Hirsutismus

Erhalten Sie Ihr Medikament gegen Damenbart und anderen unangenehmen Haarwuchs - Behandlungsgebühr 15 Euro

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Medikamente für Gesichtsbehaarung bei Frauen

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Um exzessiven Haarwuchs an untypischen Stellen im Gesicht (Hirsutismus) effektiv zu behandeln, helfen auch rezeptpflichtige Medikamente. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Füllen Sie einfach unseren kurzen Fragebogen aus und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament. Ein Online-Arzt stellt auf der Grundlage Ihrer Anfrage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das Rezept aus. Das Medikament wird Ihnen dann von der Apotheke samt Privatrezept zugeschickt. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein. Diese beträgt 15 Euro. Nicht inkludiert sind die Kosten für das Medikament.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Hirsutismus erfahren?

Wenn Frauen unter exzessivem Haarwuchs an eher untypischen Stellen wie Damenbart an den Lippen, Kinn, Brust und Oberschenkel leiden, sprechen Mediziner von Hirsutismus. 10 bis 15 von 100 Frauen sind mehr oder weniger stark von dieser Erkrankung betroffen. Die vermehrte Behaarung gilt als unattraktiv und kann zu niedrigem Selbstbewusstsein sowie psychischen Belastungen führen.

Was ist Hirsutismus?

Als Hirsutismus wird eine verstärkte Körperbehaarung bei Frauen bezeichnet, die an Stellen wie der Oberlippe als charakteristischer Damenbart, dem Kinn sowie Wangen, Oberarme, Rücken, Bauch und Oberschenkel auftritt und einem typisch männlichen Behaarungsmuster entspricht. Anstelle der hellen, weichen Vellushaare treten dann dunkle und dicke Terminalhaare auf. Die Ursachen der Erkrankung sind vielfältig. Bei manchen Frauen ist die übermäßige Behaarung genetisch bedingt, bei anderen ist der Spiegel des männlichen Hormons Testosteron deutlich erhöht. Zumeist entwickelt sich das übermäßige Behaarungsmuster in Zeiten gravierender hormoneller Umstellungen wie das in der Pubertät, während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren der Fall ist. Der übermäßige Haarwuchs kann außerdem eines der Symptome für das Ovarialsyndrom oder einen Tumor sein. Es können zusätzlich noch weitere, typisch männliche Merkmale auftreten wie zum Beispiel ein Abschlaffen der Brust, eine Zunahme der Muskelmasse, tiefere Stimme, Bildung einer Glatze sowie Zyklusstörungen. Hinter diesen Virilisierung genannten Symptomen verbirgt sich eine erhöhte Bildung männlicher Sexualhormone.

Idiopathischer Hirustismus - Haarwuchs ohne Grunderkrankung

In den meisten Fällen lässt sich hinter der vermehrten Behaarung und dem Damenbart keine Grunderkrankung ausmachen. Dieser sogenannte idiopathische Hirsutismus scheint Frauen mit dunklen Haaren und Teint häufiger zu betreffen als hellhäutige Typen. Die Krankheit ist abzugrenzen von der Hypertrichose. Damit wird eine allgemeine Vermehrung der Körperhaare bezeichnet, bei der männliche Hormone keine Rolle spielen und es nicht zu einem übermäßigen Haarwuchs im Gesicht kommt.

Auslöser an den Eierstöcken

Die Hauptproduktionsstätte für Testosteron bei Frauen liegt in den Eierstöcken. Sind die Ovarien der Grund für die übermäßige Behaarung, zeigt sich der Testosteronspiegel, beziehungsweise der freie Testosteronspiegel, deutlich erhöht. Ein Ovarialsyndrom kann so zuverlässig diagnostiziert werden. Dieses auch als PCO bezeichnete Krankheitsbild ist relativ komplex und geht neben der übermäßigen Behaarung mit Zyklusstörungen bis hin zur Unfruchtbarkeit und Fettleibigkeit einher. In seltenen Fällen produziert ein Tumor am Eierstock die für die übermäßige Behaarung und den Damenbartverantwortlichen Androgene.

Auslöser an den Nebennieren

Treten in den Nebennieren Störungen auf, kann es ebenfalls zur verstärkten Bildung von Androgenen kommen. Als Indikator ist der Testosteronspiegel ebenfalls erhöht. In der Regel liegt gleichzeitig ein Androgenitales Syndrom (AGS) vor. Die Hormonproduktion der Nebennierung ist bei dieser Gruppe von Stoffwechselerkrankungen gestört, was zu einer erhöhten Produktion von Androgenen führt. In sehr seltenen Fällen ist eine Tumorerkrankung der Nebenniere der Grund für die übermäßige Behaarung im Gesicht und den Damenbart.

Weitere Ursachen für Hirsutismus

Bei einem minimalen Anteil von Patientinnen kann die Krankheit auf andere Auslöser zurückgeführt werden. Beim Cushing-Syndrom kann ebenfalls eine übermäßige Behaarung auftreten. Produziert Tumorgewebe der Hirnanhangdrüse übermäßig viel von dem Hormon ACTH, sprechen Mediziner vom Cushing-Syndrom. Bei der seltenen, hormonell bedingten Krankheit Akromegalie geht ein Überschuss an Wachstumshormonen mit verstärkter Körperbehaarung einher. Auch neurologische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen aus der Gruppe der Porphyrien können das Behaarungsmuster einer Frau verändern. Schließlich ist es auch möglich, dass Medikament den Haarwuchs hervorrufen. Ist dies der Fall, bessern sich die Symptome oft automatisch, wenn das Präparat abgesetzt oder ausgetauscht wird.

