Wie erfolgt die Ansteckung mit Herpes?

Obwohl Herpes in den meisten Fällen nicht mit ernsthaften gesundheitlichen Risiken verbunden ist, handelt es sich bei einer Herpesinfektion um eine äußerst unangenehme Angelegenheit.

Neben optischen Beeinträchtigungen ist eine Herpesinfektion aufgrund der mit ihr potentiellen Ansteckungsgefahren auch mit einem eingeschränkten Sozialverhalten verbunden. Bei einem extrem unglücklichen Verlauf kann eine Herpesinfektion das Gehirn oder die Lunge befallen.

Angesichts der bestehenden Risiken sollten Sie im Falle einer Erkrankung Sicherheit walten lassen und unbedingt einen Arzt konsultieren.

Im Folgenden erhalten Sie Informationen bezüglich der Herpesinfektion zugrunde liegenden Ursachen. Zudem erfahren Sie, welche Symptome typisch für eine ausgebrochene Herpesinfektion sind und auf welche Weise sie behandelt werden kann.

Beliebte Herpes-Medikamente

Auf welchem Wege kann eine Ansteckung mit Herpes erfolgen?

Unter der Bezeichnung Herpes-Simplex Typ 1 werden verschiedene durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufene Infektionen zusammengefasst. Am häufigsten anzutreffen ist der Herpes Simplex labialis (Lippenherpes).

Zudem kann eine das Gesicht betreffende Herpesinfektion auch durch Varzella-Zoster-Viren (HHV3) verursacht werden. Eine Ansteckung mit Simplexviren des Typs 2 kann zu der Bildung von Herpesbläschen im Genitalbereich führen.

Die Infektion mit einem Herpesvirus erfolgt bei den meisten Menschen bereits zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr. Hierbei kann eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Infektionswegen getroffen werden:

  • Tröpfcheninfektion
  • Schmierinfektion

Von einer Tröpfcheninfektion ist dann die Rede, wenn der Krankheitserreger durch die Luft übertragen wird. Der Erreger kann beispielsweise durch Niesen oder Husten freigesetzt werden. Bei einer Schmiereninfektion wird der Krankheitserreger durch Körpersekrete wie Speichel, Urin, Sperma oder Stuhl übertragen. Zu den häufigsten Ursachen einer Herpesinfektion zählt in diesem Fall Küssen.

Lippenherpes wird in der Regel durch eine Schmiereninfektion übertragen. Darüber hinaus kann eine Herpesinfektion auch durch kontaminierte Gegenstände, wie beispielsweise Gläser oder Essbesteck erfolgen. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Herpesviren bis zu 48 Stunden außerhalb des Körpers überleben können.

Statistische Erhebungen haben ergeben, dass ca. 90% der Bevölkerung den Virus bereits seit ihrer Kindheit in sich tragen. Allerdings kommt es nur bei vergleichsweise wenigen Menschen zu einem offenen Ausbruch der Infektion.

Nach erfolgter Übertragung nisten sich die Herpesviren in den Zellen der DNA ein und warten dort auf eine Gelegenheit, um aktiv zu werden. Ob eine Herpesinfektion offen ausbricht, hängt zu weiten Teilen von den persönlichen genetischen Voraussetzungen eines Menschen ab.

Zudem kann eine Herpesinfektion auch durch äußere Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Stress, psychische Belastungen, hohe Sonneneinstrahlung oder das Immunsystem schwächende Vorerkrankungen ausgelöst werden. Bei Frauen kann der Ausbruch der Infektion durch eine Regelblutung begünstigt werden.

Welches sind die Symptome einer Herpes-Infektion?

Wenn Sie von Lippenherpes betroffen sind, machen sich die Symptome häufig schon vor der Bildung von Bläschen in Form eines brennenden Juckreizes bemerkbar. Zudem lässt sich beobachten, dass von der Infektion betroffene Stellen der Haut unter verstärkter Spannung stehen. In der Regel treten diese Vorboten ungefähr ein bis zwei Tage vor Ausbruch der eigentlichen Infektion aus.

