Reisedurchfall behandeln

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Mehr über die Behandlung von Reisedurchfall erfahren

Um Reisedurchfall effektiv zu behandeln, können oftmals Antibiotika helfen. Diese sind rezeptpflichtig. Fernarzt ermöglicht es Ihnen, sich Ihr Rezept ohne Praxisbesuch online diskret ausstellen zu lassen. Wählen Sie einfach Ihr bevorzugtes Medikament und schließen die Bestellung ab. Im Anschluss füllen Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem gesundheitlichen Anliegen aus. Ein Online-Arzt stellt auf dieser Grundlage sicher, dass das Arzneimittel für Sie und Ihre Gesundheit geeignet ist und stellt das passende Rezept aus. Im Anschluss wird Ihnen das Medikament unmittelbar von einer Apotheke zugeschickt.

Die Behandlungsgebühr des Arztes schließt die Rezeptausstellung mit ein und beträgt 15 Euro. Die Kosten für das Medikament sind in der Behandlungsgebühr noch nicht enthalten.

Was ist Reisedurchfall?

Reisedurchfall, oder auch Diarrhoe, zählt zu den häufigsten Erkrankungen unter Europäern, die in tropische oder subtropische Länder reisen. 40 – 60 % der Reisenden erkranken während ihres Urlaubs.

Mit einigen präventiven Maßnahmen wie einer entsprechend ausgestattete Reiseapotheke lässt sich einer Erkrankung im Urlaub jedoch gut vorbeugen und bei Bedarf schnell in den Griff kriegen. In der Regel ist eine Erkrankung mit Reisedurchfall generell nicht gravierend und kann auch ohne Medikamente oder eine ärztliche Behandlung durchgestanden werden1-4.

Durchfall wird durch eine Infektion der Darmwand mit Bakterien oder Viren verursacht. Betroffene leiden unter wässrigem Stuhlgang, sowie genereller Übelkeit, Erbrechen und Fieber.

Grob lässt sich sagen, dass eine Diarrhoe durch eines der folgenden drei Kriterien definiert sein kann:

  • Mehr als drei Mal Stuhlgang an einem Tag
  • Mehr als 75 % Wassergehalt des Stuhlgangs
  • Große Stuhlmenge von mehr als 250 g

Während Betroffene unter Durchfall leiden, verliert der Körper schnell Flüssigkeit und Mineralien. Für Kinder und ältere Menschen kann das ein großes Problem darstellen. Daher wird auch empfohlen reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Hält der Durchfall sehr lange an, sollte mithilfe einer Stuhlprobe der Erreger bestimmt werden. Leider besteht bei Durchfallerkrankung oft eine hohe Ansteckungsgefahr und es gibt Erreger, die behördlich meldepflichtig sind, weil sie eine Gefahr für die Gesamtbevölkerung darstellen können.

Beim klassischen Reisedurchfall, der oft durch den Erreger Escherichia coli verursacht wird, kommen zu den Durchfall-Symptomen häufig noch Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Appetitlosigkeit hinzu. Blut im Stuhl sollte nicht sichtbar sein. Durchschnittlich hält der Reisedurchfall unbehandelt ein bis fünf Tage an, bei ca. 15 % der Betroffenen dauert es länger als eine Woche5-7.

Wodurch wird Reisedurchfall verursacht?

Von Reisedurchfall spricht man, wenn eine Diarrhoe auf Reisen in subtropischen Ländern auftritt. Eine ungewohnte Umgebung, anderes Klima, fremde Landesküche und schlechte Hygienestandards können Durchfall, neben einer Infektion durch Bakterien und Viren, begünstigen.

Die Erreger werden oftmals über verunreinigtes Leitungswasser oder Nahrung aufgenommen und entwickeln in der Regel innerhalb von wenigen Stunden, bis hin zu wenigen Tagen, eine Durchfallerkrankung. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, da diese die Krankheitserreger nicht gut bekämpfen können.

Was genau passiert bei einem Durchfall im Darm?

