Leona-Hexal 0,10 mg/0,02 mg überzogene Tabletten

Hexal AG

Leona HEXAL wird angewendet zur Verhütung einer Schwangerschaft (Kontrazeption). Jede Leona HEXAL Tablette enthält 2 verschiedene weibliche Geschlechtshormone. Diese Sorte der „Pillen“ wird deshalb als Östrogen-Gestagen-Kombination bezeichnet. Aufgrund des niedrigen Hormongehalts gehört Leona HEXAL zur Gruppe der „Mikropillen“.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Lieferzeit: 2 Werktage (sofern keine Rückfragen des Arztes bestehen)

Auswahl zurücksetzen
inkl. 19% MwSt.
Artikelnummer: k.A. Kategorie:

Zusätzliche Information

Verpackungsgröße

1 X 21 Stück, 3 X 21 Stück, 6 X 21 Stück

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen

Schreibe die erste Bewertung zu “Leona-Hexal 0,10 mg/0,02 mg überzogene Tabletten”

Andere Medikamente aus dieser Kategorie

Leona HEXAL wird angewendet zur Verhütung einer Schwangerschaft (Kontrazeption). Jede Leona HEXAL Tablette enthält 2 verschiedene weibliche Geschlechtshormone. Diese Sorte der „Pillen“ wird deshalb als Östrogen-Gestagen-Kombination bezeichnet. Ethinylestradiol ist ein Hormon mit Östrogenwirkung und Levonorgestrel zeigt eine dem natürlichen Gelbkörperhormon ähnliche Wirkung. Beide Hormone sind in allen Tabletten in gleichen Mengen enthalten, weshalb diese „Pille“ auch „Einphasenpräparat“ genannt wird. Aufgrund des niedrigen Hormongehalts gehört Leona HEXAL zur Gruppe der „Mikropillen“.

Leona HEXAL ist in Packungen mit 1 x 21, 3 x 21 und 6 x 21 überzogenen Tabletten erhältlich.

Die Wirkstoffe sind Levonorgestrel und Ethinylestradiol. 1 überzogene Tablette enthält 0,10 mg Levonorgestrel und 0,02 mg Ethinylestradiol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pfl anzlich], Maisstärke, Povidon K 25, Talkum
Tablettenüberzug: Calciumcarbonat, Carnaubawachs, Macrogol 6000, Povidon K 90, Sucrose, Talkum

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette täglich.

Nehmen Sie die Tabletten immer zur ungefähr gleichen Uhrzeit, falls erforderlich mit 1 Glas Wasser, ein. Die weitere Einnahme erfolgt in Pfeilrichtung, entsprechend des gekennzeichneten Wochentags, bis alle 21 Tabletten aufgebraucht sind.
Dann nehmen Sie 7 Tage keine Tablette ein. Während dieser Pause sollte eine Blutung (Abbruchblutung) einsetzen. In der Regel geschieht dies am 2. oder 3. Tag nach Einnahme der letzten Tablette.
Beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen am 8. Tag, ungeachtet ob die Blutung noch anhält oder nicht. So beginnen Sie immer am gleichen Wochentag mit einem neuen Blisterstreifen und haben jeden Monat ungefähr an den gleichen Tagen Ihre Blutung.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert und Sie dieses auf Leona HEXAL zurückführen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Alle Frauen die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]).

Schwere Nebenwirkungen: Suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1000 Frauen):

  • Gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie zum Beispiel:
    • in einem Bein oder Fuß (d. h. VTE)
    • in der Lunge (d. h. LE)
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Mini-Schlaganfall oder vorübergehende einem Schlaganfall ähnelnde Symptome die als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden
  • Blutgerinnsel in der Leber dem Magen/Darm den Nieren oder dem Auge.
    Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden die dieses Risiko erhöht.

Sehr seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10.000 Frauen):

  • schmerzhafte Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem)
  • sehr schwere allergische Reaktionen mit Atem- und Kreislaufsymptomen

Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Sehnervenentzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen)
  • Verschlechterung von Krampfadern
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung bei gleichzeitig bestehender schwerer Fettstoffwechselstörung
  • Gallenblasenerkrankung, einschließlich Gallensteine
  • eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose)
  • Verschlechterung einer Depression

 

Weniger schwerwiegende Nebenwirkungen:

Sehr häufig (bei mehr als 1 Frauen von 10) sind im Zusammenhang mit der Einnahme der „Pille“ Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schmierblutungen und Zwischenblutungen aufgetreten.

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Frauen):

  • Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidose)
  • Stimmungsschwankungen, einschließlich Depression
  • Nervosität
  • Benommenheit, Schwindel, Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Unterleibsschmerzen, Brustschmerzen
  • Akne
  • Empfindlichkeit der Brüste
  • schmerzhafte Monatsblutungen, Änderung der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Frauen):

  • Änderungen des Appetits (Zunahme oder Abnahme)
  • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Verminderung des Geschlechtstriebs (Libido)
  • Migräne
  • Durchfall

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Frauen):

  • Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder allergische Reaktionen
  • erhöhter Blutzuckerspiegel
  • Verstärkung des Geschlechtstriebs (Libido)
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • Knotenrose (Erythema nodosum)
  • Hautrötung mit Bildung von Blasen und Knötchen (Erythema multiforme)
  • Brustdrüsensekretion
  • Scheidenausfluss
  • Gewichtsverlust
  • Abnahme der Folsäure-Spiegel im Blut

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben.

 

Leona Hexal darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der
Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist.

Leona Hexal darf nicht angewendet werden:

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten)
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden - beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antikörper
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA - vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal hatten)
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen können:
    • schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße
    • sehr hoher Blutdruck
    • sehr hohe Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyceride)
    • eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sogenannte „Migräne mit Aura“) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben
  • bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn diese mit einer starken Störung des Fettstoffwechsels einhergeht
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange sich die Blutwerte nicht wieder normalisiert haben
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen gutartigen oder bösartigen Lebertumoren
  • bei bestätigtem oder vermutetem Brustkrebs oder Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane
  • bei ungeklärten, ungewöhnlichen vaginalen Blutungen
  • bei Ausbleiben der Monatsblutung, wenn die Ursache dafür nicht abgeklärt ist
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.


OBEN