Asthma: Nicht heilbar, aber gut zu behandeln

Um es gleich vorweg zu nehmen: Asthmaerkrankungen sind nach aktuellem Stand der Medizin nicht heilbar.

Die Atembeschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben, die Symptome sind aber immer gleich:

  • Lungenmuskulatur verkrampft
  • Kommt keine Atemluft mehr aus den Lungen heraus oder in den Körper hinein
  • Gefühl der Enge in der Brust löst Panik aus, und diese Panik macht den Asthmaanfall erst richtig schlimm

Ein Asthmaspray weitet die Lungen, so dass im Notfall immerhin schon wieder Luft zum Atmen da ist. Aber heilen kann es die Erkrankung nicht.

Eine Behandlung zielt bei Asthma grundsätzlich darauf ab, die Symptome zu mildern und das Leben für die Betroffenen zu erleichtern. Eine dauerhafte Therapie kann neben Medikamenten, die rezeptpflichtig sind, auch Atemübungen, Entspannungsübungen und verschiedene Strategien zur Vermeidung von Stresssituationen enthalten.

Beliebte Asthma-Medikamente

Begriffsklärung: Was genau ist Asthma eigentlich?

Als Asthma bezeichnet man eine chronische Entzündung der Atemwege. Diese Entzündung verursacht eine Verengung der Bronchien, die gleichzeitig extrem empfindlich sind.

Wirklich heilbar ist diese Entzündung nicht. Es gibt bislang keine Medikamente, um sie gezielt und dauerhaft abklingen zu lassen.

Bei 60 % der Menschen, die schon in der Kindheit unter Asthmaanfällen litten, verschwindet die Erkrankung irgendwann spontan. Bei Menschen, die erst im Erwachsenenalter erkranken, passiert das nur in 20 % der Fälle.

Aber ganz egal, ob Kind oder Erwachsener - mit der richtigen Therapie und einer zuverlässigen Behandlung der Symptome lässt es sich auch mit Asthmaerkrankungen gut leben.

Wichtig ist, dass die Medikamente wirklich regelmäßig eingenommen werden, dass das Notfallspray immer zur Hand ist, und dass die Auslöser der Asthmaanfälle vermieden werden.

In Deutschland leiden etwa 6 Millionen Menschen unter Asthma, das sind 5 % der Erwachsenen und 10 bis 15 % aller Kinder und Jugendlichen. Die Behandlung der Erkrankung verursacht hierzulande jährlich etwa 2,5 Milliarden Euro an Kosten.

Pro Jahr sterben trotzdem rund 6.000 Erwachsene an den Folgen ihrer Asthmaerkrankung.

Was passiert bei einem Asthmaanfall?

Wer von Asthmaanfällen betroffen ist, hat bei einem akuten Anfall das Gefühl, dass wirklich gar nichts geht. Die Lunge nimmt einfach keine Luft mehr auf, das Atmen fällt schwer. Dabei passiert gerade bei einem Anfall eine ganze Menge.

Denn eine Asthmaerkrankung bedeutet, dass die Atemwege entzündet sind. Eine Entzündung ist eine heftige Immunreaktion, die normalerweise der Abwehr von Krankheitserregern dient.

Bei einem Asthmaanfall verengen sich die entzündeten Bronchien, also die kleinen Verzweigungen in der Lunge, durch die die Atemluft normalerweise bis in den Blutkreislauf gelangt.

Die Enge hat zwei Ursachen:

  1. Schwellen die Schleimhäute in den Atemwegen an
  2. Verkrampft die Atemmuskulatur

Im Asthmaspray sind Wirkstoffe enthalten, die die verkrampfte Muskulatur lösen und die Schleimhäute relativ schnell wieder abschwellen lassen. Das Spray wirkt normalerweise innerhalb von Sekunden. Die Krämpfe können sich aber auch spontan wieder lösen oder bewusst durch ruhige Atemübungen gelöst werden.

Allergisches Asthma

Die Auslöser von Asthmaanfällen sind individuell verschieden. Gemeinsam ist bei allen Betroffenen aber, dass die Erkrankung auf einer Fehlreaktion des Immunsystems basiert. Man spricht beim sogenannten Asthma bronchiale daher auch von einem allergischen Asthma.

Die Erkrankung betrifft immer mehr Menschen. Den genauen Grund dafür weiß man noch nicht, aber es gibt eine Menge Faktoren, die Einfluss auf die Entwicklung von allergischen Beschwerden verschiedener Art haben.

Bei der Lungenerkrankung geht man davon aus, dass die relativ sterile Umwelt mit wenig Trainingsgelegenheiten für das Immunsystem Einfluss hat. Auch die in der Luft befindlichen Schadstoffe von Abgasen, Zigarettenrauch, Ozon, verschiedenen Chemikalien und Stickoxiden haben Einfluss auf entzündliche Veränderungen der Atemwege.

Wenig Frischluft in den tendenziell sehr gut abgedichteten und selten gelüfteten Häusern mag ein weiterer Faktor sein, der zu allergischen Reaktionen im Atemapparat beiträgt.

Wenn Mütter während der Schwangerschaft rauchen, schädigt auch das die Lungen der Kinder. Und letzten Endes werden auch immer mehr frühgeborene Kinder mit unreifer Lunge gerettet. Die Überlebenschancen dieser extrem früh geborenen Kinder waren nie so hoch wie heute - aber sie müssen oft in den ersten Lebenswochen beatmet werden und bekommen spezielle Medikamente, die die Reifung der kleinen Lungen vorantreiben soll. Das Risiko von Lungenerkrankungen unterschiedlicher Art ist bei diesen Kindern dann  höher.

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Asthmaanfälle sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jeder Anfall schädigt das Lungengewebe weiter. Das Bronchialgewebe vernarbt mit der Zeit, und die Muskulatur der Lunge verdickt. Damit fällt das Ausatmen immer schwerer. Die Lungenbläschen werden dann überbläht, die Austauschfläche für Sauerstoff wird insgesamt kleiner.

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