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Was ist eine Ekzemerkrankung?

Ekzem ist ein Sammelbegriff für Entzündungen der Haut, die unterschiedliche Gründe haben können und unterschiedlich aussehen können. Die meisten Formen gehen jedoch mit einer Rötung, Jucken und kleinen Knötchen einher und sind nicht ansteckend.1, 2 Ekzemerkrankungen sind die häufigsten Hauterkrankung in Deutschland. Das Risiko, einmal im Leben selbst betroffen zu sein, liegt bei fast 100 %. Klar abgrenzbar sind drei Ekzemformen:

  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Seborrhoisches Ekzem
  • Allergische und toxische Kontaktekzeme

Ekzeme können Betroffene häufig stark belasten. Zum einen, weil das Jucken und Nässen sehr störend sein kann, zum anderen weil sie oft an gut sichtbaren Stellen auftreten. Daher sollte schnell eine möglichst effektive Therapie gefunden werden. Bei schweren oder dauerhaften Hautläsionen helfen oft Cortisoncremes. Vor ihrer Anwendung sollte aber die Nebenwirkungen bedacht werden.

Warum entstehen Ekzeme?

Die unterschiedlichen Ekzemformen haben auch sehr verschiedene Ursachen und Entstehungsmechanismen.

Neurodermitis - das atopische Ekzem

Das atopische Ekzem wird auch Neurodermitis genannt oder atopische Dermatitis. Meistens beginnt sie schon im Kindesalter, bessert sich während der Pubertät und kann dann im Erwachsenenalter wieder auftreten.

Ein Großteil der Betroffenen leidet gleichzeitig auch an Asthma. Wie bei Asthma, ist auch die Ursache von Neurodermitis noch nicht abschließend geklärt und wird aktuell erforscht.3

Das atopische Ekzem tritt meistens zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat zum ersten Mal auf. Tatsächlich sind in Deutschland 10-15 Prozent der Kinder betroffen. Damit ist es die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Bei den Erwachsenen sind nur noch 1-3 Prozent betroffen.4-9

Ursache der Entzündungen ist eine Kombination aus genetisch vererbten Faktoren, Umwelteinflüssen, Infekten und Allergien.10-13 Bei manchen Betroffenen lässt sich eine zugrundeliegende Allergie nachweisen. Häufig ist es eins der folgenden Allergene:

  • Hausstaubmilben
  • Tierhaut
  • Pollen
  • Nahrungsmittel
  • Nickel
  • Duftstoffe

Oft braucht es zum Erscheinen eines atopischen Ekzems einen „Triggerfaktor“, also einen Auslöser. Daher sollte darauf geachtet, was das Ekzem auslöst und diese „Trigger“ dann zu vermeiden.

Häufige Auslöser einer Neurodermitis sind

  • Kleidung (kratzende Wolle)
  • Schwitzen oder Wärmestau
  • Zu starke Hautreinigung
  • Klimaveränderungen (Lufttrockenheit oder -feuchtigkeit, Kälte, Wärme)
  • Psychische Belastung (Stress)
  • Infektionen (Erkältungen)
  • Hormonelle Veränderungen
  • Übergewicht
  • Zigaretten- und Alkoholkonsum

Seborrhoisches Ekzem

Beim seborrhoischen Ekzem handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Auch hier ist der Entstehungsmechanismus noch nicht vollständig geklärt.14, 15 Fest steht, dass es ebenfalls durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ausgelöst wird. Diese bestehen aus einer erblichen Komponente (genetische Veranlagung) sowie äußeren und inneren Einflüssen.

Zu den äußeren und inneren Faktoren zählen

  • Bakterien oder Pilzinfektionen
  • Stress
  • das Klima
  • eine zu starke Produktion der Talgdrüsen.

Es ist sicher, dass sowohl die Besiedelung mit dem Hefepilz Malassezia furfur, als auch eine zu starke Produktion der Talgdrüsen eine Rolle spielen. Männer sind allgemein häufiger betroffen.

Meistens tritt die Erkrankung zum ersten Mal zwischen dem vierten und dem sechsten Lebensjahrzehnt auf.

Allergische Ekzeme

Das allergische Kontaktekzem ist sehr häufig und wird auch „Typ IV Allergie“ genannt. Die häufigsten Ursachen oder Allergene sind hier mit 20 Prozent Nickel, das oft in Schmuck verarbeitet wird, und Duftstoffe mit 15 Prozent.

Meistens tritt der Ausschlag erst 12 bis 48 Stunden nach dem Hautkontakt auf.

Wie sehen Ekzeme aus?

