Inhaltsverzeichnis
  1. Wie wirken PDE-5-Hemmer?
  2. Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Arzneistoffen?
  3. Nebenwirkungen von PDE-5-Hemmern
  4. Wer darf PDE-5-Hemmer nicht einnehmen?
  5. Wo kann ich PDE-5-Hemmer kaufen?

Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer, bezeichnen Medikamente, die insbesondere zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt werden. Darüber hinaus wirken sie blutdrucksenkend und kommen daher bei Bluthochdruck in der Lunge zum Einsatz.

Der bekannteste Vertreter dieser Wirkstoffgruppe ist Sildenafil, das 1998 unter dem Markennamen VIAGRA auf den deutschen Markt kam.

Beispiel Wirkstoff Struktur von PDE-5 Hemmern


Die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern bei erektiler Dysfunktion konnte in zahlreichen Studien bestätigt werden. Der Wirkstoff Tadalafil ist zusätzlich für die Therapie der benignen Prostatahyperplasie zugelassen.

Erektionsstörungen entstehen in der Regel dadurch, dass nicht genügend Blut in die Schwellkörper des Penis gelangt. Eine Erektion ist, dann trotz sexueller Erregung, nur schwer oder sogar gar nicht möglich. PDE-5-Hemmer schaffen Abhilfe, indem sie die Gefäßmuskulatur entspannend und so die Durchblutung steigern.

Zu den in Deutschland zugelassenen PDE-5-Hemmern zählen vier verschiedene Wirkstoffe:

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Quellen

  • Haensch et al.: Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion (S1-Leitlinie). Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Stand Mai 2018. Abgerufen am 22.08.2019.
  • Sperling et al.: Erektile Dysfunktion: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. Dtsch Arztebl 2005; 102(23): A-1664 / B-1397 / C-1318
  • Cialis: https://www.accessdata.fda.gov Abgerufen am 28.08.2019.
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