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Was Sie über Humane Papillomviren (HPV) wissen müssen

Humane Papillomaviren, kurz HPV, zählen zu den häufigsten Vireninfektionen und neben Chlamyiden zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten.

Experten gehen davon aus, dass sich rund 80 Prozent aller sexuell aktiven Menschen zumindest einmal in ihrem Leben mit einem Typ den Viren infizieren.

HPV-Infektionen sind für eine Vielzahl, mitunter auch schwerwiegender, Erkrankungen verantwortlich oder werden mit diesen in Verbindung gebracht.

Aktuell wird zwischen über 100 Typen der Humanen Papillomaviren unterschieden.

Während einige dieser Subtypen lediglich harmlose Hautveränderungen wie Warzen hervorrufen, die allenfalls ein kosmetisches Problem darstellen, gibt es jedoch Arten, die für das Entstehen verschiedener Krebserkrankungen bei Frauen und Männern verantwortlich sein können oder begünstigen.

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Was sind Humane Papillomaviren?

Von den Humanen Papillomaviren gibt es eine Großzahl an unterschiedlichen Subtypen. Aktuell wird in mehr als 100 verschiedene Typen unterteilt.

Der Großteil dieser Viren verursacht harmlose Hautwarzen oder befallen Schleimhäute, darunter im Genitalbereich direkt an den Geschlechtsteilen, der Gebärmutter sowie im Analbereich.

HPV werden in erster Linie mit Gebärmutterhalskrebs oder Genitalwarzen in Verbindung gebracht, es gibt aber auch Typen, die sich im Kehlkopf ansiedeln.

Innerhalb dieser Virengruppe gibt es sogenannte Niedrigrisikotypen und Hochrisikotypen. Zur Hochrisikogruppen zählen die HPV-Typen 16 und 18.

Diese Virustypen sind häufige Ursachen für Gebärmutterhalskrebs, Vaginalkrebs, Kehlkopfkrebs und Mandelkrebs.

Zur Gattung der Niedrigrisikoviren zählen zum Beispiel die HPV-Gattungen 6 und 11. Sie sind für rund 90 Prozent aller Feigwarzen verantwortlich, die auch als Genitalwarzen oder Kondylome bezeichnet werden und zu den weltweit am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten zählen.

Feigenwarzen stellen in der Regel kein gesundheitliches Problem dar, sind aber sehr unangenehm. Sie können in der Regel gut mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt werden.

Verbreitung von humanen Papillomaviren

Symptome einer Infektion mit humanen Papillomaviren treten frühestens nach 2 Wochen, häufig erst nach Monaten auf.

Oft verläuft die Infektion sogar komplett symptomfrei oder es kommt lediglich zum Auftreten von Hautwarzen. Das Risiko eine unbemerkten Verbreitung ist daher sehr hoch.

Langfristig können sich bei Betroffenen jedoch Zellveränderungen entwickeln, die über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren zu Krebs führen.

Nach einmaliger Erkrankung findet keine lebenslange Immunisierung statt. Wiederholte Erkrankungen sind also möglich und auch nicht unüblich.


Ansteckungsrisiko mit HPV

Eine Ansteckung ist bereits beim ersten Geschlechtsverkehr möglich. Ursachen für eine Ansteckung sind sowohl vaginaler als auch oraler und analer Geschlechtsverkehr.

Zur Übertragung von HP-Viren reicht bereits der Hautkontakt mit einer infizierten Stelle aus. Die Papillomatypen, die eine Entstehung von Genitalwarzen fördern, werden ausschließlich durch Sexualkontakte übertragen.

Am häufigsten infizieren sich junge Männer und Frauen im Alter bis zu 25 Jahren.

Junge Frauen sind einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt, denn bei ihnen ist die Vaginalschleimhaut noch recht dünn ausgebildet. Dadurch kann es leichter zu minimalen Verletzungen in diesem Bereich kommen, die dem HPV-Virus eine ideale Eintrittspforte bieten.

Doch auch bei der Geburt kann HPV von einer infizierten Mutter auf das Kind übertragen werden.

Dort verbreiten sich die Erreger im Rachenraum und es kommt zu gutartigen Wucherungen der Schleimhaut. Statistisch gesehen kommt es bei sieben von 1000 Babys, die von einer infizierten Mutter geboren wurden, zu Papillomen im Bereich des Kehlkopfes.

Papillomatypen, die harmlose Veränderungen der Haut zur Folge haben, werden durch Partikel von Warzenmaterial auf betroffene Stellen übertragen.

Eine Ansteckungsgefahr besteht immer dort, wo Warzenteile mit gesunder Haut in Berührung kommen. Dies kann auch über eine Schmierinfektion zum Beispiel im Schwimmbad, der Sauna oder im Haushalt der Fall sein.