Bei einer Durchfallerkrankung gibt es primär ein Ungleichgewicht im Wasserhaushalt. Der Darm schafft es nicht mehr genug Wasser aufzunehmen und im Körper zu halten und es geht über den wässrigen Stuhlgang verloren.

Die enorme Leistung des gesunden Darms, nämlich insgesamt circa 9 Liter Wasser pro Tag zu resorbieren, sozusagen aufzusaugen, kann nicht mehr vollständig ausgeführt werden, da der Darm mit den Krankheitserregern beschäftigt ist. Bei chronischen Durchfällen, also bei einer Dauer von mehr als zwei Wochen, können auch andere Prozesse beteiligt sein.

Das Bereisen von einigen Regionen auf den Kontinenten Südamerika, Asien oder Afrika ist mit einem höheren Risiko behaftet, als Reisen in Regionen wie Südeuropa und der Karibik.

Welche Erreger wo verbreitet sind, können im Detail auf den Informationsseiten des Robert-Koch-Instituts oder der Weltgesundheitsorganisation eingesehen werden.

Diagnose und Behandlung

Um Reisedurchfall zu diagnostizieren ist es wichtig, dass Informationen über das Urlaubsland und die genaue Reiseroute, sowie Essens- und Trinkgewohnheiten, aber auch den Reisestil vorhanden sind8. Bei Rucksackreisenden oder dem Verzehr von Street Food mit rohem Gemüse und Obst ist die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren höher als bei einem Pauschalurlaub, einer Geschäftsreise oder einer Kreuzfahrt.

Allgemein gilt, dass Nahrungsmittel und Trinkwasser vor dem Verzehr immer geschält oder gekocht werden sollten. Dies verringert das Risiko an Reisedurchfall zu erkranken, stellt aber keinen garantierten Schutz dar.

Erkrankt man trotz aller Vorsicht an Durchfall, ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Besonders elektrolythaltige Lösungen sind empfehlenswert. Für den Elektrolytersatz gibt es in der Apotheke abgepackte Pulvertüten, die in das Trinkwasser gemischt werden können, um sowohl das verlorene Wasser als auch die Elektrolyte zu ersetzen9.

Welche Medikamente gibt es?

Neben den präventiven Maßnahmen und dem ausreichenden Trinken, gibt es einige Medikamente, die die Dauer und Schwere des Durchfalls reduzieren können. Das am häufigsten angewandte Antibiotikum bei Reisedurchfall ist das Ciprofloxacin. Es eignet sich gut bei Reisedurchfall, da eine große Bandbreite an möglichen Krankheitserregern dadurch bekämpft werden kann. Der Erreger Campylobacter jejuni bildet hier jedoch eine eher seltene Ausnahme, denn er kann nicht mit dem Wirkstoff behandelt werden. Ciprofoxacin wirkt krankheitsverkürzend und eignet sich bei fieberhaftem Durchfall10-12.

Auch der Wirkstoff Rifaximin ist ein sogenanntes Breitbandantibiotikum. Er ist ein beliebtes Arzneimittel gegen Reisedurchfall, weil er ebenfalls bei einem großen Spektrum häufiger Erreger Wirkung zeigt13. Bei der Einnahme in Tablettenform ist der Wirkstoff nur im Magen-Darm-Trakt aktiv und kommt nicht in die Blutbahn. Außerdem sind bis jetzt kaum Resistenzen bekannt, also Erreger, die sich so weiterentwickelt haben, dass sie nicht mehr mit Antibiotikum bekämpft werden können, wie es leider immer häufiger geschieht14, 15.

Der Wirkstoff Domperidon hingegen, der zum Beispiel in Motilium enthalten ist, setzt am Botenstoff Dopamin an und normalisiert die Aktivität des Magen-Darm-Trakts. Es wirkt gegen Übelkeit, Unwohlsein und Erbrechen16. Das Medikament kann Durchfall verursachen.

