Welche Symptome sind typisch bei Feigwarzen?

Feigwarzen gehören zu den Geschlechtskrankheiten, die im Genital- und Analbereich auftreten.

Diese Viruserkrankung ist leicht übertragbar und gilt daher als eine der am häufigsten übertragbaren Erkrankungen durch Geschlechtsverkehr. Offiziell wird geschätzt, dass ca. ein bis zwei Prozent sexuell aktiver Personen von Kondylomen betroffen sind.

Ebenso gibt es einen Teil der Bevölkerung, die als Träger von Herpes genitalis den Virus in sich tragen, ohne Symptome zu entwickeln. Auch sie gelten als Überträger von Feigwarzen.

Eine Behandlung ist dabei geboten, da sich Kondylome ansonsten auf der Haut ausbreiten.

Mittel gegen Feigwarzen

Ursachen von Genitalwarzen

Verantwortlich für die Ausbreitung sind humane Papillomaviren.

Bekannt sind bisher 90 verschiedene Arten der HPV, 50 von ihnen rufen Kondylome hervor. Dabei handelt es sich im Speziellen um den Typ 6 und den Typ 11. Bei einem Großteil der Betroffenen können diese beiden Typen als der Verursacher nachgewiesen werden.

Vereinzelt treten auch Typ 16 und Typ 18 der humanen Papillomaviren auf. Diese beiden Typen gelten derzeitig auch als Verursacher für Krebserkrankungen im Genitalbereich. Hierbei sprechen Fachleute von der möglichen Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen und dem Peniskrebs bei Männern.

Eine von schwangeren Frauen ausgehende Übertragung ist auch während der Geburtsphase möglich. Dabei kann das Neugeborene mit den Warzen infiziert werden.

So entstehen Warzen

Die Übertragung erfolgt beim intensiven Hautkontakt zweier Personen.

Die bereits infizierte Person überträgt den humanen Papillomavirus, worauf sich diese Viren in den oberen Hautschichten und beim Mann in den Schleimhautschichten rund um den Penis einnisten. Der Virus kann sich auch am After ansiedeln.

Die meisten Personen entwickeln daraufhin die knötchenförmigen Wucherungen auf der Haut. Dabei vermehren sich auch die Viren selbst, weshalb immer mehr Warzen entstehen.

Schon feine Risse in der Haut oder Entzündungen im Genitalbereich können den Virusausbruch provozieren. Auch eine geschwächte Immunabwehr kann die Entwicklung der Warzen begünstigen.

Symptome von Feigwarzen - deutlich zu erkennen

Es benötigt einen Zeitraum von mindestens zwei bis zu vier Wochen bis die ersten Genitalwarzen als kleiner, stecknadelkopfgroßer Knoten zu sehen sind.

Charakteristisch ist die rötlich-bräunliche oder auch weißliche Färbung der Warzen. Gerade wenn es sich um weiße Warzen auf der Haut handelt, werden diese in der ersten Zeit oft übersehen.

Erst wenn sie wachsen oder sich vermehren, sind sie unübersehbar. Bedenken Sie, dass Sie bereits vor dem sichtbar werden den Virus in sich tragen und andere Menschen infizieren können!

Informieren Sie daher vergangene Geschlechtspartner über die Viruserkrankung, damit auch sie sich behandeln lassen können. Ein weiterer Grund, warum Kondylome übersehen werden ist, dass sie nahezu beschwerdefrei auftreten.

Nur sehr selten gibt es Beschwerden wie Schmerzen oder Jucken. Sehr selten treten die Warzen in Zusammenhang mit Juckreiz auf. Dann können sie kleine Risse verursachen. Hierbei ist ein Ausbreiten der Warzen möglich.

Symptome sind beim Mann meist am Penisschaft oder auch der Vorhaut sichtbar. Danach treten die Kondylome auch an der Harnröhrenöffnung, der Harnröhre selbst und dem After auf.

Sie können sich ohne medikamentöse Behandlungen bis in den Enddarm verbreiten.

Bei Frauen wiederum treten Feigwarzen zuerst an den Schamlippen und im Scheideneingang auf. Auch hier breiten sie sich zum After, dem Scheideneingang und in den Enddarm aus. Auch der Gebärmutterhals kann betroffen sein.

Hier besteht ein erhöhtes Risiko, bösartige Tumore am Gebärmutterhals zu entwickeln.

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Genitalwarzen behandeln

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