Symptome einer HPV-Infektion

Wer sich mit Papillomaviren der Hochrisiko- oder Niedrigrisikotypen infiziert hat, bemerkt davon üblicherweise nichts. Denn die Viren verursachen zunächst keinerlei Beschwerden oder Symptome und haben oft eine Inkubationszeit von mehreren Monaten.

Nach einer Infektion mit einem Niedrigrisikotyp, darunter vor allem Typ 6 und 11, kann es einige Wochen oder Monate nach der Ansteckung zur Bildung sogenannter Feigwarzen, Hautwarzen an den Geschlechtsorganen oder im Analbereich, bei beiden Geschlechtern kommen.

Bei Frauen kann zusätzlich der Gebärmutterhals befallen sein. Diese Hautveränderungen sind meist stecknadelkopfgroß und von rötlich-brauner bis zu fast durchsichtiger Farbe. Oftmals treten sie gehäuft auf und bilden unbehandelt blumenkohlartige Formationen.

Solche Warzenansammlungen können jahrelang bestehen bleiben, es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer spontanen Abheilung der Symptome.


Papillomaviren und Krebs

Bei der Infektion mit einem Hochrisikotyp befallen die Erreger die Haut sowie die Schleimhäute der Geschlechtsorgane.

Die Viren können sich dauerhaft festsetzen und vermehren. Schritt für Schritt können sie benachbarte Zellen befallen. Über Jahre und Jahrzehnte kann sich so bei Frauen ein Tumor des Gebärmutterhalses und bei Männern ein Peniskarzinom entwickeln.

Frauen haben die Möglichkeit der Früherkennung, denn Zellveränderungen sind in dem einmal pro Jahr durchzuführenden Abstrich, dem Pap-Test, gut zu erkennen. Die zellulären Veränderungen klassifizieren Mediziner in einer Skala von Pap I bis Pap V:

  • Pap 0: Zellabstrich unzureichend, der Test muss wiederholt werden
  • Pap I: "normal", keine auffälligen Zellveränderungen.
  • Pap II: Leichte Zellveränderungen aber kein verdacht auf Krebs oder Krebsvorstufen.
  • Pap III: Unklarer Befund, weitere Untersuchungen wie ein HPV-Test sind nötig.
  • PAP IIID: Es liegen Zellveränderungen vor, die aber kein Krebs sind.
  • Pap IV: Krebsvorstufen oder Krebs sind möglich. Zur genauen Diagnose sind weiter Untersuchungen nötig.
  • Pap V: Bösartige Zellveränderungen wurden festgestellt und eine Krebserkrankung ist wahrscheinlich


Eine Unregelmäßigkeit muss jedoch nicht zwangsläufig bedeutet, dass ein Tumor auch tatsächlich entstehen wird. Die Zellveränderungen bilden sich oft auch spontan oder im Zeitraum von etwa zwei Jahren zurück.

Generell haben Frauen ein höheres Risiko für eine Entartung. Männer, die im Intimbereich eine Veränderung wie Knötchen oder ungewöhnliche Hautreizungen, auch verbunden mit Juckreiz, entdecken, sollten bald einen Arzt aufsuchen.


Die Behandlung von HPV

Der Arzt erkennt oft schon anhand der Hautveränderung, um welchen Warzentyp es sich handelt. Die Gattung kann er anhand einer Gewebeprobe feststellen.

Bilden sich die Hautwarzen nicht zurück, besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung.

Verschrieben werden dann rezeptpflichtige Medikamente mit Wirkstoffen wie Imiquimod, Interferon und Podophyllotoxin. Daneben können die Wucherungen vereist und verätzt oder operativ entfernt werden.

Die Viren selbst können nicht behandelt werden, allerdings hält sie der Körper meist auf einer Stufe, auf der sie keinen Schaden anrichten können. Es ist jedoch möglich, dass die Erkrankung bei einem geschwächten Immunsystem wieder aufflammt.


Vorbeugung einer Infektion mit Papillomaviren

Um einer Übertragung vorzubeugen, sollten Sie in Schwimmbädern und Saunen auf hygienische Maßnahmen achten und häufig betroffene Stellen wie Hände und Füße regelmäßig desinfizieren.

Beim Geschlechtsverkehr bieten Kondome zwar Schutz, doch ist es immer möglich, dass HPV eine Eintrittspforte finden, die nicht von dem Schutz abgedeckt ist.

Seit 2006 ist ein Impfstoff für junge Mädchen und Frauen vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 verfügbar. Der Schutz beträgt mindestens sieben Jahre und wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.

Seit Juni 2018 empfiehlt die STIKO die Impfung auch für Jungen, da so die Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden könnte und gleichzeitig auch Genitalwarzen vorgebeugt wird.


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