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Femigoa 0.15 mg/0.03 mg überzogene Tabletten

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PFIZER PHARMA GmbH

Femigoa ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als „Pille“ bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) und ein Estrogen (Ethinylestradiol). Femigoa wird angewendet zur Schwangerschaftsverhütung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Femigoa ist ein hormonales Kombinationspräparat für Frauen zur Schwangerschaftsverhütung (kombiniertes orales Kontrazeptivum, hier allgemein als „Pille“ bezeichnet). Es enthält ein Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) und ein Estrogen (Ethinylestradiol). Femigoa wird angewendet zur Schwangerschaftsverhütung. Femigoa ist in Packungen mit 1 x 21, 3 x 21 und 6 x 21 beigefarbenen überzogenen Tabletten erhältlich.

Die Wirkstoffe sind Ethinylestradiol und Levonorgestrel. 1 überzogene Tablette enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 150 Mikrogramm Levonorgestrel. Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K25, Povidon K90, Magnesiumstearat, Talkum, Sucrose (Saccharose), Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Glycerol 85 %, Montanglycolwachs, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172).

Femigoa soll unzerkaut, gegebenenfalls zusammen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Tabletten müssen jeden Tag etwa zur gleichen Zeit in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge eingenommen werden. An 21 aufeinander folgenden Tagen muss jeweils 1 Tablette täglich eingenommen werden. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung beginnen Sie nach einer 7-tägigen Einnahmepause, in der es üblicherweise zu einer Blutung (Abbruchblutung) kommt. Diese beginnt in der Regel 2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten Tablette und kann noch andauern, wenn Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung beginnen.

Wie alle Arzneimittel kann Femigoa Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Bedeutsame Nebenwirkungen:

Die Einnahme der „Pille“ ist mit einem erhöhten Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, Lebergeschwülsten, Gebärmutterhalskrebs und die Diagnose von Brustkrebs verbunden.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10):

  • Kopfschmerzen (einschließlich Migräne),
  • Schmier- und Zwischenblutungen.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Frauen von 100):

  • Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidiasis),
  • Stimmungsschwankungen (einschließlich Depression); Änderungen des Geschlechtstriebs (Libido)
  • Nervosität; Benommenheit, Schwindel
  • Augenerkrankungen
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Akne
  • Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brüste, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion,
  • schmerzhafte Monatsblutungen, Änderungen der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung
  • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe
  • Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Frauen):

  • Bauchkrämpfe, Blähungen
  • Änderungen des Appetits (Zunahme oder Abnahme)
  • Ausschlag, gelblich-braune Flecken auf der Haut (Chloasma) möglicherweise bleibend, vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall
  • Blutdruckerhöhung, Veränderungen der Blutfettspiegel

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Frauen):

  • Allergische Reaktionen, auch sehr schwere mit Atem- und Kreislaufsymptomen
  • Nesselsucht
  • schmerzhafte Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem)
  • Verminderte Fähigkeit zum Abbau von Traubenzucker (Glukoseintoleranz)
  • Unverträglichkeit von Kontaktlinsen
  • Durch Gallestau verursachte Gelbsucht
  • Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
  • Knotenrose (Erythema nodosum)
  • Abnahme der Folsäurespiegel im Blut (die Folsäurespiegel können durch die „Pille“ vermindert sein. Im Falle einer Schwangerschaft, die kurz nach Absetzen der „Pille“ eintritt, können erniedrigte Folsäurespiegel von Bedeutung sein).

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10.000 Frauen):

  • Leberzellkrebs
  • Schwerer Hautausschlag (Erythema multiforme)

Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Sehnervenentzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen), Blutgerinnselbildung in den Netzhautgefäßen des Auges
  • Verschlechterung von Krampfadern
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung bei gleichzeitig bestehender schwerer Fettstoffwechselstörung
  • Dickdarmentzündung aufgrund Mangeldurchblutung der Darmgefäße (ischämische Kolitis)
  • Leberschaden (z. B. Hepatitis, Leberfunktionsstörung)
  • Gallenblasenerkrankung (einschließlich Gallensteine)
  • eine bestimmte Bluterkrankung, die zu Nierenschäden führt (Hämolytisch-urämisches Syndrom)
  • Bläschenausschlag, der auch während der Schwangerschaft vorkommt (Herpes gestationis)
  • eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose)
  • Verschlechterung einer bestimmten Erkrankung des Abwehrsystems (Schmetterlingsflechte, systemischer Lupus erythematodes)
  • Verschlechterung einer Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie)
  • Verschlechterung eines Veitstanzes (Chorea minor Sydenham)
  • Verschlechterung einer Depression
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)

Femigoa darf nicht eingenommen werden:- bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln (Thrombose, Thromboembolie) in Venen (z. B. tiefe Beinvenenthrombose oder Lungenembolie), - bei bestehenden oder vorausgegangenen Blutgerinnseln in Arterien (z. B. Herzinfarkt) oder bei Vorstadien solcher durch Blutgerinnsel in den Arterien bedingten Erkrankungen (z. B. anfallsartiges Engegefühl im Brustkorb, sogenannte Angina pectoris, oder anfallsweise auftretende, durch Mangeldurchblutung des Gehirns bedingte Störungen wie Sehstörungen oder Muskellähmung), - bei bekannter Veranlagung für die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen oder Arterien (z. B. Mangel an Antithrombin III, an Protein C oder an Protein S) oder eine andere mit Thromboseneigung einhergehende Gerinnungsstörung des Blutes, Herzklappenerkrankung oder Herzrhythmusstörung), - bei vorausgegangenem Schlaganfall, - wenn Sie rauchen, - wenn Sie an Bluthochdruck leiden und dieser nicht zufriedenstellend behandelt ist, - wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden und Ihre Gefäße dadurch bereits geschädigt sind, - bei Migräne, die mit Empfindungs-, Wahrnehmungsund/ oder Bewegungsstörungen einhergeht (sogenannte Aura), - bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht, - bei bestehenden oder vorausgegangenen Leberfunktionsstörungen, solange sich die Leberwerte im Blut nicht wieder normalisiert haben, - bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten (gutartig oder bösartig), - bei vermuteten, bestehenden oder vorausgegangenen Krebserkrankungen (z. B. der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut), die von Geschlechtshormonen beeinflusst werden, - bei Blutungen aus der Scheide, deren Ursache nicht abgeklärt ist, - bei Ausbleiben der Monatsblutung, wenn die Ursache dafür nicht abgeklärt ist, - wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einem der sonstigen Bestandteile von Femigoa sind.

Wenn ein schwerwiegender Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren für die Bildung von Blutgerinnseln vorliegen, kann dies eine Gegenanzeige darstellen.

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