Migräne

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Um Migräne effektiv zu behandeln, sind oftmals rezeptpflichtige Medikamente die erste Wahl. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online ausstellen zu lassen. Füllen Sie einfach unseren kurzen Fragebogen aus und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament. Ein Online-Arzt stellt auf der Grundlage Ihrer Anfrage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das Rezept aus. Das Medikament wird Ihnen dann von der Apotheke samt Privatrezept zugeschickt. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein. Diese beträgt 9 Euro. Nicht inkludiert sind die Kosten für das Medikament.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Migräne erfahren?

Bei Migräne handelt es sich um anfallsartig auftretenden Kopfschmerz. Rund 7 Prozent aller Männer und 13 Prozent aller Frauen leiden an Migräne, darunter vor allem Männer und Frauen zwischen 35 und 45 Jahren. Dabei spielt auch die Genetik eine für bestimmte Formen der Migräne eine Rolle. Häufig berichten Frauen davon, dass sie mit Aufkommen der Menopause nicht mehr auftritt. Während manche täglich unter Migräne leiden, betrifft es andere nur einmal jährlich an Migräne.

 

Formen und Symptome der Migräne

Migränekopfschmerz besitzt viele Formen. Er zeigt sich oftmals nur auf einer Seite des Kopfes, kann sich aber genauso auf beiden Kopfhälften bemerkbar machen. Typischerweise verschlimmern sich die Schmerzen durch Bewegung, sodass oft kein normaler Tagesablauf mehr möglich ist. Dabei quält der Schmerz durch Pochen, Stechen oder Pulsieren zumeist einige Stunden, kann aber bis zu 36 Stunden anhalten. Frauen und Männer mittleren Alters müssen mit den längsten Anfällen rechnen.

In Fachkreisen wird bei Migräne zwischen der einfachen, klassischen und komplizierten Form unterschieden.

Die wohl bekannteste Form der Migräne ist die einfache Migräne. Sie betrifft etwa 80 Prozent der Fälle. Typische Beschwerden sind zusätzlich zu den Kopfschmerzen Übelkeit, Erbrechen und Licht- sowie Lärmempfindlichkeit. Es kann auch vorkommen, dass Durchfall oder Ungewöhnlichkeiten bei den Herzbewegungen auftreten.

Handelt es sich um eine klassische Migräne, so wird auch von einer Migräne “mit Aura” gesprochen. In diesen Fällen sind die Schmerzen durch die Kombination mit neurologischen Störungen wie typischerweise vorübergehende Sehstörungen gekennzeichnet. Die Aura geht dem Kopfschmerz dabei meist voraus und dauert etwa eine halbe Stunde an. Die Sehstörungen können in den unterschiedlichsten Formen auftreten, zu denen u.a. ein eingeschränktes Sichtfeld, Flimmern oder Veränderungen von Farbe sowie Formverzerrungen gehören. Ein möglicher Verlauf ist daher ein Flimmern im Sichtfeld, welches beim Schließen der Augen von blau-gelben Lichtblitzen gefolgt ist. Danach tritt ein halbseitiger Kopfschmerz auf, der sich auch als Rötung der entsprechenden Haut im Gesicht bemerkbar macht. Häufig treten zeitgleich zu der eingeschränkten Sehfunktion auch Schwindel, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht auf. Sogar Sprachstörungen, Taubheit oder Lähmungen sind möglich. Teilweise kommen auch nur Sehstörungen vor, ohne, dass sich die sonst typischen Kopfschmerzattacken zeigen.

Die komplizierte Migräne (auch “migraine accompagné”) kann als eine Art verstärkte klassische Migräne gesehen werden. Das heißt, die neurologischen Störungen halten länger an als bei letzterer und können sogar über den Migräneanfall hinaus vorhanden sein. Eine spezielle Ausprägung der komplizierten Migräne geht mit Sprachstörungen einher.

Bei Migräne kann zuletzt zwischen chronischem und episodischem Krankheitsverlauf unterschieden werden. Glücklicherweise handelt es sich zumeist um letzteren. Leidet ein Betroffener an mehr als 15 Tagen an Kopfschmerzen und sind diese in über 50 Prozent der Tage von den charakteristischen Beschwerden begleitet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um chronische Migräne handelt.

Tatsächlich konnten die Ursachen der Migräne bis dato nicht vollständig belegt werden.

Migräne entsteht nach aktuellen Forschungsbefunden vermutlich durch eine neurobiologische Störung des Gehirns. Es wird angenommen, dass eine Überaktivität von Nervenzellen im sogenannten “Migräne-Zentrum” diese Attacken bewirkt, indem Schmerzsignale ans Gehirn gesendet werden. Während eines Anfalls besteht also eine temporäre Fehlfunktion der Schmerzregulierung im Hirnstamm, durch die überempfindlich auf Reize reagiert wird.

