Asthma behandeln

Erhalten Sie Ihre Sprayausstattung zur Vorbeugung von Atemnot - Rezeptgebühr 15 Euro

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Medikamente für Asthma

Um Asthma-Symptome einzudämmen, helfen oftmals nur noch Sprays. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt. Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein. Diese beträgt 15 Euro. Nicht inkludiert sind die Kosten für das Medikament.


Möchten Sie mehr über die Behandlung von Asthma erfahren?

Der Begriff Asthma geht auf das gleichnamige Wort im altgriechischen zurück, das so viel bedeutet wie Beklemmung. Tatsächlich kommt es bei der anfallsartig auftretenden entzündlichen Erkrankung der Atemwege oft zu einem Gefühl der Bedrückung im Brustbereich. Eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Reizen führt zu den typischen Asthmasymptomen wie Luftnot, Husten und pfeifender Atmung. Bei einem akuten Asthmaanfall kann die Ausatmung unmöglich werden, weil sich die Atemwege verengen. Es entsteht das sogenannte Giemen mit einem pfeifenden Einatmungsgeräusch. Die Erkrankung erfordert immer eine Langzeittherapie.

Es werden bei Asthma drei Formen unterschieden, die wiederum verschiedene Auslöser und daher verschiedene Formen haben können.

  • allergisches Asthma
  • nicht-allergisches Asthma
  • gemischt-förmiges Asthma

Allergisches Asthma hängt mit entsprechenden Allergien im Bereich der Atemwege zusammen. In vielen Fällen findet ein sogenannter Etagenwechsel statt. Die Allergiesymptome weiten sich dabei von ihrem primären Auftreten im Nasenbereich auf Bronchien und Lunge aus. Daneben gibt es die nicht-allergische Form und das sogenannte gemischt-förmige Beschwerdebild mit asthmatischen Symptomen. Nicht-allergisches Asthma wird durch Abwehrreaktionen im Körper ausgelöst, allerdings nicht durch Allergene, sondern durch den Anstieg des Gehalts von Immunglobulin E, einem Antikörper.

Es konnte noch nicht bis ins Detail erforscht werden, warum Menschen Asthma entwickeln. Verschiedene Auslöser werden allerdings mit ihr Verbindung gebracht, die sich wiederum in den unterschiedlichen Asthmaformen widerspiegeln.

Mögliche Auslöser:

  • Allergene
  • Infekte
  • Arzneimittel
  • physische Komponenten (z.B. Anstrengungsasthma, berufsbedingtes Asthma: langjähriger Kontakt mit Auslösern)
  • Saures Aufstoßen

In der allergischen Form sind Allergene wie Pollen, Tierhaare und einiges mehr verantwortlich. Bei berufsbedingten Asthmabeschwerden ist die Exposition gegenüber Stoffen, die die Atemwege reizen, vermutlich ursächlich. Manche Infekte hinterlassen zudem als Spätfolge asthmatische Beschwerden. Auch Arzneimittel können die Erkrankung ebenso bedingen. Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, also insbesondere Schmerzmittel, sowie u.a. Entzündungshemmer, beinhalten diese Nebenwirkungen. Saurer Reflux (Rückfluss) aus dem Magen, der die Speiseröhre reizt, kann ebenso zu asthma-artigen Beschwerden führen, da die Atemwege mit betroffen sind. In einigen Fällen werden schließlich psychische Komponenten mindestens als Mitauslöser vermutet. In diese Richtung gehen das sogenannte Anstrengungsasthma und Formen, bei denen in aufregenden, psychisch belastenden Situationen Asthmabeschwerden auftreten. Auch berufsbedingt können Betroffene teils langjährig bestimmten Allergenen ausgesetzt sein, die auf die Dauer die Atemwege reizen und die Erkrankung hervorrufen. Hierz gehören beispielsweise die Berufsgrupppen des Hausmeisters, Bäckers sowie Maler und Lackierer.

