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Saures Aufstoßen - ein Fall für den Arzt?

Etwa jeder Dritte leidet unter saurem Aufstoßen, Magenschmerzen und einer brennenden Speiseröhre.

Je nach Schweregrad können sich die Symptome leicht und milde äußern, aber auch bis in die Kehle ausstrahlen und die Lebensqualität massiv einschränken.

Was viele nicht wissen: Nicht immer ist ein Überschuss an Magensäure Schuld und nicht immer genügen ein Verdauungsspaziergang oder eine Tablette, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Was es mit dem sauren Aufstoßen tatsächlich auf sich hat, wo die häufigsten Ursachen liegen und ab wann Sie sich mit Ihren Beschwerden an einen Arzt wenden sollten, erfahren Sie hier.

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Wie kommt es zum sauren Aufstoßen?

Beim sauren Aufstoßen, dem sogenannten Sodbrennen, fließt Magensäure zurück in die Speiseröhre.

Im Extremfall gelangt jedoch nicht nur saurer Magensaft, sondern auch unvollständig verdauter Mageninhalt in den Rachen.

Der eigentliche Übeltäter, der für die vielfältigen Beschwerden sorgt, ist jedoch nicht die unverdaute Nahrung, sondern der saure Saft.

Nachdem die Nahrung zerkaut und geschluckt wurde, beginnt der Magen damit, das Ganze zu verdauen und mittels Säure mögliche Keime und Krankheitserreger abzutöten. Magensaft besteht somit nicht nur aus Verdauungsenzymen, sondern auch zu einem Großteil aus Salzsäure.

Sodbrennen entsteht jedoch nicht, weil der Saft zu sauer ist, sondern weil er sich am falschen Ort befindet.

Ein gesunder Magen verhindert das Aufsteigen von Säure durch seinen Schließmuskel. Wird dieser Schließmuskel in seiner Funktion gestört, fließt der saure Mageninhalt zurück in die Speiseröhre.


Wie macht sich Sodbrennen bemerkbar?

Sodbrennen kann mit einer Vielzahl von Beschwerden einhergehen. Dazu zählen:

  • saures, brennendes Aufstoßen
  • Brennen im Bereich des Brustbeins
  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Atembeschwerden
  • schlechter Geschmack im Mund
  • Übelkeit


Ursachen von Sodbrennen

In vielen Fällen tritt saures Aufstoßen spontan auf, beispielsweise dann, wenn zu viel oder zu schnell gegessen wird.

Nicht immer steckt eine ernst zu nehmende Erkrankung dahinter, die ärztlicher Hilfe bedarf.

Manche Menschen leiden immer dann unter den Symptomen, wenn sie unter Stress stehen oder Kummer haben.

Nicht selten steckt auch eine ungünstige Ernährungs- und Lebensweise dahinter, die reich an Fett, Zucker und säurebildenden Genussmitteln wie Kaffee, Alkohol oder Zigaretten ist.

Andererseits können aber auch bestimmte Erkrankungen dahinterstecken, die ärztlich abgeklärt werden müssen.

Dazu zählen unter anderem ein Reizmagen, chronische Entzündungen der Magenschleimhaut oder Speiseröhre, ein Zwerchfellbruch, ein Magengeschwür, Magenkrebs oder die gastroösophageale Refluxkrankheit.

Auch Schwangere leiden häufig unter den Symptomen, besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft. Grund dafür ist das wachsende Kind, das zunehmend auf den Magen drückt.

Weitere Auslöser, die dazu führen können, dass Magensaft zurück in die Speiseröhre fließt oder brennender Schmerz auftritt, sind unter anderem:

  • ein gestörter Bewegungsablauf des Magens
  • regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel Schmerz- und Athmamittel)
  • eine überempfindliche Speiseröhrenschleimhaut
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Verkrampfung des Schließmuskels der Speiseröhre (Achalasie)
  • Barrett-Ösophagus (chronisch-entzündliche Veränderung des distalen Ösophagus), meist infolge der Refluxerkrankung
  • Speiseröhrendivertikel (Ausbuchtungen der Speiseröhrenwand)


Hilfe und Therapie bei saurem Aufstoßen

Die Therapie von Sodbrennen richtet sich nach der Ursache.

Was tatsächlich hilft und das Problem dauerhaft beseitigt, kann somit nicht pauschal beantwortet werden.

Liegt die Ursache in der Lebensweise, sollte dieser verändert werden.

Hilfreich kann eine basische, gesunde und fettarme Ernährung sein, die frei von raffiniertem Zucker ist.

Desweiteren gibt es diverse Hausmittel und rezeptfreie sowie rezeptpflichtige Medikamente, die kurzfristig Linderung verschaffen können.

In leichten Fällen bieten Antazida oder H2-Rezeptorantagonisten schnelle Hilfe, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt.

Stärkere Beschwerden, die länger als zwei Wochen anhalten, werden hingegen bevorzugt mit rezeptpflichtigen Protonenpumpenhemmern behandelt.

Als Hausmittel gegen Sodbrennen kommen Magen-Darm-Tees mit Kümmel, Fenchel und Anis, Natron, Apfelessig sowie stärkehaltige Lebensmittel infrage.

Steckt eine ernst zu nehmende Erkrankung dahinter, genügt es hingegen in der Regel nicht, die Symptome lediglich mit bestimmten Medikamenten oder kurzzeitig lindernden Hausmitteln zu bekämpfen.

Ein chronische Refluxkrankheit sollte immer medizinisch abgeklärt und entsprechend behandelt werden. Dasselbe gilt für eine akute Speiseröhrenentzündung, Magengeschwüre oder andere hartnäckige, schwerwiegende Erkrankungen.


Saures Aufstoßen - Ab wann zum Arzt?

Gelegentliche Beschwerden wie Brennen im Bereich des Brustbeins und der Speiseröhre sind in der Regel harmlos und erfordern nicht zwangsläufig ärztliche Hilfe.

Kommen keine anderen Beschwerden hinzu, steckt meist nur eine schwer verdauliche Mahlzeit oder ein ähnlicher Auslöser dahinter. Dazu zählen fette und süße Speisen sowie Getränke und Genussmittel, die den Magen reizen.

Meist genügt es, diese Lebens- und Genussmittel zu meiden, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Behandeln Sie vorübergehende Beschwerden kurzfristig mit rezeptfreien Medikamenten und Hausmitteln, meiden Sie Stress und sorgen Sie für einen gesunden Lebensstil.

Leiden Sie hingegen unter chronischem Sodbrennen, das regelmäßig auftritt, eventuell mit zusätzlichen Beschwerden einhergeht, Ihre Lebensqualität massiv einschränkt oder überdurchschnittlich lange anhält, sollten Sie die Symptome medizinisch abklären lassen.


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