Übergewicht behandeln

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3. Auswertung durch Partnerarzt

Ein in der EU registrierter Partnerarzt prüft Ihre Angaben und stellt ein Rezept aus.

4. Kostenlose Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause

Ihre Medikamente werden mit einer Trackingnummer versehen und in der Regel innerhalb von zwei Werktagen zugestellt.

Um effektiver Gewicht zu verlieren, können neben gesunder Ernährung und Sport oftmals auch rezeptpflichtige Medikamente unterstützend beim Abnehmen helfen. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.

Möchten Sie mehr über die Behandlung von Übergewicht erfahren?

Wann spricht man von Übergewicht?

Das ein oder andere Kilo mehr ist für die meisten Menschen gesundheitlich unbedenklich. Steigt das Gewicht einer Person jedoch im Verhältnis zu Größe und Alter sehr stark an, so spricht man von Übergewicht und in extremen Fällen von Adipositas (Fettleibigkeit). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Übergewicht und Adipositas über den Body-Mass-Index (BMI). Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht, welches durch die Größe im Quadrat geteilt wird.

Menschen mit Normalgewicht haben einen BMI zwischen 18,5 und 24,9. Ab einem Body-Mass-Index von 25 gilt die betroffene Person als übergewichtig, bei einem BMI von über 30 als fettleibig (adipös). Laut Statista stieg der Anteil der Männer und Frauen in Deutschland, die übergewichtig oder adipös sind, kontinuierlich zwischen 2005 und 2017 an. Im Jahr 2017 waren über 60 Prozent der Männer und über 43 Prozent der Frauen übergewichtig.

Um Übergewicht festzustellen, kann auch der Taillenumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis zu Rate gezogen werden. Beim Taillenumfang gelten Männer ab einem Wert von über 94 Zentimetern als übergewichtig und ab 102 Zentimetern als adipös; bei Frauen gilt dies bereits ab 80 bzw. 88 Zentimetern. Das Taille-Hüft-Verhältnis wird berechnet, indem man den Bauchumfang durch den Hüftumfang teilt. Ist der Wert bei Männern größer als 0,9, so spricht man von Übergewicht. Bei Frauen gilt dies ab einem Wert von 0,8.

Ursachen von Übergewicht

Übergewicht kann durch eine Vielzahl von Faktoren hervorgerufen werden. Eine häufige Ursache stellt eine falsche Ernährung in Kombination mit Bewegungsmangel dar. Je nach Alter, Größe und Geschlecht verbraucht der Mensch eine bestimmte Menge an Energie, um seine Körperfunktionen aufrecht zu erhalten und sich zu bewegen. Führt er seinem Körper jedoch mehr Energie in Form von Essen und Getränken zu, als er verbraucht, so lagert sich diese überschüssige Energie in Form von Fett im Körper ein.

Auch die genetische Veranlagung beeinträchtigt das Gewicht: Der Energieverbrauch ist genetisch bedingt von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch das Hungergefühl kann durch die Gene möglicherweise bei manchen Menschen stärker vorhanden sein.

Zudem kann die Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Antidepressiva und Kortison einen Anstieg des Gewichts hervorrufen. Des Weiteren gibt es eine Anzahl verschiedener Krankheiten, die zu Übergewicht oder sogar Adipositas führen können. Dazu zählen Essstörungen mit Essanfällen (Binge-Eating-Disorder), Depressionen, hormonelle Erkrankungen wie z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom, bei dem erhöhter Cortisolspiegel im Blut vorliegt.

Auch Stress kann zu einem Gewichtsanstieg führen, wenn durch Zeitmangel Fast-Food auf dem Teller landet und Essen als Ersatzbefriedigung gesehen wird, mit der man sich nach anstrengenden Situationen belohnt.

Symptome und Folgen von Übergewicht

Starkes Übergewicht und Fettleibigkeit können verschiedene direkte und indirekte Folgen für die Betroffenen haben. Häufige unmittelbare Beschwerden sind Kurzatmigkeit, eine verminderte Ausdauerfähigkeit und starkes Schwitzen. Zudem stellt das höhere Gewicht eine stärkere Belastung für die Gelenke der Betroffenen dar, insbesondere im Bereich der Knie und der Hüften.

