Leios überzogene Tabletten

PFIZER PHARMA GmbH

Leios ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als „Pille” bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) und ein Estrogen (Ethinylestradiol). Leios wird angewendet zur Schwangerschaftsverhütung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Leios ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als „Pille” bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) und ein Estrogen (Ethinylestradiol). Leios wird angewendet zur Schwangerschaftsverhütung.
Was Leios enthält 
Die Wirkstoffe sind Ethinylestradiol und Levonorgestrel. 1 überzogene Tablette enthält 20 µg Ethinylestradiol und 100 µg Levonorgestrel.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon K25, Povidon 700 000, Magnesiumstearat, Talkum, Sucrose, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Montanglycolwachs.
Nehmen Sie Leios immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Bei bekannter oder vermuteter Schwangerschaft darf die Einnahme von Leios nicht begonnen oder fortgesetzt werden.
Wie und wann sollten Sie Leios einnehmen? 
Nehmen Sie Leios unzerkaut, gegebenenfalls zusammen mit etwas Flüssigkeit ein. Die Tabletten müssen jeden Tag etwa zur gleichen Zeit in der auf der Durchdrückpackung angegebenen Reihenfolge eingenommen werden. An 21 aufeinander folgenden Tagen muss jeweils eine Tablette täglich eingenommen werden. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung beginnen Sie nach einer 7- tägigen Einnahmepause, in der es üblicherweise zu einer Blutung (Abbruchblutung) kommt. Diese beginnt in der Regel 2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten Tablette und kann noch andauern, wenn Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung beginnen.
 
Wann beginnen Sie mit der Einnahme von Leios?
Wenn Sie im vergangenen Monat keine „Pille” zur Schwangerschaftsverhütung eingenommen haben:
Beginnen Sie mit der Einnahme von Leios am ersten Tag Ihres Zyklus, d. h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Wenn mit der Einnahme zwischen Tag 2 und 5 begonnen wird, sollte zusätzlich während der ersten 7 Tage der Einnahme der „Pille” eine Barrieremethode zur Empfängnisverhütung (z. B. Kondome) angewendet werden.
Wenn Sie von einer anderen „Pille” (mit zwei hormonellen Wirkstoffen), einem Vaginalring oder einem Pflaster zu Leios wechseln:
Wenn Sie bisher eine „Pille” eingenommen haben, bei der auf die Anwendung der letzten wirkstoffhaltigen Tablette einmal im Monat ein tablettenfreies Intervall folgt, beginnen Sie die Einnahme von Leios am Tag nach dem tablettenfreien Intervall. Wenn Sie bisher eine „Pille” eingenommen haben, deren Monatspackung neben den wirkstoffhaltigen auch wirkstofffreie Tabletten enthält, beginnen Sie die Einnahme von Leios am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette. Wenn Sie bisher einen Vaginalring/ein Pflaster angewendet haben, beginnen Sie die Einnahme von Leios am Tag nach dem üblichen ringfreien beziehungsweise pflasterfreien Intervall.
Wenn Sie von einer „Pille”, die nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthält (sog. Minipille), zu Leios wechseln:
Sie können die „Minipille” an jedem beliebigen Tag absetzen. Beginnen Sie mit der Einnahme von Leios am darauf folgenden Tag. Während der ersten 7 Tage soll eine zusätzliche, nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung angewendet werden (z. B. Kondome).
Dauer der Einnahme
Leios kann so lange eingenommen werden, wie eine hormonale Methode zur Empfängnisverhütung gewünscht wird und die Vorteile einer hormonalen Verhütungsmethode die gesundheitlichen Risiken überwiegen (siehe Abschnitt 2 unter „Leios darf nicht eingenommen werden” und „Sie sollten die Einnahme von Leios sofort beenden”. Zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen siehe Abschnitt 2 unter „Medizinische Beratung/Untersuchung").
Wie alle Arzneimittel kann Leios Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
 
Bedeutsame Nebenwirkungen
Die Einnahme der „Pille" ist mit einem erhöhten Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, Lebergeschwülsten, Gebärmutterhalskrebs und die Diagnose von Brustkrebs verbunden. Nähere Angaben siehe Abschnitt 2 unter „Die „Pille" und Gefäßerkrankungen" und „Die „Pille" und Krebs". Die häufigsten Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen), die mit der Einnahme der „Pille” mit den Wirkstoffen Ethinylestradiol und Levonorgestrel verbunden sind, sind Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schmier- und Zwischenblutungen.
 