Bei schwerer und langanhaltender Diarrhoe sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, da bei seltenen Erregern andere Wirkstoffe zum Einsatz kommen müssen.

Quellen

  1. Greenwood Z, Black J, Weld L, O'Brien D, Leder K, Von Sonnenburg F, et al. Gastrointestinal infection among international travelers globally. Journal of travel medicine. 2008;15(4):221-8.
  2. Steffen R, Hill DR, DuPont HL. Traveler's diarrhea: a clinical review. Jama. 2015;313(1):71-80.
  3. Hill DR. Health problems in a large cohort of Americans traveling to developing countries. Journal of travel medicine. 2000;7(5):259-66.
  4. Stoney RJ, Han PV, Barnett ED, Wilson ME, Jentes ES, Benoit CM, et al. Travelers' Diarrhea and Other Gastrointestinal Symptoms Among Boston-Area International Travelers. The American journal of tropical medicine and hygiene. 2017;96(6):1388-93.
  5. Rendi-Wagner P, Kollaritsch H. Drug prophylaxis for travelers' diarrhea. Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America. 2002;34(5):628-33.
  6. Steffen R, Collard F, Tornieporth N, Campbell-Forrester S, Ashley D, Thompson S, et al. Epidemiology, etiology, and impact of traveler's diarrhea in Jamaica. Jama. 1999;281(9):811-7.
  7. Soonawala D, Vlot JA, Visser LG. Inconvenience due to travelers' diarrhea: a prospective follow-up study. BMC infectious diseases. 2011;11:322.
  8. Shane AL, Mody RK, Crump JA, Tarr PI, Steiner TS, Kotloff K, et al. 2017 Infectious Diseases Society of America Clinical Practice Guidelines for the Diagnosis and Management of Infectious Diarrhea. Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America. 2017;65(12):e45-e80.
  9. Huang DB, Awasthi M, Le BM, Leve ME, DuPont MW, DuPont HL, et al. The role of diet in the treatment of travelers' diarrhea: a pilot study. Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America. 2004;39(4):468-71.
  10. Pichler HE, Diridl G, Stickler K, Wolf D. Clinical efficacy of ciprofloxacin compared with placebo in bacterial diarrhea. The American journal of medicine. 1987;82(4a):329-32.
  11. DuPont HL, Ericsson CD. Prevention and treatment of traveler's diarrhea. The New England journal of medicine. 1993;328(25):1821-7.
  12. Taylor DN, Sanchez JL, Candler W, Thornton S, McQueen C, Echeverria P. Treatment of travelers' diarrhea: ciprofloxacin plus loperamide compared with ciprofloxacin alone. A placebo-controlled, randomized trial. Annals of internal medicine. 1991;114(9):731-4.
  13. Steffen R, Sack DA, Riopel L, Jiang ZD, Sturchler M, Ericsson CD, et al. Therapy of travelers' diarrhea with rifaximin on various continents. The American journal of gastroenterology. 2003;98(5):1073-8.
  14. Adachi JA, DuPont HL. Rifaximin: a novel nonabsorbed rifamycin for gastrointestinal disorders. Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America. 2006;42(4):541-7.
  15. DuPont HL, Jiang ZD, Ericsson CD, Adachi JA, Mathewson JJ, DuPont MW, et al. Rifaximin versus ciprofloxacin for the treatment of traveler's diarrhea: a randomized, double-blind clinical trial. Clinical infectious diseases : an official publication of the Infectious Diseases Society of America. 2001;33(11):1807-15.
  16. Arnold G, Beaves M. Update on clinical guidelines for the management of gastroparesis. The American journal of gastroenterology. 2013;108(9):1538-9.
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Rund 7% der Deutschen erkranken oder verletzen sich während ihres Urlaubs. Für den Notfall hat Fernarzt in einem medizinischen Reiseführer die am häufigsten genutzten Medikamente in Deutschland und ähnlich wirkende Alternativen im Ausland, sowie wichtige Tipps und Notfallnummern übersichtlich zusammengefasst.

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