Zudem ist Übergewicht häufig der Auslöser vieler Folgeerkrankungen, die weitere Beschwerden mit sich bringen und mitunter lebensgefährlich sein können. Dazu zählen Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, koronare Herzerkrankung, Schlaganfall, Gicht, Krebserkrankungen, Schlafapnoe, Fettstoffwechselstörungen, Potenzstörungen, gynäkologische Probleme und Gallensteine. Auch orthopädische Erkrankungen (z.B. Arthrose, Rückenschmerzen) und psychischer Leiden (vermindertes Selbstwertgefühl, Depressionen) sind häufige Folgen von Übergewicht bzw. Adipositas.

Behandlung von starkem Übergewicht

Stellt ein Arzt Übergewicht oder Adipositas bei der zu behandelnden Person über die Ermittlung des BMI, eine Messung des Taillenumfang und eine Schilderung der typischen Symptome und Verhaltensweisen fest, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die mitunter parallel eingesetzt werden. Entscheidend bei der Behandlung ist, wie stark das Übergewicht der betroffenen Person ist und unter welchen Folgeerkrankungen sie bereits leidet oder welche unmittelbar bevorstehen könnten.

Generell sollte bei der Behandlung von Übergewicht eine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten erfolgen. Betroffene müssen ihre Kalorienzufuhr durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung senken und gleichzeitig mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen, um Fettmasse ab- und Muskelmasse aufzubauen. Diese Schritte können auch in Kombination mit einer Verhaltenstherapie erfolgen.

Bei der Behandlung von Adipositas (BMI > 30) stellt eine ergänzende Therapie mit Medikamenten eine weitere Möglichkeit dar, das Gewicht zu reduzieren und so schwerwiegende gesundheitliche Folgen abzuwenden. Bei sehr starker Fettsucht kann eine medikamentöse Behandlung sogar notwendig sein. Die Einnahme von Medikamenten sollte dabei unter ärztlicher Rücksprache erfolgen. Zudem sollte beachtet werden, dass keines der Medikamente eine Ernährungsumstellung ersetzen kann und Medikamente zur Gewichtsreduktion nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Der Wirkstoff, der oftmals bei einer medikamentösen Behandlung zum Einsatz kommt, ist Orlistat. Dieser Stoff verringert die Aufnahme von Fetten im Darm. Orlistat verhindert, dass etwa ein Drittel der Fette im Essen verdaut werden, da es sich an Enzyme im Verdauungstrakt heftet und diese daran hindert, einen Teil der Fette aus der aufgenommenen Mahlzeit aufzuspalten. Das unverdaute Fett wird dann aus dem Körper ausgeschieden.

Isst die zu behandelnde Person zu fettreich, kann dies zu starken Blähungen und Fettstuhlgang führen, weshalb fettreiche Mahlzeiten häufig von alleine vermieden werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass Orlistat nicht von Personen eingenommen werden darf, die Gallensteine oder eine verminderte Bauchspeicheldrüsenfunktion haben.

In sehr schweren Fällen (BMI > 40) kann der behandelnde Arzt einen operativen Eingriff in Betracht ziehen. Dies ist häufig der Fall, wenn andere Therapiemaßnahmen nicht anschlagen oder die zu betroffene Person unter schwerwiegenden Begleitsymptomen leidet.

Tipps zur Prävention

Aufklärung ist ein wichtiger Schritt, um Übergewicht vorzubeugen. Bereits von klein auf sollte jeder lernen, wie eine gesunde Ernährung aussieht: weniger energiedichte Lebensmittel, die voller Transfette und Zucker sind und keine zuckerreichen oder alkoholischen Getränke, dafür viel Obst und Gemüse. Zudem sollte man sein Essen langsam essen und abwarten, bis das Sättigungsgefühl eintritt.

Bewegung ist ein weiteres wichtiges Präventionsmittel. Generell senkt regelmäßige Bewegung nicht nur das Adipositas-Risiko – auch anderen Erkrankungen kann so vorgebeugt und das Immunsystem gestärkt werden. Geeignete Sportarten sind unter anderem Joggen, Walken, Schwimmen und Radfahren sowie Kraftsport. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Alltag insgesamt aktiver zu gestalten, d. h. die Treppe zu nehmen, eine Haltestelle früher auszusteigen, kleinere Besorgungen zu Fuß zu erledigen oder während des Telefonierens in der Wohnung auf- und abzulaufen.

