviren übertragen.


Übertragungswege von Feigwarzen

Feigwarzen werden in der Regel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Da die Viren Haut- und Schleimhautzellen infizieren kann eine Übertragung aber bei jeder Art von intimen Hautkontakt erfolgen, auch beim Oralverkehr.

Sowohl Männer als auch Frauen können von HPV-Infektionen sein. Die Infektionsraten unterscheiden sich nicht bedeutend. Allerdings besteht für Frauen ein höheres Gesundheitsrisiko, da verschiedene Typen der humane Papillomviren als krebserreggend gelten.

Insbesondere die Typen 16 und 18 gelten als riskant, da sie als die häufigsten Auslöser von Gebärmutterhalskrebs gelten. In seltenen Fällen können sie auch für die Bildung von Genitalwarzen verantwortlich sein.

In 90 Prozent aller Fälle sind die HPV-Typen 6 und 11 für die Entstehung von Genitalwarzen verantwortlich. Da es jedoch mehr als 100 verschiedene humane Papillomviren gibt, bedeutet eine Ansteckung mit HPV nicht automatisch, dass sich Genitalwarzen bilden oder Gebärmutterhalskrebs entwickelt.

Tatsächlich verläuft eine Infektion in den meisten Fällen harmlos, da das Immunsystem eine Infektion abwehren kann.

Da sich Genitalwarzen aber häufig erst Monate nach einer Infektion bilden oder Symptome ganz ausbleiben ist die tatsächliche Verbreitung der Viren schwer abzuschätzen.

Aufgrund der langen Inkubationszeit und der schnellen Übertragung wird davon ausgegangen, dass sich rund 80 Prozent aller sexuell aktiven Personen zumindest einmal im Leben mit HPV anstecken.


Infektionen vorbeugen: Wie schützt man sich vor Feigwarzen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen bereits seit 2007 junge Frauen gegen HPV zu impfen.

Die Impfung muss vom 9 bis zum 17 Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen werden und reduziert das Risiko an Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs zu erkranken um 97 Prozent. Der Schutz gilt auch gegen die Typen 6 und 11, die in Regel für die Entstehung von Feigwarzen verantwortlich sind.

Seit Juni 2018 empfiehlt die STIKO außerdem auch Jungen zwischen 9 und 14 Jahren gegen HPV zu impfen, um das Risiko diverser Krebsarten zu reduzieren und die Verbreitung der Viren einzudämmen. Die Impfung kann auch bis zum 17 Lebensjahr nachgeholt werden.

Der Austausch der HPV erfolgt Hautkontakt. Da sich die Warzen nicht nur im Intimbereich, sondern auch rund um den Anus bilden können, besteht nicht nur beim klassischen Verkehr, sondern auch bei analen Praktiken eine hohe Ansteckungsgefahr.

Den besten Schutz gegen eine HPV-Übertragung bieten Kondome.

Aus diesem Grund sollten Männer immer ein Kondom tragen, wenn sie mit einer Frau schlafen, die sie noch nicht so gut kennen und die nicht ihre feste Partnerin ist. Umgekehrt sollten natürlich auch Frauen in solchen Fällen auf geschützten Geschlechtsverkehr bestehen.

Da die Ansteckung jedoch nicht über Körperflüssigkeiten stattfindet kann ein Kondom nicht zuverlässig vor einer Infektion schützen. Die Vermeidung von sehr engem Hautkontakt kann helfen, eine Ansteckung zu vermeiden.

Hat Intimhygiene einen Einfluss auf das Infektionsrisiko?

Im Bezug auf die Intimhygiene sollte grundsätzlich nicht zu viel Pflege betrieben werden.

Tatsächlich kann zu häufiges Waschen und die Benutzung von parfümhaltigen Intimlotionen den natürlichen Schutzfilm zerstören und das Infektionsrisiko mit Geschlechtskrankheiten oder auch Pilzinfektionen wie bakterieller Vaginose erhöhen. Dies gilt vor allem für Frauen.

