Cholesterin behandeln

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Um einen erhöhten Cholesterinspiegel effektiv zu behandeln, können oftmals rezeptpflichtige Medikamente helfen. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.

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Was sind erhöhte Blutfettwerte?

Cholesterin – bekannt aus Fernsehen, Werbung und vielen Mythen und Halbwahrheiten. Das Gerücht, dass man zum Frühstück keine Eier mehr essen sollte, hält sich hartnäckig. Dabei handelt es sich beim Cholesterin um einen wichtigen Nahrungsbestandteil und nur einen von vielen Blutfettwerten. Wenn diese jedoch permanent zu hoch sind, kann das gesundheitlich gefährlich werden.

Die Gründe für erhöhte Blutfettwerte können sehr unterschiedlich sein. Eine ungesunde Ernährung und wenig Bewegung sind die häufigste Ursache, aber auch eine angeborene Störung bei der Verarbeitung von Fetten im Körper ist möglich.

Was genau sind Blutfettwerte?

Die wichtigsten Blutfettwerte sind die Konzentration des Cholesterins und der Triglyzeride im Blut. Triglyzeride nehmen wir mit der Nahrung auf und sie werden dann im Körper weiterverarbeitet oder gespeichert. Sie machen mit mehr als 95 Prozent den größten Anteil der Körper- und Nahrungsfette aus. Für viele Prozesse im Körper sind sie notwendig.

Cholesterin hingegen wird sowohl über das Essen aufgenommen als auch im Körper selbst hergestellt, nämlich in der Leber und im Darm. Auch Cholesterin ist für den menschlichen Körper unerlässlich, denn es ist zum Beispiel ein Bauteil für Zellwände. Auch Gallensäure, Vitamin D und einige Hormone können ohne Cholesterin im Körper nicht hergestellt werden.

Wenn man Öl in Wasser gibt, vermischt es sich bekanntlich nicht. Dasselbe passiert beim Transport von Fett durch das „wässrige“ Blut. Es gibt also eigene Transporter für Fette im Körper, diese werden Lipoproteine genannt.

Bei Lipoproteine handelt es sich schematisch um eine einfache Konstruktion, nämlich eine Kapsel aus Proteinen. Diese sorgt dafür, dass sich die Fette leichter durch den Körper transportieren lassen.

Welche Blutfettwerte gibt es und wofür stehen sie?

Die verschiedene Arten dieser Kapseln und Transporter sind auch ein wichtiger Bestandteil einer Blutfettwertanalyse beim Arzt. Dort sind sie dann in der Regel unter den Abkürzungen “LDL” und “HDL” angegeben, die vielen Patienten bekannt sind. LDL steht für „low density lipoprotein“ und HDL steht für „high density lipoprotein“.

LDL ist für den Transport von Cholesterin in die Zellen verantwortlich und lagert überschüssiges Cholesterin in den Gefäßwänden ein. Die Ablagerungen verengen die Blutgefäße und es kommt zur schlechteren Versorgung der Organe, was besonders für das Herz fatal sein kann. Deshalb gilt ein hoher LDL-Cholesterin-Wert als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen und andere Komplikationen.

Wann gilt das LDL-Cholesterin erhöht? Es ist schwer einen exakten Grenzwert festzulegen, ab dem das LDL-Cholesterin im Blut gefährlich ist. Bisher gibt darüber keinen wissenschaftlichen und ärztlichen Konsens. Häufig verwendete Grenzwerte sind 70, 100 oder 115 Milligramm pro Deziliter Blut. Sie müssen aber im Gesamtbild mit anderen Risikofaktoren wie Gewicht, Vorerkrankungen und Lebensweise betrachtet werden.

HDL-Cholesterin, der „gute“ Wert, bezeichnet Transporter, die das Cholesterin größtenteils aus den Organen oder Gefäßen in die Leber transportieren. Es verhindert also eine stetige Gefäßverengung. Frauen sollten mehr als 48 Milligramm pro Deziliter HDL im Blut haben und Männer mehr als 40 Milligramm pro Deziliter.

Triglyzeride, manchmal auch „Neutralfette“ genannt, gehören ebenfalls zu den wichtigen Blutfettwerten. Doch auch hohe Triglyzeridwerte können schädlich sein und stellen einen Risikofaktor für Komplikationen dar. Hier gelten 150 Milligramm pro Deziliter als oberer Grenzwert.

Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass LDL schlecht ist und das HDL gut. Die Einteilung in „gut“ und „schlecht“ ist aber sehr grob, denn die Werte hängen miteinander zusammen und das HDL kann auch als neutraler Indikator angesehen werden.

Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass für Personen mit Vorerkrankungen andere Grenzwerte gelten. Wer bereits eine Gefäßerkrankung hat, einen Herzinfarkt hatte, an Diabetes leidet, Bluthochdruck hat oder raucht, sollte die Blutfettwerte individuell und unter Berücksichtigung dieser Vorerkrankungen ärztlich beurteilen lassen.

Klassifizierung erhöhter Blutfettwerte

Medizinisch lassen sich grob drei Formen von „Hyperlipidämien“ unterscheiden. Hyperlipidämie bedeutet „Zustand erhöhter Blutfettwerte“ oder auch „Fettstoffwechselstörung“.

Welche Fettstoffwechselstörungen gibt es?

  • Hypercholesterinämie: Cholesterin im Blut ist erhöht
  • Hypertriglyzeridämie: Triglyzeride im Blut sind erhöht
  • Gemischte Hyperlipidämie: Erhöhtes Cholesterin UND erhöhte Triglyzeride im Blut


Wie häufig sind die Blutfettwerte erhöht?

In Deutschland haben drei Viertel aller Erwachsenen erhöhtes Cholesterin von mehr als 200 Milligramm pro Deziliter. Bereits in der Altersgruppe der 30 – 39-jährigen haben mehr als 70 % der Männer und mehr als 60 % der Frauen erhöhte Cholesterinwerte.

Unsere Lebensweise und der Wohlstand, den die Menschheit in so kurzer Zeit erreicht hat, sind Teil des Problems, denn wir bewegen uns weniger und essen anders als unsere Vorfahren.

Wie kommt es zu erhöhten Blutfettwerten?

Viele Faktoren beeinflussen die Blutfettwerte. Leider sind einige dieser Umstände in der heutigen Arbeitswelt schwer zu vermeiden.

Ungesunde Lebensweise

Besonders häufig ist die Kombination aus einer ungesunden Lebensweise, fettreicher Ernährung mit vielen verarbeiteten Produkten und mangelnder Bewegung. Diese Faktoren können sowohl zu einer Erhöhung des Cholesterins als auch zu einer Erhöhung der Triglyzeride führen.

Es gibt einige Erkrankungen, die mit erhöhten Blutfettwerten einhergehen. Sehr häufig sind sie mit Diabetes vergesellschaftet. Aber auch eine Unterfunktion der Schilddrüse oder Nieren- und Lebererkrankungen können verantwortlich sein.

Auch Therapien mit einigen Medikamenten oder Hormonen führen zu erhöhten Blutfettwerten. Hoher Konsum von Alkohol und Zigaretten wirkt sich ebenfalls schnell negativ auf die Blutfettwerte aus. Die resultierenden Fettstoffwechselstörungen werden auch als „sekundäre Hyperlipoproteinämien“ bezeichnet.

Erbliche bedingte Faktoren

Außerdem gibt es erblich bedingte Erkrankungen, die einen Einfluss auf die Blutfettwerte haben. Diese angeborenen Störungen werden auch familiäre Hyperlipoproteinämien genannt. Bei diesen genetischen Erkrankungen gibt es eine hohe Variabilität und es können nur das Cholesterin, nur die Triglyzeride oder beide erhöht sein. Bei einigen Betroffenen ist auch nur das HDL zu niedrig.

Die genaue Ursache bei der familiären Hypercholesterinämie ist ein Defekt des Rezeptors für LDL, der durch eine Veränderung des Genmaterials entstanden ist. Allerdings werden alle erblich bedingten Fettstoffwechselstörungen durch die Lebensweise beeinflusst und können sich durch Änderungen im Lebensstil erheblich verbessern oder verschlechtern.

Hohe Blutfettwerte können auch während einer Schwangerschaft auftreten und verschwinden nach der Geburt meist aber schnell wieder.

Was sind die Folgen erhöhter Blutfettwerte?

