Herpes im Gesicht - Gürtelrose behandeln

Herpesviren kommen sehr häufig vor und werden in unterschiedliche Typen kategorisiert. Der Herpes simplex Virus ist verantwortlich für betroffene Stellen an Kinn, Wangen oder Stirn. Übergeordnet gehört er dem Varizella-Zoster-Virus an, der auch für die Gürtelrose verantwortlich ist.

Sobald die Erreger die Gesichtsbereiche erreichen, sprechen Ärzte auch von einer Gesichtsrose, die durch eine reaktivierte Windpockeninfektion ausgelöst wird. Alle Gesichtsbereiche, selbst Ohren oder Augen können vom Herpesvirus betroffen sein.

Auch die Kopfhaut ist von der Gesichtsrose nicht sicher. Mit geübtem Auge entdecken Patienten auch die charakteristischen Bläschen auf der Haut, die gut sichtbar zwischen den Haarsträhnen liegen.

Beliebte Herpes-Medikamente

Ist Herpes durch Berührung im Gesicht übertragbar?

Nein, sofern die betroffene Person nicht ebenfalls die gleichen Erreger in sich trägt. Allein der Kontakt reicht nicht für eine Übertragung aus. Eine Reaktivierung ist jedoch möglich.

Varizella-Zoster-Viren werden in der Kindheit durch Kontakt übertragen. Deshalb wird ein Erwachsener durch bloße Berührung keinen anderen Erwachsenen anstecken, sofern er den Erreger nicht in sich trägt.

Anders sieht es mit den Bläschen bzw. der Flüssigkeit in den Bläschen aus. Sie sind hochinfektiös und stellen ganz klar eine Infektionsquelle dar. Hier sind vor allem Eltern angesprochen, die ihren Kindern einen Kuss geben wollen. Denn Kinder, die noch keinen Kontakt mit den Varizella-Zoster-Viren hatten, können in diesem Falle als Primärkontakt angesteckt werden.

Bedenken Sie bitte, dass der HHV3 lebenslang im Körper verbleibt und in einem Zustand der Latenz bestehen bleibt. Dies bedeutet, Sie haben keine Beschwerden, der Erreger befindet sich dennoch im Organismus. Infektiöse Ausbrüche sind daher jederzeit möglich.

Die Viren überleben im Organismus

Sie sollten wissen, dass der HHV3 meist den Gesichtsnerv befällt. Der Nervus trigeminus ist ideal, da sich die Viren hier geschützt vor dem Immunsystem aufhalten können. Nur so haben sie die Chance, in einem inaktiven Zustand zu verbleiben.

Der Herpes simplex kann erst durch bestimmte Rahmenbedingungen wieder reaktiviert werden. 20 bis 40 Prozent der Betroffenen erleben bis zu dreimal jährlich diese Aktivierung mit entsprechender Symptomatik.

Wissenschaftler fanden heraus, dass bei dieser Reaktivierung erst virale Erbinformation ausgelesen werden, um dann als neue Viruspartikel produziert zu werden. Bei dieser Produktion zerstören sie die belegten Nervenzellen. Als Betroffener nehmen Sie dies durch Schmerzen am gesamten Kopf wahr.

Über Zellfortsätze durchdringt der Erreger die Gesichtshaut. Betroffene Stellen entwickeln das typische Erkrankungsbild, das mit kleinen Pusteln beginnt und sich zu Bläschen mit Kruste entwickeln.

Symptome einer HSV Erkrankung

Die Erkrankung beginnt schleichend, doch wenn Sie schon einmal betroffen waren, erkennen Sie in der Regel sofort, dass es sich um Symptome eines Herpes simplex handelt.

Die Haut rund um die betroffene Stelle beginnt zu spannen und zu jucken. Ist der Bereich im Gesicht betroffen, merken Sie eventuell Einschränkungen beim Sprechen. Sie können den Mund nicht mehr richtig öffnen. Die betroffene Stelle rötet sich, und es dauert nicht lange, bis sich die ersten Bläschen bilden. Jetzt wird der Juckreiz stärker und die Stelle kann sich vergrößern.

Die Bläschen härten mit der Zeit aus und können einreißen. Dies ist dann besonders schmerzhaft und kann auch mit Blutungen einher gehen.

Komplikationen der Gesichtsrose

Nicht nur das Auftreten der Bläschen wirkt sehr störend. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Ausschlag je nach individueller Konstitution ausbreiten kann. In ganz schweren Fällen kommt es sogar zu einer Lähmung einer Gesichtshälfte.

Diese wird durch das Besetzen des Gesichtsnerv verursacht und gilt als eine der Komplikationen. Auch die Schmerzhaftigkeit der jeweiligen Gesichtspartie kann sehr belastend sein.

Ältere Menschen können in der Folge dauerhafte Nervenschmerzen, Neuralgien oder Sensibilitätsstörungen entwickeln.

Ebenfalls gefürchtet ist der Befall des Augen- bzw. der Hörnerven. Dabei befallen die Viren diese Nervenzellen und können diese chronisch schädigen. Bei einer Reaktivierung der Viren kann es sogar zur Erblindung kommen.

Gefährdet sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Aus diesem Grund sollten Sie sich zeitnah einer Behandlung unterziehen, auch wenn die Gesichtsrose nicht vollständig heilbar ist. Hilfreich ist hier bereits die Reduzierung der Symptomatik, um ein Ausbreiten der Herpes Viren zu unterbinden.

Herpes simplex: Vorbeugung der Übertragung

Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise, die Ihr Immunsystem stärkt. So können Sie die Gürtelrose weitgehend vermeiden. Sollte es dennoch zu einem Ausbruch kommen, gestatten Sie Ihrem Körper Ruhe. Vermeiden Sie unnötigen Hautkontakt, um eine Ausbreitung zu verhindern. Besonders Kontaktlinsenträger müssen hier auf strenge Hygiene achten, da die Viren auf die Augen übertragen werden können. Um eine Infektion zu vermeiden, ist es angebracht, auf Kontaktlinsen in dieser Zeit zu verzichten.

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