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Feigwarzen bei Frauen

Feigwarzen, mit medizinischem Namen Condylomata acuminata genannt, sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Eine weitere Bezeichnung lautet Kondylome.

Diese kleinen, erhabenen Hautveränderungen können bei beiden Geschlechtern auftreten. Die Folgen von diesen Genitalwarzen sind jedoch für Frauen und Männer unterschiedlich. In der Regel ist die oberste Schicht der Haut von diesen kleinen Warzen betroffen.

Oft ist bei Frauen zudem nicht klar erkennbar, ob es sich bei diesen Hautveränderungen um Feigwarzen oder etwas anderes handelt. Wenn Feigwarzen jedoch unbemerkt bleiben, besteht die Gefahr, sie beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom weiterzuverbreiten.

Hier erfahren Sie, wie Sie Genitalwarzen bei der Frau erkennen können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

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Wie entstehen Feigwarzen?

Die Ursachen dieser Hautveränderungen liegen in einer Infektion mit dem sogenannten humanen Papillomavirus, kurz HPV, genannt. Von diesem Virus gibt es rund 90 Subtypen, wobei vor allem die Subtypen HPV-6 und HPV-11 bei der Übertragung und späteren Erkrankung an Warzen im Intimbereich eine entscheidende Rolle spielen.

Daneben können in seltenen Fällen auch die Subtypen HPV-16 und HPV-18 für die Erkrankung verantwortlich sein, die bei Frauen als einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs gelten.

Genitalwarzen werden direkt durch Hautkontakt übertragen. Die Hauptansteckungsquelle stellt genitaler, oraler sowie analer Geschlechtsverkehr dar. In seltenen Fällen kann die Krankheit auch durch den Kontakt mit verunreinigten Gegenständen übertragen werden.

Daneben ist eine Ansteckung des Neugeborenen während der Geburt möglich, wenn die Mutter Virusträgerin ist.


Feigwarzen bei der Frau und Krebsrisiko

Kondylome können von insgesamt 50 Subtypen des humanen Papillomavirus (HPV) ausgelöst werden. Die meisten dieser Subtypen, wie zum Beispiel HPV-6 und HPV-11, bergen nur ein geringes Risiko für eine Frau, später an Krebs zu erkranken.

Anders sieht das mit den Hochrisikotypen HPV-16 und HPV-18 aus, die nicht nur die Ursachen für die Entstehung der Kondylome sind, sondern auch eine Gefahr darstellen, mit den Jahren an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Diese Krebsart stellt nach dem Brustkrebs das weltweit zweithäufigste Krebsleiden von Frauen dar.

Bei Erkrankung mit einem HPV-Hochrisikotypen wird Ihr Frauenarzt entsprechend engmaschige Kontrollen veranlassen.


Die Diagnose von Feigwarzen

Zunächst wird Ihr Gynäkologe den Genitalbereich und die Afterregion auf die Warzen untersuchen, die aufgrund ihres charakteristischen Erscheinungsbildes leicht auszumachen sind. Befindet sich die Krankheit noch im Anfangsstadium, besitzt der Arzt die Möglichkeit, die verdächtigen Hautstellen mit einer verdünnten, dreiprozentigen Essigsäure zu betupfen.

Warzenansammlungen werden so als weiße Felder sichtbar. Zusätzlich untersucht der Frauenarzt mithilfe eines Kolposkops den Gebärmutterhals. Um eine andere Erkrankung mit ähnlichen Symptomen auszuschließen, wird Ihr Arzt eine kleine Gewebeprobe entnehmen.

Zudem kann der Arzt so eindeutig den Typ des auslösenden humanen Papillomavirus (HPV) bestimmen. Das ist wichtig, da manche Arten ein höheres Krebsrisiko mit sich bringen als andere.


Wie werden Feigwarzen bei Frauen behandelt?

Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Behandlung von Kondylomen zur Verfügung. Die Wahl der Behandlungsmethode hängt von Ort und Größe der Warzen ab.

In den meisten Fällen wird der behandelnde Arzt dem Patienten eine Creme oder spezielle Lösungen verschreiben, die über mehrere Wochen hinweg auf den betroffenen Hautstellen angewendet werden. Es handelt sich dabei um rezeptpflichtige Medikamente, die Wirkstoffe wie Imiquimod, Interferon und Podophyllotoxin enthalten.

Der Wirkstoff Podophyllotoxin hemmt das Wachstum der mit dem HPV-Subtypen infizierten Zellen, wodurch es zu einem schrittweisen Absterben der Warzen kommt.

Bei Imiquimod und Interferon handelt es sich um Stimulatoren für das Immunsystem. Sie stärken die Abwehr, sodass die Viruszellen verstärkt angegriffen und bekämpft werden können.

In manchen Fällen ist eine derartige Therapie nicht möglich. Dem Arzt stehen dann weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen:

  • eine Vereisung der Warzen mit flüssigem Stickstoff
  • das Auftragen von medizinischer Essigsäure
  • die Entfernung der Warzen mit Lasertherapie
  • die Entfernung der Warzen mit Elektrotherapie
  • die Entfernung der Warzen mittels Operation


Die Heilungschancen bei Genitalwarzen

Es existiert noch keine Methode, die eine vollständige Heilung von Kondylomen, beziehungsweise des verantwortlichen HPV-Virus, garantiert. Selbst nach erfolgreicher Behandlung ist ein Wiederaufflammen der Erkrankung möglich, vor allem in Zeiten, in denen eine geschwächte Immunabwehr vorliegt.

Bei 20 bis 70 Prozent aller Betroffenen treten die Warzen binnen von sechs Monaten erneut auf. Besonders hoch ist die Quote nach einer operativen Entfernung.


So können Frauen Feigwarzen vorbeugen

Kondome bieten einen guten, wenn auch nicht vollständigen Schutz vor Übertragung beim Geschlechtsverkehr. Seit einigen Jahren ist es zusätzlich möglich, eine aktive Impfung gegen HPV-Hochrisikotypen durchzuführen. Diese Impfung ist kostenlos für junge Frauen und Mädchen.

Bis zum Alter von 17 Jahren, sollten junge Frauen vor der ersten sexuellen Aktivität dreimal innerhalb von sechs Monaten geimpft werden. Danach besteht eine Immunität für mindestens sieben Jahre.

Zwei Drittel aller späteren Fälle von Gebärmutterhalskrebs lassen sich so verhindern. Daneben sind für Frauen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt wichtig.


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