Adipositas - wenn Übergewicht zur Krankheit wird

Übergewicht und Fettleibigkeit sind ein weltweites Phänomen, dass in den vergangenen Jahrzehnten rasant gewachsen ist. Besonders Fettleibigkeit, auch Adipositas, stellt ein immer größere Problem dar, insbesondere weil die Erkrankung viele Folgeerkrankungen begünstigt.

Abnehmpillen - So wirken die Medikamente

Abnehm-Pillen, Appetitzügler, Schlank-mach-Tabletten: Inzwischen gibt eine vielzahl an Tabletten und Produkten die beim Abnehmen helfen sollen. Mittlerweile gibt tatsächlich Medikamente, die übergewichtigen Personen helfen können, ihr Körpergewicht zu reduzieren und somit gesünder zu leben.

Unsere Top 5 FAQs

In welche Länder liefert Fernarzt.com?

Derzeit bietet Fernarzt.com Rezeptausstellung und Medikamentenversand nur für Patientinnen und Patienten mit deutscher Lieferadresse an. In andere Länder liefern wir zurzeit noch nicht, arbeiten allerdings schon daran, auch dort unseren Service anzubieten.

Sie könnten das Medikament jedoch – sofern es geographisch möglich ist – an eine Packstation in der Grenzregion liefern lassen und das Paket dann dort abholen.

Woher stammen die von Fernarzt vermittelten Medikamente?

Alle Medikamente sind deutsche Original-Medikamente, die aus dem deutschen Großhandel stammen. Sie erhalten also die gleichen Medikamente, die sie auch in Ihrer stationären Apotheke bekommen.

Sobald der Online-Arzt Ihr Rezept ausgestellt hat, wird dieses an unsere Partnerapotheke in den Niederlanden weitergeleitet. Diese verschickt das Medikament in der Regel innerhalb von ca. 2 Werktagen an Sie.

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Grundsätzlich stehen Ihnen die Zahlung per Kreditkarte (Visa- oder Mastercard), Sofortüberweisung, Lastschrift und Rechnungskauf bei Fernarzt.com zur Verfügung. Leider sind unseren Patienten nur die Zahlungsmöglichkeiten von Klarna (Bezahldienstleister) verfügbar, die für sie aufgrund einer Bonitätsprüfung ausgewählt werden. Wird Ihnen z.B. die Rechnungszahlung nicht angezeigt, so können wir Ihnen diese Möglichkeit leider nicht anbieten.

Muss ich die Behandlungsgebühr bezahlen, wenn mir kein Rezept ausgestellt wird?

Nein, selbstverständlich nicht. Wenn unsere Partnerärzte Ihnen aus medizinischen Gründen kein Rezept verschreiben können, fällt keine Behandlungsgebühr für Sie an. Der Gesamtbetrag wird Ihnen dann erstattet.

Wie wird die Qualität der medizinischen Leistungen von Fernarzt sichergestellt?

Fernarzt.com vermittelt nur Partnerärzte mit langjähriger fachärztlicher Berufserfahrung. Die behandelnden Online-Ärzte sind in Großbritannien registriert und durch die englische Ärztekammer zugelassen. Sie besitzen die gleichen Qualifikationen wie Ärzte, die in Deutschland praktizieren.

Wir wollen jederzeit sicherstellen, dass Sie den besten Service mit der höchsten Sicherheit bekommen. Aus diesem Grund hat Fernarzt in Zusammenarbeit mit den Partnerärzten einen Fragebogen erstellt, der Ihre persönliche Krankengeschichte berücksichtigt und eine auf Sie zugeschnittene, verträgliche Medikation ermöglicht.

Zudem haben wir einen medizinischen Beirat, der uns bei medizinischen Fragen berät, die telemedizinische Behandelbarkeit neuer Indikationen prüft und unser Team bei der Auswahl unserer Partnerärzte unterstützt.

Bitte beachten Sie, dass eine Online-Behandlung in einigen Fällen nicht den persönlichen Gang zum Arzt ersetzt und dass Sie bei akuten Beschwerden Ihren Hausarzt konsultieren sollten.