Andere mögliche Nebenwirkungen
 
Häufig:
  • Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidiasis)
  • Stimmungsschwankungen, einschließlich Depression; Änderungen des Geschlechtstriebs (Libido)
  • Nervosität, Benommenheit, Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Akne
  • Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brüste, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutungen, Änderungen der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung
  • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme)
 
Gelegentlich:
  • Änderungen des Appetits (Zunahme oder Abnahme)
  • Bauchkrämpfe, Blähungen
  • Ausschlag, gelblich-braune Flecken auf der Haut (Chloasma), möglicherweise bleibend, vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall
  • Blutdruckerhöhung, Veränderungen der Blutfettspiegel
 
Selten: 
  • Allergische Reaktionen, auch sehr schwere mit Atemund Kreislaufbeschwerden, Nesselsucht, schmerzhafte Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem)
  • Verminderte Fähigkeit zum Abbau von Traubenzucker (Glukoseintoleranz)
  • Unverträglichkeit von Kontaktlinsen
  • Durch Gallestau verursachte Gelbsucht
  • Knotenrose (Erythema nodosum)
  • Abnahme der Folsäurespiegel im Blut (die Folsäurespiegel können durch die „Pille" vermindert sein. Im Falle einer Schwangerschaft, die kurz nach Absetzen der „Pille" eintritt, können erniedrigte Folsäurespiegel von Bedeutung sein).
 
Sehr selten:
  • Leberzellkrebs
  • Schwerer Hautausschlag (Erythema multiforme)
Leios darf nicht eingenommen werden
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einem der sonstigen Bestandteile von Leios sind,
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln in Venen (z. B. tiefe Beinvenenthrombose oder Lungenembolie),
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln in Arterien (z. B. Herzinfarkt) oder bei Vorstadien solcher durch Blutgerinnsel in den Arterien bedingten Erkrankungen (z. B. anfallsartiges Engegefühl im Brustkorb, so genannte Angina Pectoris, oder anfallsweise auftretende, durch Mangeldurchblutung des Gehirns bedingte Störungen wie Sehstörungen oder Muskellähmung),
  • bei bekannter Veranlagung für die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen oder Arterien (z. B. Mangel an Antithrombin III, an Protein C oder an Protein S oder eine andere mit Thromboseneigung einhergehende Gerinnungsstörung des Blutes, Herzklappenerkrankung oder Herzrhythmusstörung),
  • bei vorausgegangenem Schlaganfall,
  • wenn Sie rauchen (siehe auch „Die „Pille” und Gefäßerkrankungen”),
  • wenn Sie an Bluthochdruck leiden und dieser nicht zufriedenstellend behandelt ist,
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden und Ihre Gefäße dadurch bereits geschädigt sind,
  • bei Migräne, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungsund/oder Bewegungsstörungen einhergeht (so genannte Aura),
  • bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht,
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Leberfunktionsstörungen, solange sich die Leberwerte im Blut nicht wieder normalisiert haben,
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten (gutartig oder bösartig),
  • bei vermuteten, bestehenden oder vorausgegangenen Krebserkrankungen (z. B. der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut), die von Geschlechtshormonen beeinflusst werden,
  • bei Blutungen aus der Scheide, deren Ursache nicht abgeklärt ist,
  • bei Ausbleiben der Monatsblutung, wenn die Ursache dafür nicht abgeklärt ist.
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