Eine Penisverkrümmung erkennen
Inhaltsverzeichnis
  1. Welche verschiedenen Arten der Penisverkrümmung gibt es?
  2. Was sind die Ursachen für eine Penisverkrümmung?
  3. Was sind die Symptome einer Penisverkrümmung?
  4. Diagnose und Untersuchung
  5. Wie wird eine Penisverkrümmung behandelt?

Bei einer Penisverkrümmung, auch Penisdeviation genannt (coles scoliosis), ist der Penis entweder zur Seite, nach oben oder nach unten gekrümmt. Dies kann angeboren oder erworben sein.

In Deutschland leidet etwa einer von 1000 Männern unter einer Penisverkrümmung. Experten vermuten aber, dass die Dunkelziffer um einiges höher ist, viele Betroffene sich jedoch nicht trauen, einen Arzt aufzusuchen.

Der Penis
Der Penis

Der Penis ist das männliche Geschlechtsorgan, welches gleichzeitig zur Urinausscheidung und zur Fortpflanzung dient. Er bildet gemeinsam mit dem Hodensack (Skrotum) das äußere männliche Genital. Er besitzt eine komplexe Anatomie bestehend aus der Peniswurzel, dem Peniskörper und der Penisspitze (Eichel). Wissenswertes über das Männliche Geschlechtsorgan.

Morgenlatte
Morgenlatte

Die morgendliche Erektion bei Männern ist absolut normal und ein gutes Zeichen dafür, dass im Intimbereich des Mannes alles in bester Ordnung ist. Üblicherweise haben Männer sogar jede Nacht etwa drei bis fünf Erektionen. Diese kommen meist in der Zeit zwischen 4 und 7 Uhr zustande. Selbst bei Babys und Kleinkindern kommt es während dem Schlaf regelmäßig zu einer Versteifung des Penis.

Penisbruch
Penisbruch

Bei einem Penisbruch (Penisfraktur) handelt es sich um eine Verletzung des männlichen Geschlechtsorgans infolge eines Biege- oder Stauchungstraumas. Das Trauma führt zu einem Riss im Schwellkörper (Corpora cavernosa), meist im Zuge einer Erektion. Ein Penisbruch geht in der Regel mit erheblichen Schmerzen einher und bedarf einer entsprechenden Behandlung.

Mikropenis
Mikropenis

Ist ein Penis im erigierten Zustand kleiner als sieben Zentimeter, spricht man von einem Mikropenis. Das kann verschiedene Ursachen haben.

Quellen

  • Hautmann, E. et al.: Urologie, Springer Verlag, 5.Auflage, 2014
  • Jocham, D. et al.: Praxis der Urologie, Georg Thieme Verlag, 3.Auflage, 2007
  • Schmelz, H. U. et al.: Facharztwissen Urologie, 3.Auflage, 2014
  • Kendirci, M. et al.: Diabetes mellitus is associated with severe Peyronie's disease, in: BJU International (2007), Ausgabe 99, S.383-386
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  • Hatzichristodoulou, G. et al.: Extracorporeal shock wave therapy in Peyronie's disease: results of a placebo-controlled, prospective, randomized, single-blind study, in: The Journal of Sexual Medicine (2013), Ausgabe 10
  • Wespes, E. et al., European Association of Urology: Guidelines on Penile Curvature, Stand: Februar 2012
  • Tekgül, S. et al., Paediatric Urology: Guidelines on paediatric urology, Stand: März 2011
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