derzeit nicht verfügbar

Aciclovir 800 Heumann Tabletten

HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Dieses Medikament wird nur verschrieben zur Behandlung von Gürtelrose.

Aciclovir ist eine pharmakologisch inaktive Substanz, die erst nach der Penetration in eine Zelle, die mit Herpes-simplex-Viren (HSV) oder Varicella-zoster-Viren (VZV) infiziert ist, zu einem Virostatikum wird.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Auswahl zurücksetzen
inkl. 19% MwSt.
Artikelnummer: k.A. Kategorie:

Zusätzliche Information

Verpackungsgröße

35 x 800 mg

Aciclovir ist eine pharmakologisch inaktive Substanz, die erst nach der Penetration in eine Zelle, die mit Herpes-simplex-Viren (HSV) oder Varicella-zoster-Viren (VZV) infiziert ist, zu einem Virostatikum wird.

1 Tablette enthält 800 mg Aciclovir.
Liste der sonstigen Bestandteile 
Mikrokristalline Cellulose
Carboxymethylstärke-Natrium
Povidon
Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
hochdisperses Siliciumdioxid
gereinigtes Wasser
800 mg Aciclovir (entspr. 1 Tablette Aciclovir 800 Heumann) 5-mal tagsüber im Abstand von 4 Stunden.
Dauer der Behandlung 
Bei Herpes zoster beträgt die Behandlungsdauer 5 – 7 Tage.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems 
Sehr selten: Anämie, Leukopenie, Thrombopenie.
Erkrankungen des Immunsystems
Selten: anaphylaktische Reaktionen.
Psychiatrische Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.
Sehr selten: allgemeine körperliche Unruhe, Verwirrtheitszustände, Tremor, Ataxie, Dysarthrie, Halluzinationen, Symptome von Psychosen, Krampfanfälle, Schläfrigkeit, Enzephalopathie, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Selten: Dyspnoe.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts 
Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Abdominalschmerzen.
Leber- und Gallenerkrankungen 
Selten: vorübergehender Anstieg von Bilirubin und Leberenzymen.
Sehr selten: Hepatitis und Gelbsucht.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes 
Häufig: Juckreiz, Hautausschlag (einschließlich Photosensibilitätsreaktionen).
Gelegentlich: Urtikaria, beschleunigter diffuser Haarausfall.
Selten: Angioödem.
Aciclovir Heumann darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff (Aciclovir), Valaciclovir oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Da über die prophylaktische Anwendung von Aciclovir Heumann bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Anurie noch keine Angaben vorliegen, sollte ein Einsatz unter diesen Bedingungen nicht erfolgen.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und ältere Patienten
Aciclovir wird renal eliminiert, daher muss die Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden (siehe Abschnitt 4.2). Bei älteren Patienten ist eine verringerte Nierenfunktion wahrscheinlich, daher sollte die Notwendigkeit einer Dosisreduktion für diese Patientengruppe in Betracht gezogen werden. Sowohl ältere Patienten als auch Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung neurologischer Nebenwirkungen, und sollten daher sorgfältig auf das Auftreten derartiger Wirkungen hin beobachtet werden. Aus den berichteten Fällen geht hervor, dass diese Reaktionen nach Absetzen der Behandlung im Allgemeinen reversibel waren (siehe Abschnitt 4.8). Längere Anwendungsdauer oder wiederholte Anwendung von Aciclovir bei stark immunsupprimierten Patienten kann zu einer Selektion von Virus-Stämmen mit verringerter Sensitivität führen, die auf eine fortgesetzte Aciclovir-Behandlung nicht mehr ansprechen (siehe Abschnitt 5.1).
OBEN