Trinordiol 21 überzogene Tabletten

EurimPharm Arzneimittel GmbH

Trinordiol 21 ist ein so genanntes Kombinationspräparat. Jede überzogene Tablette enthält eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, Levonorgestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein Estrogen). Da die überzogenen Tabletten in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese „Pille“ als Dreiphasenpräparat bezeichnet.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Zusätzliche Information

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3 x 21 Stück, 6 x 21 Stück


Trinordiol 21 ist ein so genanntes Kombinationspräparat. Jede überzogene Tablette enthält eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, Levonorgestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein Estrogen). Da die überzogenen Tabletten in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese "Pille" als Dreiphasenpräparat bezeichnet.
Trinordiol 21 wird angewendet zur Empfängnisverhütung (hormonales Kontrazeptivum, „Pille“).

Was Trinordiol 21 enthält:

Die Wirkstoffe sind: Ethinylestradiol und Levonorgestrel

Jede rotbraune überzogene Tablette enthält 0,05 mg Levonorgestrel und 0,03 mg Ethinylestradiol
Jede weiße überzogene Tablette enthält 0,075 mg Levonorgestrel und 0,04 mg Ethinylestradiol
Jede hellgelbe überzogene Tablette enthält 0,125 mg Levonorgestrel und 0,03 mg Ethinylestradiol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Rotbraune überzogene Tabletten: Lactose-Monohydrat, Povidon K 25, K 90, Magnesiumstearat, Sucrose (Saccharose), Talkum, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Glycerol 85 %, Montanglycolwachs, Maisstärke, Titandioxid (E 171), Eisenoxidhydrat (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172)
Weiße überzogene Tabletten: Lactose-Monohydrat, Povidon K 25, K 90, Magnesiumstearat, Sucrose (Saccharose), Talkum, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Montanglycolwachs, Maisstärke
Hellgelbe überzogene Tabletten: Lactose-Monohydrat, Povidon K 25, K 90, Magnesiumstearat, Sucrose (Saccharose), Talkum, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Glycerol 85 %, Montanglycolwachs, Maisstärke, Titandioxid (E 171), Eisenoxidhydrat (E 172)
Nehmen Sie Trinordiol 21 immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Sie müssen die überzogenen Tabletten jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, falls erforderlich mit etwas Flüssigkeit, in der auf der Packung angegebenen Reihenfolge einnehmen. Über 21 aufeinander folgende Tage müssen Sie jeweils 1 überzogene Tablette täglich einnehmen, wobei Sie mit der überzogenen Tablette Nr. 1 beginnen und in der angegebenen Pfeilrichtung fortfahren. Es werden also zuerst die 6 rotbraunen, danach die 5 weißen und dann die 10 hellgelben überzogenen Tabletten eingenommen. Den Wochentag, an dem Sie die erste überzogene Tablette einer Packung einnehmen, kennzeichnen Sie bitte. Diese Maßnahme ermöglicht Ihnen die Kontrolle über die tägliche Einnahme. Mit der Einnahme der überzogenen Tabletten aus der nächsten Packung beginnen Sie nach einer 7-tägigen Einnahmepause, in der es üblicherweise zu einer Blutung (Abbruchblutung) kommt. Diese beginnt in der Regel 2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten überzogenen Tablette und kann noch andauern, wenn Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung beginnen.
Bleiben Sie bei der einmal gewählten Tageszeit für die Einnahme. Beim Überschreiten des Einnahmeabstands von 24 Stunden um 12 Stunden ist die empfängnisverhütende Wirkung in diesem Zyklus nicht mehr zuverlässig.

Wie lange sollten Sie Trinordiol 21 einnehmen?

Trinordiol 21 kann im Allgemeinen so lange angewendet werden, wie eine hormonale Methode der Empfängnisverhütung gewünscht wird und dem keine gesundheitlichen Risiken entgegenstehen.
Sollte es ausnahmsweise innerhalb der einnahmefreien Pause einmal zu keiner Blutung kommen, ist die Anwendung des Präparates zunächst nicht weiterzuführen. Es muss ein Arzt aufgesucht und eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
Wie alle Arzneimittel kann Trinordiol 21 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Einnahme hormonaler Empfängnisverhütungsmittel ist mit einem erhöhten Risiko venöser und arterieller thromboembolischer Krankheiten (z. B. venöse Thrombosen, Lungenembolien, Schlaganfall, Herzinfarkt) verbunden. Dieses Risiko kann durch zusätzliche Faktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Störung der Blutgerinnung oder des Fettstoffwechsels, erhebliches Übergewicht, Krampfadern, vorausgegangene Venenentzündungen und Thrombosen) weiter erhöht werden, siehe Abschnitt 2. unter "Gefäßerkrankungen".
Über das Vorkommen von Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Lebergeschwülsten siehe Abschnitt 2 unter "Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane" bzw. „Gallenwegserkrankungen und Lebertumoren“.