Die Arteriosklerose oder Arterienverkalkung, also die Verengung der Blutgefäße, ist eine direkte und ernstzunehmende Folge von erhöhten Blutfettwerten. Arteriosklerose entsteht, wenn entsprechende Risikofaktoren zusammenkommen oder über längere Zeit präsent sind.

Was sind die Risikofaktoren für Arteriosklerose?

  • Rauchen
  • Ungesunde Ernährung (Viele Eier, rotes Fleisch, Salz, Fertiggerichte)
  • Übergewicht und mangelnde Bewegung
  • Stress, Belastung, psychische Erkrankungen
  • Chronische Entzündungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)
  • Hohes Alter
  • Männliches Geschlecht (Männer sind von Arterienverkalkung früher und öfter betroffen)


Erhöhte Blutfettwerte alleine verursachen keine Symptome, was sie besonders gefährlich macht. Sie fallen häufig erst auf, wenn erste Komplikationen auftreten.

Folgen einer Arterienverkalkung

In Folge einer Arterienverkalkung kommt es sowohl zu einer Verengung der Blutgefäße als auch zu einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel. Durch die Verengung der Blutgefäße folgt eine verschlechterte Durchblutung von Körperteilen.

Besonders gefährlich ist die Entstehung der koronaren Herzkrankheit mit Angina pectoris, die auch „Brustenge“ oder „Herzenge“ genannt wird. Diese Brustenge ist zunächst nur bei leichter Anstrengung spürbar, wird dann aber immer stärker und tritt schließlich auch bei Ruhe auf. Die Ursache ist die Verengung der Gefäße, die das Herz mit Blut und Sauerstoff versorgen. Wenn das Herz wiederum nicht adäquat arbeiten kann, ist die Versorgung des gesamten Körpers nicht mehr ausreichend gewährleistet.

Auch das Gehirn oder die Beine können minderversorgt sein. Bei der sogenannten „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ kommt es zur Verengung der Blutgefäße in den Beinen, was das Gehen erschweren kann und zur sogenannten „Schaufensterkrankheit“ führen kann. Betroffene haben Schmerzen in den Beinen und müssen daher häufig stehen bleiben.

Eine weitere Gefahr ist die Bildung von Blutgerinnseln, die die Gefäße verstopfen können. Sie können unter anderem Schlaganfälle oder einen Herzinfarkt auslösen. Es kann kein Blut mehr in das Gehirn oder die herzversorgenden Blutgefäße gelangen wodurch das Gewebe abstirbt.

Durch erhöhte Triglyzeride im Blut kann es außerdem zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kommen.

Hohe Blutfettwerte werden meistens erst bei Komplikationen wie Herzinfarkten entdeckt oder bei Vorsorgeuntersuchungen. Doch obwohl hohe Blutfettwerte zuerst keine Symptome verursachen, gibt es einige Erscheinungen, die auf die Erkrankung hindeuten können. Es kann zu „Xanthomatosen“ kommen. Das sind kleine, eingekapselte Fettablagerungen auf der Haut, die sich häufig um die Augen herum finden. Außerdem kann es bei hohen Blutfettwerten schnell zu einer Leberverfettung kommen, die bei Ultraschalluntersuchungen gut sichtbar ist.

Wie kann man erhöhte Blutfettwerte reduzieren?

Bei hohen Blutfettwerten sollte zunächst an eine Lebensstiländerung gedacht werden. Durch ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Betätigung können die Blutfettwerte erheblich gesenkt werden. Zusätzlich gibt es heutzutage sehr wirksame Medikamente, die die Menge der Blutfette senken können.

Medikamente

Zunächst spielen die sogenannten Statine eine wichtige Rolle. Diese Medikamentenart hemmt die Herstellung des Cholesterins im Körper. Es greift die fachsprachliche HMG-CoA-Reduktase an und behindert sie. Das Gesamt- und das LDL-Cholesterin kann mit Statinen um bis zu 60 % gesenkt werden.

Statine sind grundsätzlich das Mittel der ersten Wahl zur Vorbeugung von Herzinfarkten, aber auch zur Therapie nach einem stattgefundenen Herzinfarkt. Empfehlenswert ist bei Statinen eine abendliche Einnahme, da die körpereigene Herstellung von Cholesterin zu Beginn der Nacht am höchsten ist.

