Gürtelrose behandeln

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Medikamente für Gürtelrose

Um eine Gürtelrose effektiv zu behandeln, können oftmals rezeptpflichtige Medikamente helfen. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Gürtelrose erfahren?

Gürtelrose, auch Herpes zoster oder kurz Zoster, ist eine Erkrankung, bei der ein gürtelförmiger Hautausschlag am Körper auftritt, der durch Rötungen und Bläschen gekennzeichnet ist und stark schmerzt. Auslöser der Gürtelrose sind reaktivierte Windpocken-Viren (Varicella-Zoster-Virus), die bis zu 70 % aller Menschen zwischen 60 - 65 Jahren ruhend in sich tragen.

Fast jeder zweite Mensch erkrankt daher mindestens einmal bis zum 85. Lebensjahr an einem Zoster. Insbesondere Menschen, die älter als 50 sind oder deren Immunsystem geschwächt ist, haben eine erhöhte Erkrankungsgefahr. Durch das geschwächte Abwehrsystem vermehren sich die im Körper befindlichen Viren erneut und wandern nach außen. Die Gürtelrose kann am ganzen Körper auftreten; auch das Gesicht und Organe wie die Augen oder das Gehirn können betroffen sein.

Infektion mit Herpes-Zoster

Auslöser einer Gürtelrosen-Erkrankung sind Windpocken-Viren (Varicella-Zoster-Virus). Die meisten Menschen tragen den Virus bereits seit ihrer Kindheit in sich, da sich dieser nach einer Windpockeninfektion in den Hirnnerven und den Nervenwurzeln des Rückenmarks (Spinal- und Hirnnervenganglien) einnistet.

Die Viren werden entweder durch eine Tröpfcheninfektion übertragen (zum Beispiel beim Atmen oder Husten) oder durch eine Schmierinfektion beim Kontakt mit dem Inhalt der Bläschen oder mit den Krusten.

Ausbruch von Gürtelrose

Ein Ausbruch von Gürtelrose erfolgt durch die Reaktivierung der Windpocken-Viren – meist ausgelöst durch Stress oder eine Immunschwäche. Aber auch Traumata, UV-Strahlung und die abwehrschwächende Medikamente können einen Ausbruch der Krankheit befördern. In manchen Fällen tritt Gürtelrose auch bei jungen, gesunden Menschen auf.

Besonders vorsichtig sollten Betroffene sein, deren Immunsystem bereits stark belastet ist, beispielsweise durch Rheuma oder bei einer Chemotherapie. Windpocken-Viren können bei ihnen einfacher reaktiviert werden und selbst eine leichte Infektion kann schwerwiegende Folgen haben.

Typisch für Gürtelrose sind die örtlich begrenzten Symptome. Die schmerzhaften Hautrötungen und Bläschen breiten sich nur im Hautareal aus, das von jenem Hirn- oder Rückenmarksnerv versorgt wird, in welchem sich die Windpocken-Viren eingenistet haben. In den meisten Fällen tritt die Gürtelrose einseitig im Brust- und Lendenbereich auf.

Verlauf der Erkrankung

Die ersten Anzeichen eines Ausbruchs sind jenen einer Erkältung ähnlich: Die Betroffenen fühlen sich abgeschlagen, kriegen eventuell leichtes Fieber und die entsprechenden Hautgebiete schmerzen und jucken mitunter.

Bereits ein paar Tage später bildet sich die typische Rötung mit Bläschen aus. Die Bläschen können in Gruppen oder auch in Form von Rosetten zusammenstehen; mitunter sind sie auch mit Blut gefüllt. Nach einigen Tagen platzen die Bläschen auf und verkrusten. In manchen Fällen kommt es danach zu einer Verfärbung oder Entfärbung der betroffenen Hautstellen. Auch Narben können zurückbleiben. Es kann bis zu einem Monat dauern, bis die Symptome vollständig zurückgegangen sind.

In manchen Fällen kann eine Infektion mit Gürtelrose auch zu Komplikationen führen. Insbesondere bei älteren Menschen können die starken Nervenschmerzen, die mit der Erkrankung einhergehen, auch nach dem Abheilen des Hautrötung für Wochen, Monate oder Jahre anhalten (Post-Zoster-Neuralgie). Bei einigen Betroffenen führt die Gürtelrose auch zu einer Gehirnentzündung (Enzephalitis).

Diagnose

Bei einem Ausbruch von Gürtelrose ist eine frühzeitige Behandlung wichtig, um bleibende Nervenschmerzen oder andere Komplikationen zu verhindern. Dies sollte innerhalb von 72 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome geschehen. Leider sind die Symptome anfangs noch sehr unspezifisch, weshalb eine Behandlung häufig zu spät eingeleitet wird.

Behandlung

Zur Behandlung von Gürtelrose eignen sich Medikamente, die die Virusvermehrung hemmen, sogenannte antivirale Medikamente (insb. mit dem Wirkstoff Aciclovir). Dazu verschreibt der behandelnde Arzt Schmerzmittel und gegebenenfalls auch juckreizlindernde Präparate. Der Hautausschlag kann so schneller ausheilen und das Risiko einer Post-Zoster-Neuralgie reduziert werden.

Ab dem 50. Lebensjahr wird eine Impfung mit Totimpfstoff empfohlen, um der Entstehung von Gürtelrose vorzubeugen.

Windpockenimpfung kann auch im Alter schützen

Um einer Zostererkrankung vorzubeugen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), Kinder und Jugendliche gegen Windpocken zu impfen. Dasselbe gilt für schwangere Frauen, für nicht-geimpfte Frauen mit Kinderwunsch, für Patienten ohne Impfung, die vor einer Organtransplantation oder einer immunsuppressiven Therapie stehen sowie für Patienten mit Neurodermitis.

Trotz der Impfung kann es in manchen Fällen zu einem Ausbruch der Krankheit kommen. Jedoch zeigte sich hier in der Regel, dass die Krankheit bei Patienten mit einer Windpocken-Impfung insgesamt harmloser verlief als bei Erkrankten, die nicht geimpft wurden. Darüber hinaus kann die Impfung einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf und eine darauffolgende Post-Zoster-Neuralgie verhindern.

Übertragungsrisiko minimieren

Um andere Personen nicht anzustecken, sollten Betroffene darauf achten, sich nicht an den entzündeten Stellen zu kratzen. Sobald die Bläschen aufplatzen, kann die enthaltene ansteckende Flüssigkeit an die Hände der Betroffenen gelangen und so einfach auf andere übertragen werden. Gemeinschaftlich genutzte Gegenstände sollten nach Gebrauch einer erkrankten Person desinfiziert werden.

Immunsystem stärken

Darüber hinaus können insbesondere ältere Menschen einer Gürtelrosen-Erkrankung vorbeugen, indem sie ihr Immunsystem stärken. Eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen ist dabei essenziell. Insbesondere Vitamin D unterstützt den Körper dabei, eine Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus zu verhindern. Zudem können Nährstoffe wie etwa Vitamin C, Magnesium und B-Vitamin-Komplexe dem Körper beim Überwinden der Krankheit helfen, falls diese doch bereits ausgebrochen sein sollte.

Auch Stress kann den Ausbruch der Krankheit befördern, da er das Immunsystem des Körpers schwächt. Hier helfen Entspannungsmethoden und Maßnahmen zur Stressbewältigung wie zum Beispiel Meditation, autogenes Training, Tai Chi oder Yoga. Zudem sollten man darauf achten ausreichend zu Schlaf zu erhalten.


Unsere Top 5 FAQs

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