Burn-Out Symptome und Ursachen verstehen
  1. Was ist ein Burn-Out?
  2. Ursachen für Burn-Out: Warum erkrankt man?
  3. Burn-Out Symptome - genau hinhören
  4. Wann diagnostiziert ein Arzt Burn-Out?
  5. Burn-Out Therapie beginnt mit Zeitmanagement und Kommunikation

Burn-out Syndrom im Überblick:

  • Burn-Out bedeutet übersetzt “Ausgebranntsein”, und beschreibt einen „Zustand der totalen Erschöpfung“
  • Es handelt sich nicht um eine Erkrankung, sondern ein Syndrom
  • Das Syndrom umfasst eine Kombination an psychischen als auch körperlichen Symptomen, bei denen das „Ausgebranntsein” im Vordergrund steht
  • Bei der Diagnose bezieht sich der behandelnde Arzt auf verschiedene standardisierte Fragebögen, um andere psychische Erkrankungen als Ursache auszuschließen
  • Die Therapie richtet sich auf die Prävention und gesprächstherapeutische Einführung von Stressbewältigungsmaßnahmen und privatem Ausgleich.



Burnout Symptome und Infos
Burn-Out ist ein Krankschreibungsgrund
Burn-Out ist ein Krankschreibungsgrund

Burn-Out kann es mit der Zeit unmöglich machen sich täglichen Herausforderugen wie Arbeit und Schule zu stellen. Eine Krankschreibung kann der erste Schritt sein um eine lagfristige Therapie zu beginnen. Unsere Ärzte helfen Ihnen weiter.

Fühlen Sie sich ausgebrannt und antriebslos?
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Wenn Sie sich schon länger gestresst fühlen oder keinerlei Kraft mehr versprüen, kann ein Gespräch mit unseren Ärzten helfen. Schildern Sie Ihre Symptome und erhalten eine erste Einschätzung und Rat.

Mehr über Depressionen
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Einem Burn-Out geht oftmals eine Depression einheir. Erfahren Sie mehr über die Krankheit und was Sie dagegen tun können.

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Lesen Sie weitere Informationen über das Burn-Out Syndrom

Frauen sind bis zu 5 Mal häufiger von dem Burn-Out Syndrom betroffen. Fraglich dabei ist, ob sie es einfach häufiger äußern als Männer aufgrund von veralteten “Männlichkeits-Vorurteilen”. Andererseits sind Frauen öfters sensibler und befinden sich in der Arbeitswelt oft im Nachteil Die Symptome sind dabei die gleichen: die Ausgebranntheit steht im Vordergrund, und geht mit Antriebslosigkeit, Zynismus, Unzufriedenheit und sogar körperlichen Symptomen wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen einher. Infolge ziehen sich Betroffene oft aus ihrem sozialen Umfeld zurück (Depersonalisierung).

In Reaktion auf eine Phase der beruflichen Hochleistung und Drucks folgt das Gefühl der “Ausgebranntheit”. Der Körper und der Geist kann den ständigen hohen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, man leidet unter Konzentrationsverlust, Schlaflosigkeit und entwickelt ein Gefühl der Gleichgültigkeit und Sinnlosigkeit, vor allem der Arbeit und den Kollegen gegenüber. Das äußert sich einerseits durch übermäßig viele Gedanken über die Arbeit, und andererseits Widerwillen in die Arbeit zu gehen. Zusätzlich kann die Situation den Schlaf, die Stimmung, die Konzentration, oder gar die Alltagsbewältigung beeinträchtigen. Betroffene ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück (Depersonalisierung). Auch können sich körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm Beschwerden entwickeln.

Generell darf ein Arzt einen Patienten bis zu sechs Wochen krankschreiben, in denen dieser noch seinen vollen Lohn erhält. Die Indikation entscheidet der behandelnde Arzt. Das Syndrom ist laut WHO keine eigenständige Diagnose, und deshalb eine Grauzone und wird oft vom Hausarzt an den Psychiater oder Psychologen verwiesen. Wird man aber krankgeschrieben, ist die Behandlung in der Regel nicht mit ein paar Wochen Auszeit getan, und kann deshalb in konkreten Fällen zu längeren Krankschreibungen führen. Oft diagnostiziert der Arzt auch eine “Anpassungsstörung”, aber das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Bis zu 18 Monate kann die Krankschreibung durch das Krankengeld abgesichert werden, welches die Krankenkasse zahlt. Diese beträgt 70% des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 % des Nettoverdienst. Wichtig zu wissen ist, dass Sie als Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet sind, dem Arbeitgeber einen konkreten Grund für ihre Krankschreibung zu nennen.

Rechtzeitig kann man der Entwicklung des Syndroms vorbeugen, wenn man erkennt, dass die aktuelle berufliche Situation den anderen unglücklich macht. Das äußert sich durch übermäßig viele Gedanken über die Arbeit, Unbehagen dabei und Widerwillen in die Arbeit zu gehen. Zusätzlich sollte man darauf achten, ob die Situation den Schlaf, die Stimmung, die Konzentration oder gar die Alltagsbewältigung des Partners beeinträchtigen. In dem Fall gibt es viele Möglichkeiten, um frühzeitig die Notbremse zu ziehen.

<p>Schmerzen</p>

Schmerzen

Schmerzen kennt jeder und sollten auch immer ernst genommen werden. Sie sind wichtige Signale des Körpers, dass etwas nicht stimmt.

<p>Rückenschmerzen</p>

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen erstrecken sich odtmals vom Halsbereich bis herunter zum Steißbein. Sie werden in spezifische und nicht-spezifische unterteilt.

<p>Kopfschmerzen</p>

Kopfschmerzen

Deutschlandweit sind etwa 7% der Männer und 13% der Frauen von Kopfschmerzen betroffen und viele davon leider noch unter Migräneattacken.

Quellen

  • Koch, S., Lehr, D., Hillert, A.: Burnout und chronischer beruflicher Stress, Hogrefe-Verlag, Göttingen 2015
  • Möller, H.-J., Laux, G., Deister, A.: Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Thieme Verlag, 2013
  • World health Organization. Burn-out an "occupational phenomenon": International Classification of Diseases. https://www.who.int/mental_health/evidence/burn-out/en/. 28. Mai 2019, abgerufen am 25. Juni 2020
  • Herold, G, et al.: Innere Medizin, Köln Gerd Herold 2014
  • Matthias Burisch: Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. Springer, Aufl. 2010.
  • Positionspapier Burnout. DGPPN Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, 7. März 2012.
  • Tage S. Kristensen, M. Borritz, E. Villadsen, K. B. Christensen: The Copenhagen Burnout Inventory: A new tool for the assessment of burnout. In: Work & Stress, July-September 2005; 19(3), S. 192–207.
  • Wolfgang P. Kaschka, Dieter Korczak, Karl Broich: Modediagnose Burn-out. In: Deutsches Ärzteblatt, 46/2011, S. 781–787; Übersichtsarbeit.
  • Wilmar B. Schaufeli, Bram P. Buunk: Burnout: An Overview of 25 Years of Research and Theorizing. In: Marc J. Schabracq, Jacques A.M. Winnubst, Cary L. Cooper (Hrsg.): The Handbook of Work and Health Psychology. 2. Auflage. John Wiley & Sons, Chichester 2003, S. 383–425.
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