Über Fernarzt sind die Statine Atorvastatin, Simvastatin, Pravastatin, Crestor und Fluvastatin erhältlich. Nebenwirkungen können auftreten. Häufiger sind das Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden, seltener Muskelschmerzen.

Um hohe Triglyzeridwerte zu senken, eignen sich Fibrate, Omega-3-Fettsäuren und Nikotinsäure. Fibrate erhöhen den Abbau von Triglyzeriden und kommen zum Einsatz, wenn eine Lebensstiländerung und eine Therapie mit Statinen nicht ausreichend waren.

Omega-3-Fettsäuren senken ebenfalls die Triglyzeridproduktion und können bei Fernarzt in Form von Omacor bestellt werden.

Ezetimib ist ein relativ neues Medikament, das die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung hemmt. Die Aufnahme kann um bis zu 50 Prozent reduziert werden, allerdings wird dann die körpereigene Produktion von Cholesterin angekurbelt, was zu einer Gesamtverminderung um nur 20 Prozent führt.

Andere medizinische Maßnahmen

Außerdem sind Kombinationsmedikamente wie Inegy, das Ezetimib und Simvastatin zusammen enthält, verfügbar. In Studien wurde nachgewiesen, dass Ezetimib allein das Fortschreiten der Gefäßverengung nicht gänzlich aufhalten kann, weshalb sich diese Kombination gut eignet.

Bei sehr hohen Blutfettwerten ist auch eine LDL-Apherese möglich. Bei diesem technischen Verfahren, das nur im Krankenhaus durchgeführt werden kann, wird das LDL-Cholesterin aus dem Blut sortiert. Diese Prozedur eignet sich jedoch nicht als Langzeittherapie.

Wenn weitere Grunderkrankungen wie beispielsweise Diabetes vorliegen, muss ein Therapieplan dies berücksichtigen. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutfettwerte ist essenziell. Bei hohen Blutfettwerten gilt ganz besonders, dass ein früher Therapiebeginn sehr viel wert ist. Die Arterienverkalkung beginnt meist früh und ohne durch Beschwerden aufzufallen, aber mit den richtigen Maßnahmen und der richtigen Therapie, lassen sich Komplikationen vermeiden.

Wie kann man hohem Cholesterin und anderen Blutfettwerten vorbeugen?

Eine wichtige und effiziente Maßnahme ist eine Veränderung des Lebensstils hin zu einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Betätigung. Es ist gut möglich, dass sich die Blutfettwerte bereits durch diese nichtmedikamentösen Schritte normalisieren lassen. Die Veränderungen sollten nachhaltig sein und das Ziel sollte ein normales Körpergewicht und eine gesunde Ernährung sein.

Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Wandern, Walking, Laufen, Radfahren, Tanzen und Schwimmen. Wichtig ist, dass diese auch regelmäßig praktiziert werden. Am besten sollte man sich täglich für zumindest 30 Minuten betätigen. Bei Übergewicht sollte allerdings eine Überbelastung der Gelenke verhindert werden und mit einer gewissen Vorsicht mit dem Sport begonnen werden.

Einige Nahrungsmittel enthalten besonders viel Cholesterin und sollten bei erhöhtem Cholesterin im Blut vermieden werden. Dazu zählen Eigelb, Aal, Meeresfrüchte, Innereien und die Haut von Geflügel oder Fisch. Aber auch andere Nahrungsmittel mit hohem Fettgehalt sollten vermieden werden, wie beispielsweise Butter, Speck, Sahne, fette Käsesorten, Schmalz und Eiscreme. Auch auf Fertigprodukte, Süßigkeiten und Getränke mit hohem Zuckergehalt sollte verzichtet werden.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte vor allem dauerhaft umgesetzt werden. Deswegen sollten Betroffene einen individuellen Weg finden sich gesund zu ernähren, den sie lange aufrechterhalten können. Zentral sollten dabei Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sein, aber auch Nüsse, Hülsenfrüchte, Salat, mageres Fleisch, Fisch und Magermilchprodukte sind geeignet.

Wichtig ist auch der Verzicht oder die Reduktion des Alkoholkonsums, denn Bier beispielsweise enthält sehr viele Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Das Rauchen ist ein eigener Risikofaktor für die Entwicklung von Arteriosklerose und sollte auch aufgegeben werden, um Komplikationen zu vermeiden und die Risiken gering zu halten.

Quellen

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