Allgemeine Nebenwirkungen

Häufig: Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme)

Herz / Kreislauf

Gelegentlich: Blutdruckanstieg
Sehr selten: Verschlechterung von Krampfadern

Gastrointestinaltrakt

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
Gelegentlich: Bauchkrämpfe, Blähungen, Änderung des Appetits (gesteigert/verringert)
Selten: Gelbsucht
Sehr selten: Auftreten oder Verschlechterung von Gallenblasenerkrankungen, einschließlich Gallensteine, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), bösartige Geschwülste der Leber
Häufigkeit unbekannt: Leberschaden (z.B. Hepatitis, Leberfunktionsstörung), Dickdarmentzündung aufgrund Mangeldurchblutung der Darmgefäße (ischämische Kolitis), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)

Stoffwechsel

Häufig: Gewichtsveränderungen (Zu- oder Abnahme)
Gelegentlich: Veränderungen der Blutfettwerte (einschließlich der Triglyzeride)
Selten: Verminderte Fähigkeit, Glukose abzubauen (Glukoseintoleranz), Verringerung des Folsäurespiegels im Blut
Sehr selten: Verschlechterung einer Porphyrie (Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs)

Nervensystem und Psyche

Sehr häufig: Kopfschmerzen (einschließlich Migräne)
Häufig: Stimmungsschwankungen, einschließlich depressiver Verstimmungen, Nervosität, Schwindelgefühl, Veränderung des Geschlechtstriebes (Libido)
Sehr selten: Chorea (Veitstanz) oder Verschlechterung einer Chorea

Haut

Häufig: Akne
Gelegentlich: Hautausschlag, bräunliche Flecken, vorwiegend im Gesicht (Chloasma, z.T. bleibend), vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall
Selten: Knotenrose (Erythema nodosum)
Sehr selten: bestimmter Hautausschlag (Erythema multiforme)

Sinnesorgane

Selten: Kontaktlinsenunverträglichkeit
Sehr selten: Sehnervenentzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen), Thrombose der Netzhautgefäße

Urogenitaltrakt und Brust

Sehr häufig: Durchbruch-, Schmierblutungen
Häufig: Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brüste, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Menstruation (Dysmenorrhoe), Veränderung des menstruellen Blutflusses, Veränderungen der Schleimhaut und Schleimbildung im Bereich des Muttermundes, Infektionserkrankungen der Scheide (z.B. Candidiasis mit Fluor vaginalis), Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe)
Sehr selten: Hämolytisch-urämisches Syndrom (spezielle Bluterkrankung, die Nierenschäden hervorruft)

Immunsystem

Selten: Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen (unterschiedlich stark ausgeprägte Überempfindlichkeitsreaktionen), darunter sehr seltene Fälle von Nesselsucht (Urtikaria), Gesichtsschwellungen (Quincke-Ödem) und schweren Reaktionen mit Atem- und Kreislaufsymptomen
Sehr selten: Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (bestimmte Erkrankung des Immunsystems)

Sie dürfen Trinordiol 21 nicht einnehmen,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Levonorgestrel oder Ethinylestradiol oder einem der sonstigen Bestandteile von Trinordiol 21 sind

- wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein

- wenn Sie eine akute oder chronische Lebererkrankung haben oder wenn Sie früher einmal an der Leber erkrankt waren und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben oder wenn bei Ihnen ein erhöhter Blutgehalt an gelbbraunem Gallenfarbstoff (Bilirubin) durch Störung der Ausscheidung in die Galle (Dubin-Johnson- oder Rotor -Syndrom) festgestellt wurde.

- wenn Sie eine Lebergeschwulst haben oder früher hatten

- bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln (Thrombose, Thromboembolie) in Venen (z.B. tiefe Beinvenenthrombose oder Lungenembolie)

- bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln in Arterien (z.B. Herzinfarkt) oder bei Vorstadien solcher durch Blutgerinnsel in den Arterien bedingten Erkrankungen (z.B. anfallsartiges Engegefühl im Brustkorb, sogenannte Angina pectoris, oder anfallsweise auftretende, durch Mangeldurchblutung des Gehirns bedingte Störungen wie Sehstörungen oder Muskellähmung)

- bei bekannter Veranlagung für die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen oder Arterien (z.B. Mangel an Antithrombin III, an Protein C oder an Protein S oder eine andere mit Thromboseneigung einhergehende Gerinnungsstörung des Blutes, Herzklappenerkrankung oder Herzrhythmusstörung)

- bei vorausgegangenem Schlaganfall

- wenn Sie schwer einstellbaren Bluthochdruck haben

- wenn Sie eine Zuckerkrankheit mit Gefäßveränderungen haben

- wenn Sie unter Kopfschmerzen leiden, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergehen

- bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht

- wenn Sie bösartige, sexualhormonabhängige Geschwülste (z. B. der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut) haben oder wenn ein Verdacht darauf besteht

- wenn Sie Blutungen aus der Scheide haben, deren Ursache nicht abgeklärt ist.

Raucherinnen (siehe Abschnitt "Gefäßerkrankungen")

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