Das atopische Ekzem verursacht einen starken Juckreiz, Hautveränderungen und ein unangenehmes Gefühl.11, 16, 17 Das Aussehen hängt stark vom Alter des Betroffenen ab.

Neurodermitis bei Kindern

Bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es oft den sogenannten Milchschorf im Gesicht und auf der Kopfhaut. Die betroffenen Stellen nässen, sind gerötet und bilden zum Teil gelbe Krusten. Nach dem Milchschorf sind es vor allem die Wangen und die „Streckseiten“ an den Armen und Beinen, also die Haut über den Gelenken, die gedehnt wird, die betroffen sind.

Bei älteren Kindern sind es primär die „Beugeseiten“ der Gelenke, die Ekzeme entwickeln und es kommt zusätzlich zu kleinen Wunden mit leichter Blutung an den betroffenen Stellen.

Neurodermitis bei Erwachsenen

Im Erwachsenenalter handelt es sich meistens um kleine runde Stellen, die stark jucken, gerötet sind und leicht bluten können. Bei Erwachsenen sind vor allem Hals, Dekolleté, Hände und Füße betroffen. Zusätzlich dazu kann es zu Hautschuppung an Finger- und Zehenkuppen kommen.

Außerdem gibt es noch einige typische Merkmale der atopischen Dermatitis, wie eine doppelte Lidfalte des Auges, nach außen hin dünner werdende Augenbrauen und blasse Haut.

Wie kann Neurodermitis diagnostiziert werden?

Meistens wird die Erkrankung bereits an den typischen Hauterscheinungen erkannt.18 Mit dem sogenannten SCORAD score kann die Schwere der Erkrankung klassifiziert werden.

Außerdem lohnt es sich manchmal einen Allergietest zu machen, um Allergene genau zu identifizieren und zu vermeiden. Es gibt auch einige Blutuntersuchungen nach Entzündungsmarkern, die weitere Hinweise geben können.

Das seborrhoische Ekzem sieht ein wenig anders aus. Es schuppt stark und kommt vor allem auf der behaarten Kopfhaut vor und an Stellen, an denen viel geschwitzt wird oder Haut an Haut reibt. Die Stellen sind gerötet, oft so groß wie eine Münze und führen besonders bei am Kopf zu starkem Juckreiz.

Beim allergischen Kontaktekzem haben die Patienten das Ekzem an der Stelle, die Kontakt zu dem Allergen hatte, also beispielsweise dort wo der nickelhaltige Schmuck auflag. Es kommt zu Rötungen, Bläschen, Nässen, Papeln und Juckreiz. Es können auch Schuppung und Krustenbildung vorkommen. Die Hautläsion kann auch „streuen“ und die umliegende Haut befallen.

Wie kann ein Ekzem behandelt werden?

Neurodermitis kann für die Betroffenen sehr lästig werden und zum Teil sind die Hauterscheinungen nur schwer in den Griff zu kriegen. Die Behandlung sollte daher aus zumindest aus zwei Teilen bestehen. Einem Therapieplan der direkt bei einem Krankheitsausbruch wirksam wird um sofort reagieren zu können und vorbeugende Maßnahmen um Ausbrüche zu vermeiden.

Für die atopische Dermatitis gibt es einen Stufenplan, mit dem Mediziner nach den internationalen Standards ihre Patienten einordnen und behandeln. Dieser Stufenplan sieht grob folgendermaßen aus16, 19-22:

Stufe Symptome Maßnahmen
Stufe 1 Die Betroffenen haben trockene Haut Allgemeine Maßnahmen und eine gute Hautpflege sind hier ausreichend. Die Hautpflege kann mit Cremes, Badezusätzen oder feuchten Umschlägen durchgeführt werden.
Gut geeignete Wirkstoffe sind Harnstoff (Urea), Paraffin und Glycerin.
Das Ziel ist es, die Haut nicht weiter austrocknen zu lassen und das Wasser zu binden.
Stufe 2 Die Betroffenen haben ein leichtes Ekzem. Es kann eine Cortisoncreme in niedriger Dosierung eingesetzt werden oder eine Lichttherapie durchgeführt werden.
Auch Cremes, die gegen Infektionen und den Juckreiz helfen, sind geeignet.
Stufe 3 Die Betroffenen leiden unter einem mittelschweren Ekzem. Es kann eine stärkere Cortisoncreme angewendet werden. Auch hier helfen Lichttherapie und Cremes gegen Juckreiz und Infektionen.
Stufe 4 Betroffene haben sehr starke und langanhaltende Ekzeme. Alle zuvor genannten Maßnahmen können in dieser Situation helfen.
Es ist zusätzlich eine Therapie möglich, die als Tablette oder über die Vene auf das Immunsystem einwirkt.
Cortison beispielsweise kann in dieser Form eingenommen werden, allerdings sind so die Nebenwirkungen häufiger und stärker.