Männer, die nicht beschnitten sind, sollten auf die Entfernung des Smegma unter der Vorhaut achten. Dieses Sekret enthält viele Bakterien und oftmals auch das HPV-Virus.

Die Gefahr der Ansteckung ist für die Frau bei mangelnder Intimhygiene des Mannes klar erhöht.


Symptome bei der Ansteckung mit Genitalwarzen

Feigwarzen haben eine relativ lange Inkubationszeit. Sie bilden sich frühestens zwei Wochen nach der Ansteckung aus. Das Virus kann aber auch über mehrere Monate latent sein.

Bei Männern werden die Genitalwarzen nach der Ansteckung vorwiegend rund um den Penisschaft sichtbar. Bei der Frau bilden sie sich rund um die Schamlippen und am Scheideneingang aus. Es handelt sich um kleine runde Knötchen, die gutartig sind und nur selten Beschwerden verursachen.

Wenn die Feigwarzen einreißen, können sie eine der Ursachen für schmerzhafte Entzündungen im Genitalbereich sein. Häufig werden sie erst dann bemerkt.

Eine Behandlung ist dringend notwendig, da die Feigwarzen von allein nicht wieder verschwinden.


Diagnose der Feigwarzen

Die Diagnose wird von einem Urologen oder vom Gynäkologen gestellt.

Nach einer eingehenden Betrachtung des Schambereichs und des Afters wird der Arzt unter örtlicher Betäubung eine Punktion vornehmen, um das Virus nachweisen zu können.

Auch eine Spiegelung von Enddarm und Harnröhre gehört zu den durchgeführten Untersuchungen.

Konnte das HPV Virus nachgewiesen werden, leitet der Arzt eine Behandlung ein.


Behandlungsmöglichkeiten

Ist eine HPV-Infektion als Ursache der Gentialwarzen sichergestellt, kann der Arzt eine Therapie anordnen. Die Therapie richtet sich nach der Größe der Warzen, aber auch der Wunsch des Patienten spielt eine Rolle.

Die Warzen können konventionell mit Salben, Lösungen und Cremes behandelt werden. Die Medikamente sind rezeptpflichtig, können aber in der Regel vom Patienten selbst aufgetragen werden.

Eine Behandlung mit Medikamenten kommt in den meisten Fällen in Frage, hängt allerdings von der Beschaffenheit der Warzen und dem Umfang der Infektion ab. Es kann einige Wochen dauern bis die Warzen verschwinden.

Alternativ kann der Arzt die Warzen chirurgisch entfernen, veröden, wegfrieren oder den Patienten mit Lösungen (Säuren) behandeln um die Warzen wegzuätzen.

Heilungsprognose für betroffene Männer und Frauen

Haben Sie rezeptpflichtige Medikamente bereits regelmäßig angewendet, sollten sich die Warzen mit der Zeit zurückbilden.

das bedeutet aber nicht, dass die Übertragung nicht erneut möglich ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn da Sie das HPV-Virus nach einer Ansteckung lebenslang in sich tragen, ist eine Übertragung von dem Virus jederzeit wieder möglich.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihrem Partner ehrlich von der Ansteckung berichten und während des Verkehrs verhüten. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie neue Sexualpartner haben.


Feigwarzen sicher & diskret online behandeln

Da sich die Warzen gut durch rezeptpflichtige Medikamente behandeln lassen, können Sie bei einem Verdacht auch den Online-Arzt in Anspruch nehmen.

Dazu füllen Sie einen Online-Fragebogen aus, in dem Sie Ihre Beschwerden detailliert darstellen. Da die Diagnose auch ohne Entnahme einer Probe recht einfach gestellt werden kann, haben Sie die Möglichkeit, rezeptpflichtige Medikamente auch über eine Fernbehandlung zu erhalten.

Diese werden Ihnen dann durch eine Online-Apotheke schnell und bequem nach Hause geschickt. Der Vorteil liegt darin, dass Sie den Weg zu Ihrem Hausarzt sparen und keine Medikamente aus der Apotheke abholen müssen.