Inhaltsverzeichniss
  1. Wie werden die Viren übertragen?
    1. Wie wahrscheinlich ist eine Infektion mit HPV?
    2. Was passiert nach einer Infektion (Symptome)?
  2. Wo treten die Warzen auf (Lokalisation)?
  3. Wie erkennt ein Arzt/eine Ärztin Feigwarzen (Diagnose)?
  4. Was kann man gegen Genitalwarzen tun (Therapie)?
  5. Infektionen vorbeugen: Wie schützt man sich vor Feigwarzen?
    1. Frühe HPV-Impfung wird empfohlen

Humane Papillomviren gehören zur Gruppe der Papillomaviridae und sind unbehüllte DNA-Viren. Heute sind insgesamt über 200 Subtypen bekannt. Für Feigwarzen sind in 90% der Fälle HPV Typ 6 oder 11 (beides Low-Risk-Subtypen) verantwortlich.

HPV-Viren gelten aber auch als Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), der häufigsten Krebsform bei jungen Frauen. Etwa 1.500 Frauen sterben jährlich laut Robert-Koch-Institut (RKI) an dieser Krebsform.

Die HPV-Typen werden daher häufig in „Low-Risk-Subtypen“ und „High-Risk-Subtypen“ unterteilt. Erstere sind für Warzen und gutartige Wucherungen verantwortlich, während zweitere zu Karzinomen, wie zum Beispiel zu Gebärmutterhalskrebs oder Peniskrebs führen können.

Mittlerweile weiß man, dass auch Low-Risk-Subtypen Krebs auslösen können, sodass die Einteilung heute als überholt gilt.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Humane Papillmviren (HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen
  • HPV-Subtypen sind für fast alle Fälle von Feigwarzen und Gebährmutterhalskrebs verantwortlich
  • Eine komplette Heilung ist bisher nicht möglich, Kondome bieten den besten Schutz
  • Gegen viele krankheitserregende Subtypen gibt es eine Impfung die vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen sollte

Quellen

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