Allergisches Asthma

Allergisches Asthma ist ein weit verbreitetes Phänomen. Ärzte sprechen hier vom Asthma bronchiale, umgangssprachlich schlicht als Asthma bezeichnet.

Es handelt sich dabei um die chronische Entzündung der Atemwege und einer gleichzeitigen Sensibilität der Bronchien.

In schweren Fällen kann es bei der Entzündung sogar zu Atemnot kommen, die eine Verengung der Atemwege nach sich zieht.

Aus diesem Grunde benötigen Patienten entsprechende Medikamente.

Beliebte Asthma-Medikamente

Symptome und Ursachen von allergischem Asthma

Besonders charakteristisch ist der Beginn von Asthma bronchiale im Kindesalter. Ein augenscheinlich einfacher Husten entwickelt sich zu starkem Reizhusten mit immer wiederkehrenden Attacken.

Häufig geht dem Asthma eine Bronchitis voraus, in jedem Falle zeigen die Bronchien eine gewisse Überempfindlichkeit und reagieren schnell auf Temperaturschwankungen oder wechselnde Wetterlagen.

Typische Symptome sind:

  • nächtlichen Hustenanfälle
  • Atemgeräusche wie Pfeifen beim Ausatmen
  • unangenehmes Gefühl der Enge in der Brust

Patienten mit Asthma entwickeln eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen, so kann es sein, dass parallel eine Heuschnupfenallergie oder Neurodermitis besteht. Auch Tierhaare oder Hausstaubmilben können allergisches Asthma auslösen.

Dauert ein ungewöhnlicher Husten länger als drei Wochen, sollte in jedem Fall eine gründliche Untersuchung erfolgen.

Meist sind Schulkinder weitaus häufiger betroffen als Erwachsene. Allerdings entwickelt sich Asthma bis in das Erwachsenenalter, sodass eine dauerhafte Behandlung notwendig wird.

Bisher konnte nicht geklärt werden, warum die Bronchien überempfindlich reagieren und Asthma bronchiale hervorrufen. Zwar sind die Risikofaktoren bekannt, in welcher Form sie mit den Ursachen der Krankheit zusammenhängen, ist allerdings nicht komplett erwiesen.

Bekannt ist, dass die Anlage zu Allergien vererbt werden kann, weshalb bei der Behandlung auch abgeklärt werden sollte, ob Familienmitglieder in der Vergangenheit bereits an Asthma bronchiale erkrankten. Aus diesem Grund sollten auslösende Faktoren wie Staub, Pollen oder Zigarettenrauch generell vermieden werden.

Eine übertriebene Hygiene ist ebenfalls nicht erforderlich. Das Immunsystem, insbesondere bei kleinen Kindern, braucht die Trainingsfunktion, um Erreger abwehren zu können. Daher ist eine übermäßige Behandlung mit Antibiotika nicht empfehlenswert. Zumal Asthma bronchiale nicht mit Antibiotika geheilt werden kann.

Mit Inhalator und einer gesunden Lebensweise können Patienten mit allergischem Asthma dennoch eine hohe Lebensqualität erreichen.

Allergisches Asthma: Leben mit der Atemnot

Gesunde Menschen vertragen die meisten natürlichen Stoffe, ein Asthmatiker reagiert stattdessen mit heftigen Symptomen. Entscheidend ist hier, dass sich die Atemmuskulatur verkrampft und einen starken Husten verursacht, der sich bis zur Atemnot ausweiten kann.

Daher benötigen Asthmatiker einen Inhalator, um die Atemwege wieder zu weiten und zu beruhigen.

Bis heute gibt es noch keine Möglichkeiten, allergisches Asthma vollständig zu heilen. Bekämpft werden können nur die Beschwerden.

Je früher eine Therapie beginnt, umso größer sind die Chancen, relativ beschwerdefrei zu leben. Wichtig ist, die Leistungsfähigkeit des Patienten zu erhalten bzw. zu stabilisieren. Eine Immuntherapie kann unterstützend eingesetzt werden, um das Immunsystem toleranter zu machen.

Allergisches Asthma: Erste Hilfe Maßnahmen beim Anfall

Ein Asthmaanfall kann jederzeit ohne Ankündigung geschehen. Daher ist es wichtig, dass Sie als Patient aber auch als Angehöriger wissen, was in diesem Falle zu tun ist.

Setzen oder legen Sie sich vorerst in eine bequeme Position, soweit dies möglich ist. In pollenfreier Zeit bietet es sich an, an der frischen Luft oder geöffnetem Fenster zu sitzen.

Meiden Sie gleichzeitig alle Asthma auslösenden Stoffe wie Rauch. Bleiben Sie ruhig und atmen Sie langsam ein und aus.

Sollte eine akute Situation mit Atemnot bestehen, ist die stabile Seitenlage die bessere Position für den Patienten. Sollten Sie kein Asthmaspray zur Hand haben, hilft es ebenso, sich zu beruhigen. Die verkrampften Atemwege beruhigen sich sobald auch Sie sich ruhig verhalten. Daher sollten auch Angehörige beruhigend auf den Betroffenen einwirken.

Sehr hilfreich sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training. Mit solchen Methoden können Sie gezielt auf die Atemwege einwirken, bis der Asthmaanfall vorüber ist.

Die unterschiedlichen Schweregrade bei Allergischem Asthma

Unterschieden wird allergisches Asthma in drei verschiedene Grade, die bei der ärztlichen Therapie einbezogen werden. Fachleute sprechen daher vom:

  • kontrollierten Asthma
  • teilweise kontrollierbaren Asthma
  • unkontrollierten Asthma

Beim kontrolliertem Asthma gibt es gelegentliche Symptome pro Tag, der Alltag ist kaum beeinträchtigt. Auch nächtliche Störungen durch Husten liegen kaum vor. Die Lungenfunktionen sind weitgehend normal.

Dementsprechend entwickelt sich das teilweise kontrollierbare Asthma dahingehend, dass es nächtliches Erwachen gibt oder der Alltag durch einen Asthmaanfall beeinträchtigt ist.

Bei unkontrolliertem Asthma ist der Patient stark beeinträchtigt und hat tagsüber sowie nachts schwere Asthmaanfälle.

Die eigene Lebensweise kann die Entwicklung in eine positive oder negative Richtung beeinflussen. Wenn Sie an allergischem Asthma leiden, sollten Sie sich für eine gesunde und aktive Lebensweise entscheiden, die das Fortschreiten der Krankheit beeinflussen kann. So können Sie trotz Erkrankung relativ beschwerdefrei leben und den Alltag genießen.

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