Rosacea behandeln

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Medikamente für Kupferrose

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Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.


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Rosacea, auch bekannt als Rosazea, Kupferrose oder -finne, Couperose oder Akne des Erwachsenen, ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung, die zum Auftreten von Rötungen, Pickeln und Knötchen im Gesichtsbereich führt. Betroffen sind dabei vor allem Gefäße von Wangen, Nase, Stirn und Kinn. Bei manchen Patienten entzünden sich auch die Augen und Augenlider durch die Krankheit.

Rosacea verläuft in Schüben und wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst. In den meisten Fällen tritt die Krankheit zum ersten Mal zwischen dem 30 und 50 Lebensjahr auf. In Deutschland leiden rund zwei bis fünf Prozent der Erwachsenen unter der Hauterkrankung. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer; bei Männern prägen sich wiederum die Symptome stärker aus.

Der Name Rosacea, Couperose oder Kupferrose geht auf das lateinische Wort “rosaceus” (rosenfarbig) zurück und spielt auf die Ähnlichkeit der Gesichtsrötung mit dem Aufblühen einer Rose an. Der Name “Akne der Erwachsenen” ist wiederum eine irreführende Bezeichnung für die Erkrankung, da die kennzeichnenden Mitesser (Komedonen) fehlen und somit kein Zusammenhang mit der eigentlichen Akne (Acne vulgaris) besteht.

Die genauen Ursachen für das Auftreten von Rosacea sind noch nicht vollständig geklärt. Allerdings deuten neuere Forschungsergebnisse darauf hin, dass der Ausbruch der Erkrankung wahrscheinlich genetisch bestimmt ist. Die Entzündung der Haut entsteht durch eine fehlgeleiteten angeborenen Immunantwort.

Auslöser sind antimikrobielle Eiweißteilchen mit dem Namen Cathelicidin, die Bestandteil des Immunsystems sind und sich im Falle von Rosacea verändert gebildet und stark vermehrt haben.

Darüber hinaus befördert die sogenannte Demodex-Milbe, die bei Erkrankten vermehrt in der Gesichtshaut auftritt, die Entzündung.

Zudem scheinen viele Betroffene Familienmitglieder zu haben, die auch unter der Hauterkrankung leiden.

Die Herkunft stellt einen weiteren genetischen Faktor dar: West- und Nordeuropäer mit heller Haut und vor allem blonde und rothaarige Menschen erkranken häufiger an Rosacea, weshalb die Entzündung in vielen angloamerikanischen Schriften unter dem Namen "Fluch der Kelten" bekannt ist.

Eine weitere Ursache könnte auch die verstärkte Sonneneinstrahlung und damit einhergehende chronische Schädigung der Gesichtshaut sein. Die Sonneneinstrahlung erweitert die Gefäße der Betroffenen und befördert die Entzündung der Haut. Darüber hinaus weiten Stress, Alkohol, Nikotin, Koffein und Temperaturextreme die Gefäße der betroffenen Stellen.

Rosacea tritt typischerweise in Schüben auf und betrifft vor allem die Mitte des Gesichts. Wangen, Nase, Kinn und Stirn weisen Hautveränderungen auf, seltener sind auch der Hals und das Dekolleté betroffen.

Je nach Stärke der Symptome unterscheidet der untersuchende Hautarzt vier verschiedene Rosacea-Stadien:

  1. Rosacea erythemato-teleangiectatica (Kupferfinne, Couperose):
    • Die Betroffenen leiden unter einer geröteten Gesichtshaut, die brennt, sticht oder auch juckt. Diese Rötungen klingen spontan wieder ab, bleiben später jedoch dauerhaft bestehen.
  2. Rosacea papulopustulosa:
    • Neben den Hautrötungen und erweiterten Gefäßen entstehen Knötchen (Papeln) und mit Eiter gefüllte Bläschen (Pusteln).
  3. Rosacea hypertrophica:
    • Das Bindegewebe und die Talgdrüsen wuchern verstärkt. Vor allem bei Männern kann dies eine knotige Verdickung der Nase (Rhinophym) hervorrufen, umgangssprachlich auch als Knollen-, Kartoffel- oder Säufernase bekannt. Seltener treten Hautwucherungen im Bereich der Ohren, des Kinns, der Nasenwurzel oder der Augenlidern auf.
  4. Ophthalmo-Rosazea:
    • Die Entzündung betrifft auch die Augen und Augenlider, unabhängig vom Befall der Haut. Die Augen sind trocken und können sich entzünden, insbesondere im Bereich der Bindehaut, des Lidrandes und der Regenbogenhaut, seltener im Bereich der Hornhaut. Bei einer Entzündung der Hornhaut sollten Betroffene umgehend einen Augenarzt konsultieren, da die Entzündung unbehandelt zu einer Erblindung führen kann. Leiden Erkrankte wiederholt an Gerstenkörnern, kann dies auch ein Hinweis auf Rosacea sein.