Es kann jedoch auch durchaus vorkommen, dass sich Herpesbläschen ohne die beschriebenen Anzeichen wie aus dem Nichts bilden. In der zweiten Phase der ausbrechenden Infektion können Sie klar erkennen, ob Sie unter Lippenherpes leiden.

Merkmal sind kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die sich im Bereich der Lippen oder der Mundschleimhaut bilden. Da die Gefahr einer Wundinfektion mit anschließender Narbenbildung besteht, sollten Sie es unbedingt vermeiden, die Bläschen mit einer Nadel aufzustechen.

Auch wenn es schwierig erscheinen mag, gilt es Geduld zu bewahren, bis die Bläschen von selbst platzen. Anschließend bleibt eine kleine, aber durchaus schmerzhafte Wunde zurück, die ca. 10 Tage benötigt um zu verheilen.

Da die Gefahr einer Übertragung nach wie vor gegeben ist, sollten Sie im Umgang mit ihren Mitmenschen zunächst vorsichtig bleiben. Erst wenn die geplatzten Bläschen mit schützendem Schorf bedeckt sind, können Sie sicher sein, dass die Gefahr einer Übertragung der Infektion gebannt ist.

Eine Herpesinfektion kann neben der Lippen auch in anderen Arealen der Haut auftreten. Dies ist zumeist dann der Fall, wenn es zu einem Verschleppen der Viren kommt. Betroffene Stellen der Haut sind in diesem Fall häufig die Nase, die Wangen oder die Lider der Augen. Zu den weiteren möglichen Folgen einer Herpesinfektion zählen beispielsweise eine generelle körperliche Müdigkeit oder geschwollen Lymphknoten.

Wie sich Herpes effektiv behandeln lässt

Wenn Sie den Verlauf Ihrer Herpesinfektion verkürzen möchten, empfehlen sich hochwertige Cremes, in denen Wirkstoffe wie Aciclovir und Penciclovir enthalten sind.

Sofern Sie die Infektion mit mildernden Mitteln eindämmen möchten, ist es sinnvoll, Melissen-Creme zu verwenden. Wenn es darum geht, die Bläschen auszutrocknen, empfehlen sich Zinksalben und antiseptische Wundcremes.

Um eine Verbreitung der Viren zu verhindern, können Herpespflaster eingesetzt werden. Bei einer schweren Infektion kann es passieren, dass Herpes-Viren so tief in die Haut eindringen, dass mit herkömmlichen virenhemmenden Cremes keine Wirkung mehr erzielt werden kann. In diesem Fall sollten Sie sich von einem Arzt Tabletten verschreiben lassen, in denen der Wirkstoff Aciclovir enthalten ist.

Beratung durch einen Online-Arzt - wo liegen die Vorteile?

Wenn Sie an Herpes erkrankt sind, sollten Sie die Behandlung aufgrund der beschriebenen Risiken nicht in Eigenregie durchführen, sondern einen erfahrenen Arzt konsultieren. Nutzen Sie die Vorteile einer Online-Konsultation!

Hierbei gilt es einen Fragebogen auszufüllen, der den behandelnden Online-Ärzten Aufschluss über die Art und den Verlauf der Infektion bietet. Die Auswertung des von erfahrenen Ärzten zusammengestellten Fragebogens ermöglicht eine detaillierte und professionelle Diagnose des Krankheitsbildes. Sofern von Ihnen gewünscht, kann der Online-Arzt rezeptpflichtige Medikamente ausstellen, die Ihnen aus einer Apotheke zugeschickt werden.

Eine online erfolgende Beratung ist für Sie mit verschiedenen Vorteilen verbunden: Lange Wartezeiten in überfüllten Wartezimmern entfallen ebenso, wie der oftmals schwierig in den Arbeitsalltag zu integrierende Anfahrtsweg zum Arzt. Die benötigten Medikamente werden aus einer Apotheke innerhalb kürzester Zeit direkt zu Ihnen nach Hause geschickt. Die von einem Arzt online erteilten Ratschläge erfolgen selbstverständlich unter Einhaltung absoluter Diskretion.

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Genitalherpes behandeln

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