Swingo 30 0,03 mg/0,15 mg Filmtabletten

Aristo Pharma GmbH

Jede Filmtablette enthält 125 Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol.

Bei der Entscheidung, Swingo 30 mite zu verschreiben, sollten die aktuellen, individuellen Risikofaktoren der einzelnen Frauen, insbesondere im Hinblick auf venöse Thromboembolien (VTE), berücksichtigt werden. Auch sollte das Risiko für eine VTE bei Anwendung von Swingo 30 mite mit dem anderer kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (KHK) verglichen werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Jede Filmtablette enthält 125 Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol.
 
Bei der Entscheidung, Swingo 30 mite zu verschreiben, sollten die aktuellen, individuellen Risikofaktoren der einzelnen Frauen, insbesondere im Hinblick auf venöse Thromboembolien (VTE), berücksichtigt werden. Auch sollte das Risiko für eine VTE bei Anwendung von Swingo 30 mite mit dem anderer kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (KHK) verglichen werden.

Jede Filmtablette enthält 125 Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Tablette enthält 58,35 mg Lactose.

Tablettenkern: Lactose Mikrokristalline Cellulose Povidon K30 Croscarmellose-Natrium Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Filmüberzug: Hypromellose Titandioxid (E171) Macrogol 400 Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O (E172)

Dosierung
Die Tabletten müssen jeden Tag, etwa zur gleichen Zeit, falls erforderlich mit etwas Flüssigkeit, in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge eingenommen werden. Über 21aufeinander folgende Tage muss jeweils 1Tablette täglich eingenommen werden. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung wird nach einer 7-tägigen Einnahmepause begonnen, in der es üblicherweise zu einer Abbruchblutung kommt.
Diese beginnt in der Regel 2 bis 3Tage nach Einnahme der letzten Tablette und kann noch andauern, wenn mit der Einnahme aus der nächsten Packung begonnen wird.
 
Beginn der Einnahme von Swingo 30 mite
Mit der Tabletteneinnahme ist am 1.Tag des natürlichen Zyklus (d.h. am 1.Tag der Menstruationsblutung) zu beginnen. Wenn die Einnahme zwischen Tag 2 und 5 begonnen wird, wird während der ersten 7 Tage des ersten Einnahmezyklus eine zusätzliche empfängnis verhütende Maßnahme empfohlen
 
Mit der Einnahme von Swingo 30 mite soll bevorzugt am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Tablette des zuvor eingenommenen Kombinationspräparates (oder nach der Entfernung des Rings oder des Pflasters) begonnen werden, spätestens aber am Tag nach dem üblichen tablettenfreien (ringfreien, pflasterfreien) Intervall, beziehungsweise am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette des zuvor eingenommenen Kombinationspräparates.
Nebenwirkungen
Die mit der Anwendung von ethinylestradiol/levonorgestrel-haltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva verbundenen häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schmier- und Zwischenblutungen.
 
Weitere Nebenwirkungen, über die bei Anwenderinnen von ethinylestradiol/levonorgestrel-haltigenoralenkombiniertenhormonalen Kontrazeptiva, zu denen auch Swingo 30 mite gehört, berichtet wurde, sind: Siehe Tabelle
 
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Bei Anwenderinnen von KHK wurde ein erhöhtes Risiko für arterielle und venöse thrombotische und thromboembolische Ereignisse einschließlich Myokardinfarkt, Schlaganfall, transitorische ischämische Attacken, Venenthrombose und Lungenembolie beobachtet, die in Abschnitt 4.4 eingehender behandelt werden.
 
Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden bei Frauen unter Anwendung von KOK berichtet und werden in Abschnitt 4.4 beschrieben:
Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) dürfen bei Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen nicht angewendet werden. Wenn eine dieser Erkrankungen während der Anwendung des KOK zum ersten Mal
auftritt, muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden.
 
• Vorliegen einer oder Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE)
– Venöse Thromboembolie–bestehende VTE (auch unter Therapie mit Antikoagulanzien) oder VTE in der Vorgeschichte (z.B. tiefe Venenthrombose [TVT] oder Lungenembolie [LE])
– Bekannte erbliche oder erworbene Prädisposition für venöse Thromboembolien, wie z.B. APC-Resistenz (einschließlich Faktor-V-Leiden), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel
– Größere Operation mit einer längeren Immobilisation (siehe Abschnitt4.4)
– Höheres Risiko für eine venöse Thromboembolie aufgrund mehrerer Risikofaktoren (siehe Abschnitt4.4)
• Vorliegen einer oder Risiko für eine arterielle Thromboembolie (ATE)
– Arterielle Thromboembolie
– bestehende ATE, ATE in der Vorgeschichte (z.B. Myokardinfarkt) oder Erkrankungen im Prodromalstadium (z.B. Angina pectoris)
– Zerebrovaskuläre Erkrankungen–bestehender Schlaganfall, Schlaganfall oder prodromale Erkrankung (z.B. transitorische ischämische Attacke [TIA]) in der Vorgeschichte
– Bekannte erbliche oder erworbene Prädisposition für eine arterielle Thromboembolie, wie z.B. Hyperhomocysteinämie und Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper, Lupus-Antikoagulans)
– Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte – Hohes Risiko für eine arterielle Thromboembolie aufgrund mehrerer Risikofaktoren (siehe Abschnitt4.4) oder eines schwerwiegenden Risikofaktors wie: Diabetesmellitus mit Gefäßschädigung schwere Hypertonie schwere Dyslipoproteinämie
• Bestehende oder vorausgegangene Pankreatitis, wenn diese mit schwerer Hypertriglyzeridämie einherging
• Schwere bestehende oder vorausgegangene Lebererkrankung, solange sich die Leberfunktionswerte nicht wieder normalisiert haben
• Bestehende oder vorausgegangene Lebertumoren (gutartig oder bösartig)
• Bekannte oder vermutete sexualhormonabhängige maligne Tumoren (z.B. der Genitalorgane oder der Brust)
• Diagnostisch nicht abgeklärte vaginale Blutungen
• Amenorrhö unbekannter Ursache
• Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
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