Was ist Cortison und wie wirkt es?

Cortisol kommt natürlicherweise als Hormon im menschlichen Körper vor und wird von der Nebennierenrinde produziert. Der Einsatz als Medikament ist sehr vielseitig, denn die sogenannten Glucocorticoide können sowohl in akuten Notfällen eingesetzt werden, als eben auch in der Therapie chronischer Erkrankungen, wie der Neurodermitis.

Cortison wirkt vor allem entzündungshemmend und als Salbe deswegen auch schmerzlindernd. Konkret hemmt der Wirkstoff Signalwege im Körper, die für eine Entzündungsreaktion verantwortlich sind. Leider gibt es einige Nebenwirkungen, die bei der Einnahme in Tablettenform schwerwiegender sind.

Als Creme oder Salbe kann Cortison zu einer Verdünnung der Haut führen, die häufig nicht mehr rückgängig zu machen ist. Die Haut sieht dann „zigarettenpapierartig“ aus wodurch man die Blutgefäße verstärkt sieht. Gesicht und Genitalbereich sind besonders empfindlich, was diese Nebenwirkungen anbetrifft.

Daher sollte immer gut abgewogen werden, ob eine Therapie mit Cortisonsalbe wirklich nötig ist. Die Nebenwirkungen treten jedoch in der Regel erst nach längerem Gebrauch, besonders bei höher dosierten Cremes und Salben auf. Da bei Beschwerden durch Ekzeme nicht zu lange gezögert werden sollte, sind kortisonhaltige Cremes und Salben trotzdem häufig Teil des Behandlungsplans.

Ekzeme mit Fernarzt online behandeln

Über Fernarzt sind unterschiedliche cortisonhaltige Salben und Cremes erhältlich. BetaGalen Creme enthält 0,1 % Cortison, genau wie BetaGalen Salbe. Das enthaltene Cortison ist Betamethasonvalerat. Der Unterschied ist, dass Cremes per Definition auch Wasser enthalten. Die Wirkung ist ähnlich und es kann nach individueller Präferenz entschieden werden.

Diprosone Salbe und Creme enthalten 0,64 mg/g Cortison. Hier handelt es sich um das Cortison Betamethasondipropionat. Ebenol Creme enthält 1 % Hydrocortison, ebenfalls ein künstlich hergestelltes Cortison. Hydrocort von 1A Pharma enthält ebenfalls 1% Hydrocortison. Linolacort Hydro 0,5 enthält 0,5 g pro 100 g Creme desselben Wirkstoffs und Linolacort Hydro 1,0 entsprechend 1 g pro 100 mg.

Elocon Fettcreme ist mit 1 mg/g relativ hoch dosiert und enthält Mometasonfuroat.

Der Vorteil von Cortison ist die starke Wirksamkeit bei vorhandenen Ekzemen, allerdings sollte es immer vorsichtig angewendet werden, um die Nebenwirkungen zu vermeiden. In sehr schweren Fällen mit starken Ekzemen, kann Cortisol auch „von Innen“ verwendet werden, also als Tablette oder Infusion. Dabei gibt es die Gefahr des „Cushing-Syndroms“, also starker Gewichtszunahme und der Entwicklung des typischen Erscheinungsbildes mit „Mondgesicht“. Diese Nebenwirkung tritt bei der Anwendung als Creme oder Salbe kaum auf.

Bei einer atopischen Dermatitis können auch sogenannte Calcineurininhibitoren eingesetzt werden. Diese führen zwar nicht zu einer Verdünnung der Haut, können aber andere Nebenwirkungen haben. Dazu gehört beispielsweise ein erhöhtes Krebsrisiko. Klassischerweise wird hier der Wirkstoff Tacrolimus verwendet.

Auch die Lichttherapie kann manchen Betroffenen sehr helfen. Genauso wie zu viel ungeschütztes Sonnenbaden, kann sie aber auch zu einem erhöhten Hautkrebsrisiko führen.23

Bei seborrhoischem Ekzem sind Cortisoncremes ebenfalls hilfreich, sollte allerdings erst bei starkem Befall angewendet werden. Bei leichter Ausprägung wird in der Regel eine Therapie mit dem Wirkstoff Ketoconazol durchgeführt werden, der gegen Pilze wirkt. Außerdem haben Aufenthalte in der Sonne und an der frischen Luft einen positiven Effekt.

Auch beim allergischen Kontaktekzem wirken Cortisoncremes meist effizient. Weitere Maßnahmen sind hier das Einfetten mit Cremesalben oder feuchte Umschläge.24-27

Was kann vorbeugend gemacht werden?