Neben diesen vier Stadien existieren weitere Sonderformen von Rosacea wie die lupoide oder granulomatöse Rosazea, bei der bräunlich-rote Knötchen auftreten, die durch Druck mit einem Glasspatel ein Apfelgelee-artiges Infiltrat zeigen oder auch die Rosacea conglobata, bei der sich schmerzhafte Knoten ausbilden.

Bei bleibenden, sehr starken Gesichtsschwellungen und einer starken Rötung kann es sich um Morbus Morbihan handeln. Beim Auftreten von Rosacea im Kindesalter liegt der Fokus auf Augensymptomen.

Die meisten Betroffenen leiden unter einer Mischform der Erkrankung mit Symptomen der verschiedenen Stadien. Auch die einzelnen Beschwerden unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Stärke von Patient zu Patient. Dementsprechend wählt der betreuende Arzt unterschiedliche Behandlungswege aus, je nachdem, welche Symptome im Vordergrund stehen.

Diagnose

Die Diagnose von Rosacea erfolgt durch den behandelnden Hautarzt, der die entzündeten Stellen der Haut genau betrachtet (ggf. auch durch eine Biopsie im Gesichtsbereich oder eine Blutuntersuchung) und den Krankheitsverlauf sowie die verschlimmernden Faktoren vom Patienten erfragt. Je nach Symptomen entscheidet er dann, welche Dauertherapie zur Behandlung der chronischen Erkrankung eingesetzt wird.

Bei einer Rosacea der Augen (viertes Stadium) ist es anzuraten, einen Augenarzt in die Behandlung einzubeziehen.

Behandlung mit Medikamenten

Die Behandlung von Rosacea erfolgt durch Medikamente sowie die Vermeidung von Faktoren, die die Symptome verstärken. Dies sind vor allem:

  • Stress
  • Alkohol
  • warme Getränke
  • scharfe Speisen
  • Sonneneinstrahlung

Zur äußeren Behandlung bei Gesichtsrötungen und sichtbaren Äderchen eignet sich häufig Brimonidin. Der Wirkstoff wirkt gefäßverengend, wodurch die Haut weniger stark durchblutet wird und die Rötung verringert werden kann. Das Mittel wirkt allerdings nicht bei den Rosacra-Stadien zwei bis vier. Am häufigsten setzen Hautärzte den Wirkstoff Metronidazol in Form einer Creme, eines Gel oder einer Lotion ein, die wahrscheinlich auch entzündungshemmend wirkt.

Auch Azelainsäure als Gel sowie Ivermectin als Creme haben diesen Effekt, wobei Ivermectin auch das Auftreten der Demodex-Milbe vermindert.

In fortgeschritteneren Stadien der Erkrankung hilft oftmals eine zusätzliche innerliche Behandlung weiter. Hier kommen in der Regel Antibiotika zum Einsatz. Vor allem Tetracycline wie Doxycyclin oder Minocyclin. Einige Hautärzte bevorzugen die Behandlung mit niedrigen Dosen von Doxycyclin in einer speziellen Zusammensetzung, die das Bakterienwachstum nicht beeinflusst und für die Erkrankten gut verträglich ist.

Daneben gibt es weitere Wirkstoffe wie Isotretinoin, die insbesondere bei einer Tetracycline-Unverträglichkeit oder bei der Behandlung von Rhinophymen wirksam sind. Allerdings ist bei einer Behandlung mit Isotretinoin zu beachten, dass diese außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label-Use) liegt. Der behandelnde Arzt muss eine Therapie mit diesem Wirkstoff genau mit dem Betroffenen abstimmen.