Wenn Frauen bemerken, dass sich ein übermäßiger Haarwuchs einstellt oder auf einmal ein Damenbartsprießt, sollten sie zur Abklärung einen Arzt aufsuchen, um eine zuverlässige Diagnose zu erhalten. Dazu muss der Arzt zunächst eine Anamnese vornehmen. Das bedeutet, er fragt nach der Krankengeschichte der Patientin. Interessant ist in diesem Fall, ob die übermäßige Behaarung oder der Damenbart auch andere Frauen in der Familie betrifft und die Krankheit somit genetisch bedingt sein könnte. Der Mediziner muss ebenfalls wissen, ob noch andere Merkmale einer Virilisierung wie eine tiefere Stimme in Verbindung mit einem Kehlkopfwachstum oder ein Ausbleiben der monatlichen Blutung stattgefunden haben. Patientinnen bemerken manchmal auch eine Vergrößerung ihrer Klitoris. Der Arzt wird eine körperliche Untersuchung vornehmen, um das Ausmaß des Haarwachstums festzustellen und das zugrundeliegende Muster zu analysieren. Daneben ist zur Abklärung eine Blutuntersuchung notwendig, in deren Rahmen die Werte der Hormone Testosteron, DHEAS und Prolaktin bestimmt werden. Sind diese Hormonwerte im Normbereich, sind die Ursachen des Damenbartes entweder genetisch bedingt oder auf Ovarialsyndrom zurückzuführen. Ein erhöhter Prolaktinspiegel bei Normwerten der anderen Hormone kann auf eine gutartige Geschwulst der Hirnanhangdrüse (Hypophysenadenom) hinweisen, sofern die Patientin nicht bestimmte Medikamente einnimmt. Zur weiteren Abklärung kann der Arzt zudem Computertomografie und Ultraschall veranlassen, um Tumore in den Nebennieren oder den Eierstöcken auszuschließen.

Medikamentöse Behandlung

Diagnostiziert der Arzt eine Krankheit, die für die übermäßige Behaarung verantwortlich ist, muss diese behandelt werden. Die Therapie richtet sich zum einen nach der Grunderkrankung, aber auch nach dem Ausmaß von Damenbart und übrigen störenden Körperhaaren. Hat die Patientin keinen Kinderwunsch, wird oft die Pille mit einer entsprechenden Zusammensetzung der notwendigen Hormone verschrieben, um sowohl die Empfängnisverhütung zu gewährleisten als auch den Damenbart zu therapieren. So sorgt das den Eisprung hemmende Ethinylestradiol, das in hormonellen Verhütungsmitteln enthalten ist, dafür, die Ausschüttung von Testosteron in den Ovarien zu verringern. Alternativ ist es möglich, Antiandrogene wie zum Beispiel Cyproteronacetat zu verabreichen, die das Wachstum der Haare an den Follikeln hemmen und die Wirkung der männlichen Sexualhormone abschwächen. Unter Umständen sind weitere rezeptpflichtige Medikamente notwendig wie GnRH-Analoga, um die männliche Behaarung in den Griff zu bekommen. Ist die starke Behaarung auf die Einnahme eines Medikamentes zurückzuführen, bessern sich die Symptome oft automatisch, wenn das Präparat abgesetzt oder ausgetauscht wird. Um den Damenbart zu behandeln, kann der Arzt auch nach der Diagnose eine Creme zur regelmäßigen Anwendung verschreiben. Der Wirkstoff dieser Creme ist Eflornithin. Sie wird zweimal täglich dünn auf die vom übermäßigen Haarwuchs betroffenen Hautstellen aufgetragen. Der Effekt zeigt sich erst nach mehreren Wochen der Behandlung. Wird die Creme abgesetzt, kommt der Haarwuchs wieder.

Bestimmte rezeptpflichtige Medikamente können bei einer lange andauernden Behandlung chronischer Krankheiten einen übermäßigen Haarwuchs an Gesicht und Körper begünstigen. Dazu zählen folgende Wirkstoffe:

  • Androgene und Anabolika, die zum Muskelaufbau im Sport, aber auch bei Krebs eingesetzt werden
  • Die Nebennierenrinde stimulierende Hormone wie ACTH
  • Ciclosporin
  • Diazoxid
  • Gestagene
  • Kortison
  • Minoxidil, als Blutdrucksenker und Haarwuchsmittel eingesetzt

 

Nicht immer benötigt Hirsutismus rezeptpflichtige Medikamente. Es stehen verschiedene kosmetische Anwendungen zur Wahl, um der Haare Herr zu werden. Rasieren kann gegen Haaren am Rücken und den Damenbart helfen, lässt aber oft Stoppeln zurück. Eine weitere Möglichkeit bietet die Epilation, was jedoch ebenfalls zu Hautreizungen führen kann. Eine Kosmetikerin kann Behandlungen mit Wachs durchführen. Für die Anwendung zu Hause stehen zudem mit Wachs beschichtete Streifen zur Verfügung. Gegen die unerwünschten Haare kann auch eine Paste aus Zucker und Zitronensaft helfen wie sie häufig im Orient verwendet wird. Andere Frauen haben gute Erfahrungen mit einer Laserbehandlung gemacht, um den Damenbart loszuwerden. Die Haarwurzeln werden bei dieser Methode verödet. So wird das Nachwachsen verlangsamt oder ganz verhindert. Ein Bleichen der Haare mit Wasserstoffperoxid wird von einigen Frauen favorisiert, bei Selbstbehandlungen kann es jedoch zu Hautreizungen kommen. Da jedoch auch ernsthafte Krankheiten hinter einem Hirsutismus stecken können, sollten Frauen unbedingt vor dem Beginn kosmetischer Behandlungen einen Arzt konsultieren. 


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