Die Überaktivität der Zellen regt gleichzeitig die Freisetzung von Serotonin an. Bei Serotonin handelt es sich um ein Molekül, das als Neurotransmitter, also Botenstoff, wirkt. Diese lösen Schmerzsignale aus. Da der Gehalt an Serotonin während des weiblichen Zyklus schwankt, erklärt dies auch die Migräneanfälle, die Frauen dabei regelmäßig erleben. Die ersten Migräneschmerzen treten bei Frauen bereits im Alter von 12 bis 16 Jahren auf. Außerdem würde die Erregungsausbreitung, auch im Zentralen Nervensystem, neben dem Schmerz auch Nausea (Übelkeit) und Erbrechen als Symptome von Migräne erklären.

Gleichzeitig spielt vermutlich auch der Lebensstil bzw. Lebensumstände eine Rolle, da beispielsweise Nahrungsmittel wie Schokolade die Freisetzung des Botenstoffs anregen können. Einen Indiz dafür stellt auch die Tatsache dar, dass in den vergangenen Jahren eine zunehmende Häufigkeit von Migräne in Industrieländern beobachtet wurde.

Mögliche Auslöser für Migräne:

  • Stress
  • Ungewöhnlichkeiten im Alltag (z.B. zu wenig Schlaf oder Essen)
  • Hormonschwankungen (z.B. weiblicher Zyklus)
  • Nahrungsmittel (z.B. Schokolade, Alkohol)
  • Externe Reize (z.B. Lärm)
  • Wetter- und Höhenveränderungen
  • Medikamente (Bitte hier die Gegenanzeigen der Packungsbeilage beachten)

Bitte lassen Sie sich Migräne von einem Arzt diagnostizieren. Dieser wird anhand der Symptome feststellen, ob es sich tatsächlich um die Erkrankung handelt. Einem Arzt ist es möglich, die Ursachen zu identifizieren und die entsprechende Behandlung frühzeitig ansetzen zu lassen.

Zur Therapie von Migräne existieren verschiedene Ansätze, die vor allem in Abhängigkeit zur Ursache sowie der Schwere bzw. den Symptomen stehen.

Nichtmedikamentöse Behandlung

Wer auf Arzneimittel verzichten oder zusätzlich zu der medikamentösen Behandlung (präventive) Maßnahmen möchte, kann zunächst durch Selbstkontrolle auf die zuvor unter Ursachen aufgeführten möglichen Auslöser bzw. Verstärker von Migräne achten. Hierbei hilft auch ein Kopfschmerztagebuch oder -kalender. Wer also bemerkt, dass der Kopfschmerz durch großen Hunger oder Unterzuckerung ausgelöst wurde, sollte schnellstmöglich entsprechende Nahrung zu sich nehmen, dies beobachten und zukünftig möglichst verhindern.

Nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden bestehen daher etwa aus Entspannungsmethode und Wärmezufuhr. Homöopathische Mittel gibt es auf dem Markt zu genüge. Für diese liegen im Rahmen von Studien allerdings keine signifikanten Ergebnisse bezüglich ihrer Wirksamkeit vor.

 

Medikamentöse Behandlung

Die Behandlung von Migräne findet hauptsächlich mit Medikamenten statt. Häufig werden dann eine Schmerzmitteltherapie und gleichzeitig Medikamente gegen Übelkeit (sogenannte Antiemetika) angewandt.

Liegen nur leichte Beschwerden vor, werden für die Schmerzen Analgetika wie Ibuprofen und Paracetamol verwendet. Bei Analgetika handelt es sich um Arzneimittel, über die durch biochemische Mechanismen schmerzstillende oder -lindernde Wirkung hervorgerufen wird.

Ab mittelschweren Symptomen darf unter ärztlicher Verschreibung auch zu sogenannten Triptanen gegriffen werden. Triptane sind ähnlich zu Serotonin, einem körpereigenen Stoff, welches im Zusammenhang mit Migräne zur Schmerzentstehung beiträgt. Mehr zu diesem Botenstoff erfahren Sie unter dem Bereich “Ursachen für Migräne”. Triptane sind in verschiedenen Darreichungsformen, etwa unter den Namen Almotriptan oder Zolmitriptan, erhältlich. Bei klassischer Migräne sollte beachtet werden, dass derartige Medikamente erst nach Verschwinden der Aura eingenommen werden sollten. Bei Schwangerschaft und bestimmten Herzerkrankungen dürfen Triptane nicht eingesetzt werden.

Bei Kindern soll laut der Leitlinie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft Paracetamol und Ibuprofen eingesetzt werden. Gegen die Übelkeit hilft Domperidon, falls ein Mittagsschlaf einmal nicht ausreicht.


Unsere Top 5 FAQs

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