Bei Neurodermitis gibt es viele Möglichkeiten, mit denen man versuchen kann, die Enwicklung eines Ekzems zu verhindern. Besonders wichtig ist die Vermeidung der sogenannten „Triggerfaktoren“. Dazu zählt, dass plötzliche Kälte, Hitze und hohe Luftfeuchtigekit oder Lufttrockenheit vermieden werden sollten.

Nach dem Sport oder starkem Schwitzen, sollte sofort geduscht und eine Hautpflege aufgetragen werden. Beim Kleidungskauf sollte auf wenig hautirritierende Materialien geachtet werden. Reine Baumwolle eignet sich besonders gut. Für Kinder gibt es auch spezielle Anzüge, mit denen Irritationen und Infektionen vermieden werden können.

Zusätzlich sollten Allergene vermieden werden, wenn sie bekannt sind. Das geht besonders gut bei Nahrungsmitteln oder bei Hausstaubmilben, die durch gezielte Reinigung und Hygienemaßnahmen vermindert werden können.28, 29

Es gibt eigene Neurodermitis-Schulungen, bei denen Betroffene oder Eltern von Betroffenen von extra dafür ausgebildetem Personal mehr über die Erkrankung lernen können. Außerdem kann der Austausch mit anderen Betroffenen bei diesen Schulungen sehr hilfreich sein.

Da der Leidensdruck bei Ekzemerkankungen sehr hoch werden kann, können psychologische Begleitmaßnahmen ebenfalls eine sehr große Hilfe sein. Besonders bei Kindern kann es zu schwierigen Situationen im sozialen Umfeld kommen, die durch professionelle Hilfe besser gemeistert werden können.

Manchmal ist auch eine sogenannte spezifische Immuntherapie möglich, wenn die Ekzeme durch ein bekanntes Allergen ausgelöst werden. Dabei wird dem Körper „beigebracht“, dass er auf dieses bestimmte Allergen nicht mehr so stark reagiert.

Beim allergischen Kontaktekzem ist eine Allergenvermeidung besonders wichtig. Durch einen sogenannten „Epikutantest“ kann genauer bestimmt werden, welcher Stoff die Allergie und somit das Ekzem auslöst.

Quellen

  1. Banner A, Dinsey M, Ezzedine K, Dadzie OE. The spectrum of skin diseases occurring in a multiethnic population in north-west London, U.K.: findings from a cross-sectional descriptive study. The British journal of dermatology. 2017;176(2):523-5.
  2. Henderson MD, Abboud J, Cogan CM, Poisson LM, Eide MJ, Shwayder TA, et al. Skin-of-color epidemiology: a report of the most common skin conditions by race. Pediatric dermatology. 2012;29(5):584-9.
  3. Spergel JM. From atopic dermatitis to asthma: the atopic march. Annals of allergy, asthma & immunology : official publication of the American College of Allergy, Asthma, & Immunology. 2010;105(2):99-106; quiz 7-9, 17.
  4. Williams H, Flohr C. How epidemiology has challenged 3 prevailing concepts about atopic dermatitis. The Journal of allergy and clinical immunology. 2006;118(1):209-13.
  5. Williams H, Robertson C, Stewart A, Ait-Khaled N, Anabwani G, Anderson R, et al. Worldwide variations in the prevalence of symptoms of atopic eczema in the International Study of Asthma and Allergies in Childhood. The Journal of allergy and clinical immunology. 1999;103(1 Pt 1):125-38.
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  27. Gupta AK, Versteeg SG. Topical Treatment of Facial Seborrheic Dermatitis: A Systematic Review. American journal of clinical dermatology. 2017;18(2):193-213.
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  29. Bath-Hextall F, Delamere FM, Williams HC. Dietary exclusions for established atopic eczema. The Cochrane database of systematic reviews. 2008(1):Cd005203.
Symptome einer Neurodermitis

Juckende, gerötete, schuppende oder nässende Haut sind Symptome, unter denen Menschen mit Neurodermitis oft leiden. Neurodermitis kann in sehr unterschiedlichen Formen in Erscheinung treten, sie kann sich in einem chronischen oder akuten Stadium befinden und sie verändert sich im Laufe des Lebens. Typisch sind immer ein starker Juckreiz und trockene, empfindliche Haut.

Medikamente gegen Neurodermitis

Da Neurodermitis zu einem großen Teil erbliche Ursachen hat, kann die Krankheit bisher nicht vollständig geheilt werden. Es gibt allerdings Behandlungsmethoden und Medikamente, die das Leben mit der Erkrankung vereinfachen und die Symptome weitgehend lindern können.

Unsere Top 5 FAQs

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