Monuril 3000 mg Granulat

Zambon S.p.A

Monuril ist ein Breitbandantibiotikum und wird angewendet bei akuten unkomplizierten Harnwegsinfektionen (durch Fosfomycin-empfindliche Erreger) bei Frauen ab dem 12. Lebensjahr.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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1 x 8 g

Monuril ist ein Breitbandantibiotikum und wird angewendet bei akuten unkomplizierten Harnwegsinfektionen (durch Fosfomycin-empfindliche Erreger) bei Frauen ab dem 12. Lebensjahr. Die offiziellen Richtlinien zur sachgerechten Anwendung von Antibiotika sind zu beachten.
 
Monuril ist in Packungen mit 1 Beutel zu 8 g weißem Granulat erhältlich.

1 Beutel mit 8 g Granulat enthält 5,631 g Fosfomycin-Trometamol (entsprechend 3 g Fosfomycin).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Sucrose, Saccharin, Mandarinenaroma, Orangenaroma

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
Frauen über 50 kg Körpergewicht nehmen den gesamten Beutelinhalt auf einmal ein.

Monuril sollte ca. 2 Std. vor bzw. 2 Std. nach der Mahlzeit eingenommen werden. Lösen Sie bitte den Inhalt eines Beutels in einem Glas Wasser (ca. 150-200 ml) oder in einem anderen nicht alkoholischen Getränk auf und trinken Sie es sofort. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Monuril zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Monuril eingenommen haben, als Sie sollten

Überdosierungserscheinungen sind bisher nicht bekannt geworden. Ein spezielles Gegenmittel ist nicht vorhanden. Gegebenenfalls sollte symptomatisch und unterstützend behandelt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Entzündung der Scheide (Vulvovaginitis)
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Durchfall, Übelkeit, Verdauungsstörung (Dyspepsie)
  • körperliche Schwäche (Asthenie)

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Behandelte):

  • Verminderte Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), erhöhte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytose)
  • Missempfindung wie Kribbeln oder Taubheit (Parästhesie)
  • Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Erhöhung von Leberenzymen (Transaminaseerhöhung)
  • Hautausschlag (Rash), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus)
  • Ermüdung

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Behandelte):

  • Herzrasen (Tachykardie)

Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • allergische Reaktionen, schwere allergische Reaktion, die lebensbedrohlich sein kann (anaphylaktischer Schock)
  • Entzündung des Sehnerv (optische Neuritis)
  • Erniedrigter Blutdruck (Hypotonie)
  • Asthma
  • durch Antibiotika ausgelöste Entzündung des Dickdarms (Pseudomembranöse Colitis)
  • toxischer Hautausschlag, rasches Anschwellen von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)

Monuril darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Fosfomycin-Trometamol oder einen der sonstigen Bestandteile von Monuril sind.
  • bei stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatininclearance kleiner als 20 ml/min)

Kinder und Jugendliche: 
Es liegen keine Daten vor, daher sollte dieses Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Während der Einnahme von Monuril:
Während oder nach der Behandlung mit Antibiotika, einschließlich Monuril, können Durchfälle auftreten. Bei schwerem, anhaltendem und/oder blutigem Durchfall wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen. Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Anaphylaxie und anaphylaktischer Schock können während der Behandlung mit Fosfomycin auftreten und möglicherweise lebensgefährlich sein. Wenn solch eine Reaktion auftritt, darf Fosfomycin nicht nochmals verabreicht werden und eine geeignete medizinische Behandlung ist einzuleiten.

Einnahme von Monuril zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bei gleichzeitiger Gabe mit Metoclopramid ist eine Verringerung der im Urin benötigten hohen Konzentrationen des Wirkstoffes Fosfomycin-Trometamol beschrieben worden. Aus diesem Grunde soll die Einnahme beider Wirkstoffe im Abstand von ca. 2-3 Std. erfolgen. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Wenn Sie gerinnungshemmende Arzneimittel (Vitamin K Antagonisten) einnehmen, sprechen Sie vor der Einnahme von Monuril mit Ihrem Arzt.

Einnahme von Monuril zusammen mit Nahrungsmitteln:
Nahrung kann die Aufnahme des Wirkstoffes von Monuril verzögern. Daher sollte das Arzneimittel auf nüchternen Magen, oder 2 – 3 Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wie alle Arzneimittel sollte Monuril während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger NutzenRisiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt eingenommen werden. Der Wirkstoff geht in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nach Anwendung an einer begrenzten Anzahl von schwangeren Frauen sind bisher keine nachteiligen Wirkungen von Fosfomycin-Trometamol auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes oder des Neugeborenen beobachtet worden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Spezielle Studien wurden nicht durchgeführt. Aber es wurde im Rahmen der Anwendung von Monuril vonSchwindel berichtet, der die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen oder eine Maschine zu bedienen, beeinträchtigen kann.

Monuril enthält Sucrose.
Bitte nehmen Sie Monuril erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 1 Beutel Monuril enthält ca. 2,3 g Sucrose entsprechend 0,19 Broteinheiten (BE). Monuril ist gluten- und lactosefrei.

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