Symptome und Diagnose

Typisch für Asthma ist die Tatsache, dass die Symptomatik bestimmten Schwankungen unterliegt. Die Beschwerden gehen immer einmal wieder zurück und kommen dann wieder. Das ist auch für die Behandlung der Erkrankung wichtig. Es muss sich immer um eine Langzeittherapie handeln, die vor allem die Prävention gegenüber akuten Anfällen beinhaltet und entzündliche Prozesse im Atemwegsbereich zurückdrängt. Die wechselnde Intensität der Erkrankung unterscheidet Asthma von anderen Erkrankungen wie beispielsweise der COPD. Bei letzterer kommt es zu einer chronischen Verengung der Atemwege, die nicht reversibel ist.

In der Diagnostik steht die Spirometrie als maßgebliches medizinisches Verfahren zur Verfügung. Dabei werden das Lungen- und Atemvolumen sowie die Luftdurchflussgeschwindigkeiten gemessen, um die Lungenfunktion zu bewerten. Eine entscheidende Messgröße in diesem Kontext ist der sogenannte Peak Flow. Das englische Wort steht in der deutschen Sprache für Spitzenfluss und bezeichnet die maximale Ausatmungsgeschwindigkeit eines Menschen. Während der Langzeittherapie müssen regelmäßige Testszu den Messgrößen durchgeführt werden, um die Entwicklung der Erkrankung zu kontrollieren.

Medikamentöse Therapie

In der Langzeittherapie stehen rezeptpflichtige Medikamente im Mittelpunkt. Dabei geht es vor allem um Asthmaspray, das meist als Fertig-Inhalator in regelmäßiger Anwendung zur Verfügung stehen muss. Das Spray enthält vor allem anti-entzündliche Komponenten in Form von Kortikoiden. Daneben wird ein Notfallspray ausgehändigt, das zu einer unverzüglichen Weitung der Atemwege führt, wenn sich ein entsprechender Anfall ankündigt. Die Behandlung kann mit Tabletten ergänzt werden. Wer unter Asthmabeschwerden leidet, ist chronisch krank und kann auf eine Langzeittherapie nicht verzichten.

Alternative Behandlungsmethoden

Als eine alternative Behandlungsmethode im Asthmabereich konnte sich die sogenannte Thermoplastie etablieren. Sie ergänzt die medikamentöse Langzeittherapie. Die Atemwege von Asthmatikern sind allgemein verengt, weil die Bronchienmuskulatur sich verkrampft und verdickt. Bei dem thermoplastischen Verfahren wird ein kleiner Schlauch durch Mund oder Nase in die Luftröhre des Patienten geführt. Unter Vollnarkose wird Wärme an die Wände der Atemwege abgegeben, was zu einer Entspannung führt. Das Verfahren nimmt etwa eine halbe Stunde in Anspruch. Es führt zu einem kurzen Klinikaufenthalt von 5-6 Tagen. Eine Behandlungsroutine von drei Sitzungen im Abstand von einem Monat hat sich bewährt. Dieser alternative Behandlungsansatz kann auf gute Erfolge verweisen, weil sich der allgemeine Asthmazustand von Erkrankten verbessert. So kann etwa die Schwere und Frequenz von Asthmaanfällen regelmäßig vermindert werden. In aller Regel bleibt dennoch die Langzeittherapie und Medikamentengabe notwendig. Hier kann aber unter Umständen die Dosis verringert werden.

In aller Regel handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Die Prävention gegenüber akuten Anfällen steht im Fokus jedes Behandlungsansatzes.
Ein akuter Asthmaanfall mit der Verengung der Atemwege kann dahin gehen, dass eine Ausatmung unmöglich wird und der Zustand lebensgefährlich wird. Neben der Langzeittherapie mit entsprechenden Arzneimitteln ist es so auch die ständige Verfügbarkeit eines Notfallsprays unabdingbar. Weiterhin sollten Betroffene Verhaltensmaßregeln für den Akutanfall an die Hand bekommen. Bestimmte Atemtechniken und Position wie die Kutscherhaltung, die man bei einem beginnenden Anfall einnehmen sollte, können diesen in seiner Wirkung abschwächen und Zeit gewinnen bis medizinische Hilfe eintrifft. Keinesfalls darf die Erkrankung unbehandelt bleiben.


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