Sodbrennen behandeln

Erhalten Sie Ihr Medikament gegen saures Aufstoßen - Behandlungsgebühr 15 Euro

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Medikamente für Sodbrennen

Um Sodbrennen effektiv zu behandeln, helfen oftmals rezeptpflichtige Medikamente. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.

 

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Das Sodbrennen, auch als Refluxkrankheit bezeichnet, geht auf einen übermäßigen Rückfluss von Magensäure zurück. Diese gelangt in die Speiseröhre und ruft eine andauernde Reizung des Gewebes hervor. Infolge dessen entsteht eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut. Schätzungsweise leiden sechs bis 20 Prozent der Bevölkerung unter der Refluxkrankheit. Bis zu zehn Prozent der Patienten entwickeln mit der Zeit eine Refluxösophagitis. Davon entwickeln wiederum zehn Prozent ein Speiseröhrengeschwür. Manche dieser Geschwüre entwickeln sich zu einem Speiseröhrentumor.

Ursachen

Die Ursachen für Sodbrennen sind vielseitig. Zumeist entsteht ein Überschuss an Magensäure oder es liegt ein insuffizienter Verschluss des Speiseröhrenmuskels vor. Dieser schließt die Speiseröhre normalerweise zum Magen hin ab. Typische Auslöser sind der Missbrauch von Alkohol und Nikotin. Weitere Verursacher sind sehr süße, scharfe oder fettige Mahlzeiten. Auch Stress, Übergewicht und ein übermäßiger Kaffeekonsum können zur Entstehung der Krankheit beitragen. Die langfristigen Folgen von Sodbrennen sind immens. Die Speiseröhrenschleimhaut ist - im Gegensatz zum Magen - nicht dazu ausgelegt, regelmäßig in Kontakt mit Säure zu kommen. Deshalb kommt es zu einer Reizung der Schleimhaut, die zu einer Speiseröhrenentzündung führen kann.

Die typischen Symptome 

Die führenden Krankheitszeichen sind Völlegefühl, saures Aufstoßen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Luftaufstoßen. Der bittere oder saure Geschmack tritt üblicherweise 30 bis 60 Minuten nach der letzten Mahlzeit auf. Die Symptome verstärken sich in der Regel, wenn der Patient auf dem Rücken liegt oder schwere Lasten trägt. Bei einem ausgeprägten Krankheitsbild kann es zu Hustenreiz, Schmerzen in der Brust, Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis kommen. Wenn Übelkeit vorliegt, tritt sie häufig in Kombination mit einer Entzündung der Magenschleimhaut auf. Langfristige Folgen sind oftmals eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes in der Nacht und eine permanente Reizung der Schleimhaut. Zur Behandlung dieser Beschwerden sollten Patienten mit einem höher liegenden Oberkörper einschlafen. Die Diagnose der Krankheit erfolgt durch die Erhebung der Beschwerden und gegebenenfalls eine Sonographie, d.h. eine Ultraschalluntersuchung.

Mögliche Komplikationen

Die dauerhafte Reizung der Speiseröhrenschleimhaut durch Magensäure kann zu einer Entzündung führen. Schwere Entzündungen hinterlassen Narben. Diese führen unter Umständen zu einer Verengung der Speiseröhre. Bei anhaltender Reizung ist die Bildung von Geschwüren und Tumoren nicht ausgeschlossen. Oftmals sind Heiserkeit und chronischer Husten durch eine Reizung des Rachenraums bedingt.

Behandlung der Krankheit

Die wohl beste Behandlung der Krankheit liegt darin, Prävention zu betreiben. Ein übermäßiger Alkohol- und Tabakkonsum und Stress gelten als Auslöser Nummer eins und sollten daher unbedingt vermieden werden. Später helfen zumeist nur rezeptpflichtige Medikamente und Säurehemmer. Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen sollten unbedingt vermieden werden. Das genaue Vorgehen hängt immer von der Diagnose ab. Manchmal sind Protonenpumpeninhibitoren und Rezeptorantagonisten notwendig. Diese hemmen die Produktion von Magensäure und neutralisieren sie. Wenn bereits eine Entzündung der Magenschleimhaut vorliegt, ist eine Einnahme über viele Wochen notwendig. Es existieren verschiedene Hausmittel, die gegen die Krankheit helfen. Die Palette reicht von magenfreundlichen Tees über Kaugummis und den Verzehr von Nüssen bis hin zu einem gesteigerten Milchkonsum. Welches Hausmittel hilft, sollte der Patient individuell ausprobieren. Wenn die Symptome wiederkehrend auftreten, sollte der Patient eine Magenspiegelung durchführen. Das Absetzen von schwarzem Stuhl, Erbrechen von Blut und stark zunehmende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Prävention - Das geeignete Essen

Patienten mit akuten Beschwerden sollten Lebensmittel konsumieren, die die Produktion von Magensäure nicht sehr stark anregen. Die Zellen im Magen, die Säure produzieren, reagieren insbesondere auf einfache Zucker und Fette. Betroffene sollten fettreiche Mahlzeiten und zuckerhaltige Getränke meiden. Es empfiehlt sich ein Verzicht auf Alkohol und Kaffee. Basische Lebensmittel wie Vollkornnudeln, Reis und Kartoffeln sollten vermehrt aufgenommen werden. Eine Reduzierung der Gesamtmenge der Lebensmittel schafft oftmals Abhilfe. Scharfe Gewürze können die ohnehin gereizte Schleimhaut noch mehr schädigen. Patienten, die unter Sodbrennen leiden, sollten viel Milch trinken. Die neutralisierende Wirkung von Milch ist allerdings nicht nachgewiesen. Zu einer Neutralisation von Magensäure soll auch Natron beitragen. Dies ist ebenfalls nicht wissenschaftlich belegt.

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