Schwangere Frauen sollten auf eine Behandlung mit Isotretinoin verzichten, da dies zu Fehlbildungen beim Fötus führen kann. Zudem sind regelmäßige Blutuntersuchungen bei der Behandlung mit Isotretinoin wichtig.

Wichtig bei jeder Behandlung mit Medikamenten: Die Betroffenen sollten beobachten, wie sie diese vertragen. Bestimmte Wirkstoffe wie zum Beispiel Calcium-Antagonisten können Gesichtsrötungen verstärken. Eine Absprache mit dem Hausarzt ist in solchen Fällen erforderlich. Zudem sollten die Betroffenen keine kortisonhaltige Arzneimittel über einen längeren Zeitraum anwenden.

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung sollten die Betroffenen auf ihre Hautpflege achten und reizende Cremes vermeiden. Verträglich sind in den meisten Fällen Präparate, die Glycerin oder Silikonöl enthalten. Zudem können Erkrankte spezielle Kosmetikprodukte zum Abdecken der Stellen nutzen, die grüne Farbpigmente enthalten. Diese schwächen die Gesichtsrötungen optisch.

Nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Laser-Behandlung

Eine nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeit stellt die Laserbehandlung dar. Diese eignet sich vor allem bei roten Äderchen und kann helfen, die Rötungen und Gefäßweitungen zu verringern. Dabei verödet die Hitze des Lasers oder der Blitzlampe die Äderchen.

Bisher gibt es jedoch kaum Studien zu diesem Therapieverfahren. Zudem sind Nebenwirkungen wie Narben, helle und dunkle Flecken oder auch Schmerzen möglich. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung nicht.

Operative Therapien

Im Falle eines Rhinophyms helfen chirurgische Maßnahmen. Üblich sind Abtragungen mit dem Skalpell, Laser oder Kryochirurgie (Kältebehandlung) mit Flüssigstickstoff.

Rosacea ist eine chronische Krankheit und erfordert somit eine dauerhafte Therapie. Um die bereits empfindliche und gereizte Haut zu schonen, sollten Betroffene Faktoren vermeiden, die die Gefäße weiten. Dazu zählen Alkohol, Stress, Wärme, Sonnenbestrahlung und scharfe Speisen.

Um Stress vorzubeugen, können die Erkrankten autogene Trainings, Meditation oder progressive Muskelentspannung nutzen. Darüber hinaus eignen sich Sportarten wie Yoga, Radfahren und Nordic Walking, da sie den Stressabbau fördern und das Herz- Kreislauf-System eher sanft und mäßig ankurbeln.

Zudem sollten sie auf Hautpflegemittel und Kosmetika zugreifen, die mild, seifenfrei und pH-neutral sind. Reizende Stoffe wie Menthol und Kampfer sind zu vermeiden. Auch fetthaltige Cremes, Gels und Emulsionen, beispielsweise mit Vaseline oder Paraffin, sind bei Rosacea tabu, da sie die Poren verschließen und die Rötung der Haut begünstigen.

Beliebt sind Dermatokosmetika mit Pflanzenstoffen, die die Rötung und die erweiterten Blutgefäße im Gesicht vermindern. Cremes mit zusammenziehender Wirkung durch Pflanzenextrakte der Rosskastanie oder des Mäusedorns eignen sich hierfür.

Grundsätzlich sollten Rosacea-Patienten immer einen Sonnenschutz (gegen UV-A und UV-B) auftragen und längere Sonnenbäder vermeiden.

Sollte die Haut brennen und schmerzen, helfen kalte Getränke und Eiswürfel, aber auch spezielle Pflegegels und Kompressen aus schwarzem Tee. Auch Thermalwasser hat eine beruhigende und kühlende Wirkung auf die entzündete Haut und stärkt diese darüber hinaus durch die enthaltenen Mineralien und das enthaltene Selen.

Um der Haut Feuchtigkeit zurückzuführen, eignen sich Pflegeprodukte mit Hyaluronsäure und Masken mit Algenextrakt. Beim Auftreten von Schwellungen können Gesichtsmassagen helfen, diese zu lindern. Um das Brennen und die Rötung der Haut nicht unnötig zu forcieren, sollten Betroffene auf warme Getränke möglichst verzichten.


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