Maitalon 20 0,02 mg/3 mg Filmtabletten

Gedeon Richter Plc.

MAITALON 20 ist ein Arzneimittel zur hormonalen Empfängnisverhütung, ein sogenanntes Kontrazeptivum bzw. die Pille. Jede Tablette enthält eine kleine Menge von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen: Ethinylestradiol und Drospirenon. Kontrazeptiva, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspille“ bezeichnet.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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MAITALON 20 ist ein Arzneimittel zur hormonalen Empfängnisverhütung, ein sogenanntes Kontrazeptivum bzw. die Pille. Jede Tablette enthält eine kleine Menge von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen: Ethinylestradiol und Drospirenon. Kontrazeptiva, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspille“ bezeichnet.

MAITALON 20 0,02 mg/3 mg sind in Kalender-Blisterpackungen aus PVC/PE/PVDC-Aluminium
verpackt.

Packungsgrößen:
1 × 21 Filmtabletten.
3 × 21 Filmtabletten.
6 × 21 Filmtabletten

Die Wirkstoffe sind 0,02 mg Ethinylestradiol und 3 mg Drospirenon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, vorverkleiserte Stärke (Mais), Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer, Magnesiumstearat (Ph. Eur) [pflanzlich].
Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Talkum, Macrogol 3350, Entölte Phospholipide aus Sojabohnen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie jeden Tag eine Tablette MAITALON 20, wenn nötig mit etwas Wasser. Sie können die Tabletten mit oder ohne Nahrung einnehmen, aber Sie sollten sie jeden Tag etwa zur selben Uhrzeit einnehmen.
Die Blisterpackung enthält 21 Tabletten. Neben jeder Tablette ist der Wochentag, an dem die jeweilige Tablette eingenommen werden soll, aufgedruckt. Wenn Sie beispielsweise an einem Mittwoch mit der Einnahme beginnen, nehmen Sie eine Tablette, neben der „MI“ steht. Folgen Sie der Pfeilrichtung auf der Blisterpackung, bis Sie alle 21 Tabletten eingenommen haben.
Nehmen Sie dann 7 Tage lang keine Tabletten ein. Während dieser 7-tägigen Tablettenpause (Einnahmepause oder Lückenwoche) sollte Ihre Blutung einsetzen. Diese sogenannte „Entzugsblutung“ beginnt üblicherweise am zweiten oder dritten Tag der Einnahmepause. Am achten Tag nach der letzten MAITALON 20 Tablette (d.h. nach der 7-tägigen Tablettenpause) beginnen Sie mit der nächsten Blisterpackung, egal ob Ihre Blutung noch anhält oder nicht. Das bedeutet, dass Sie mit der Einnahme aus jeder Blisterpackung immer am gleichen Wochentag beginnen sollten und dass die Entzugsblutung jeden Monat an denselben Tagen eintreten sollte.
Wenn Sie MAITALON 20 auf diese Weise einnehmen, sind Sie auch in der 7-tägigen Tablettenpause vor einer Schwangerschaft geschützt.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert und Sie dieses auf MAITALON 20 zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Alle Frauen die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]).

Die nachstehend aufgeführten Nebenwirkungen wurden mit der Einnahme von MAITALON 20 in Verbindung gebracht:

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Patienten):

  • Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen (Magenschmerzen)
  • Akne
  • Brustschmerzen Brustvergrößerung Brustziehen schmerzhafte oder unregelmäßige Monatsblutungen
  • Gewichtszunahme
  •  

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Patienten):

  • Candida (Pilzinfektion)
  • Fieberbläschen (Lippenherpes, Herpes simplex)
  • allergische Reaktionen
  • Appetitzunahme
  • Depression
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Kribbeln
  • Schwindelgefühl (Vertigo)
  • Sehstörungen
  • unregelmäßiger Herzschlag oder ungewöhnlich schneller Herzschlag
  • ein Blutgerinnsel (Thrombose) in der Lunge (Lungenembolie)
  • hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck
  • Migräne
  • Varizen (Krampfadern)
  • Halsschmerzen
  • Übelkeit Erbrechen
  • Magen- und/oder Darmentzündung, Durchfall, Verstopfung, plötzliches Anschwellen der Haut und/oder Schleimhäute (z. B. Zunge oder Hals) und/oder Schluckschwierigkeiten oder Nesselausschlag mit Atembeschwerden (Angioödem)
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Ekzeme, Juckreiz, Hautausschlag, trockene Haut, Hauterkrankungen (seborrhoische Dermatitis)
  • Nackenschmerzen, Schmerzen in den Gliedmaßen
  • Muskelkrämpfe
  • Harnblaseninfektion
  • Knoten in der Brust (gutartig und Krebs)
  • Milchproduktion ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt (Galaktorrhoe)
  • Eierstockzysten
  • Hitzewallungen
  • Ausbleiben der Periode, sehr starke Monatsblutungen
  • Ausfluss aus der Scheide, trockene Scheide
  • Schmerzen im Unterbauch (Becken)
  • abnormaler Abstrich aus dem Gebärmutterhals (Papanicolaou oder Pap Abstrich)
  • vermindertes Interesse an Sex
  • Flüssigkeitsverhalt
  • Energielosigkeit
  • übermäßig starkes Durstgefühl
  • vermehrte Schweißbildung
  • Gewichtsverlust

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1000 Patienten):

  • Asthma
  • Hörbeeinträchtigung
  • Erythema nodosum (rote schmerzhaft Knoten in der Haut), Erythema multiforme (Ausschlag mit Rötungen oder wunden Stellen)
  • Gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie zum Beispiel:
    • in einem Bein oder Fuß (d. h. VTE)
    • in der Lunge (d. h. LE)
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Mini-Schlaganfall oder vorübergehende einem Schlaganfall ähnelnde Symptome die als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden
  • Blutgerinnsel in der Leber dem Magen/Darm den Nieren oder dem Auge.
    Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden die dieses Risiko erhöht.

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben.

 

MAITALON 20 darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der
Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist.

MAITALON 20 darf nicht angewendet werden:

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder einem anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise
    Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder
    Antiphospholipid-Antikörper;
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind;
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und
    ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische
    Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal
    hatten);
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in
    einer Arterie erhöhen können:
    • schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße
    • sehr hoher Blutdruck
    • sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyzeride)
    • eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist.
    • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder jemals hatten und die Leberfunktion sich noch nicht wieder normalisiert hat;
  • wenn Ihre Nieren nicht richtig arbeiten (Niereninsuffizienz);
  • wenn Sie eine Lebergeschwulst haben oder jemals hatten;
  • wenn der Verdacht besteht, dass Sie Brustkrebs oder Krebs an einem Genitalorgan haben, oder Sie diese Erkrankung schon einmal hatten;
  • wenn Sie Blutungen aus der Scheide haben, deren Ursache nicht abgeklärt ist;
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Drospirenon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Juckreiz, Hautausschlag
    oder Schwellungen verursachen.

MAITALON 20 enthält Phospholipide aus Soja. Wenn Sie allergisch gegen Erdnuss oder Soja sind, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
MAITALON 20 darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel,
welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, einnehmen.

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