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Inhaltsverzeichnis
  1. Welche Erkrankungen lösen Chlamydien aus?
  2. Die Sonderformen Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci

Die Chlamydieninfektion, auch Chlamydiose genannt, ist die häufigste sexuell übertragbare Erkrankung. Weltweit wird die Anzahl der Neuinfektionen auf 89 Millionen pro Jahr geschätzt. In Deutschland kommt es jährlich zu über 300.000 Neuerkrankungen.

Da Chlamydien vor allem durch ungeschützen Geschlechtsverkehr übertragen werden, betreffen Infektionen überwiegen die Geschlechtsorgane und Harnwege.

Was genau Chlamydien sind und welche Erkrankungen sie verursachen, erfahren Sie im folgenden Text.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Chlamydien können sowohl Männer als auch Frauen betreffen.
  • Die Bakterien werden meist beim Geschlechtsverkehr übertragen und betreffen Lösen vor allem Infektionen der Geschlechtsorgane und Harnwege aus.
  • Verschiedene Subtypen können aber auch Infektionen der Augen und Atemwege verursachen.
Diagnose von Chlamydien
Diagnose von Chlamydien

Bei Frauen werden Abstriche der Scheide oder des Gebärmutterhalses als Untersuchungsmaterial empfohlen.

Behandlung der Chlamydieninfektion
Behandlung der Chlamydieninfektion

Wie werden Chlamydien behandelt

So verläuft eine Infektion mit Chlamydien
So verläuft eine Infektion mit Chlamydien

Nach einer Inkubationszeit von bis zu drei Wochen kann die Chlamydieninfektion Symptome wie Brennen beim Wasserlassen verursachen.

Quellen

  • Bremer et al.: Infektionen mit Chlamydia trachomatis (Sk2-Leitlinie). Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.. Stand August 2016. Abgerufen am 19.09.2019.
  • Robert Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Chlamydiosen_Teil1.html. Abgerufen am 19.09.2019.
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